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eines Dorfvereins

, Barbara Schmid / Bilder: Dani Gmünder

FU16I Juniorinnen unterliegen Tabellenführer 29:46

Appenzell spielt mit einem dezimierten Kader und kann dem Favoriten nicht standhalten.

Die FU16I-Juniorinnen aus Appenzell, aktuell am Tabellenende, empfingen den ungeschlagenen Tabellenführer SG Wyland-Winti 1. Aufgrund von Ferienabwesenheiten und Verletzungen fehlten dem Heimteam gleich sechs Spielerinnen – ein Nachteil, der sich im Spielverlauf deutlich bemerkbar machte.

Trotz der angespannten Personalsituation startete Appenzell engagiert in die Partie. Den ersten Treffer erzielte Jael Ebneter, und das Heimteam zeigte in der Anfangsphase Kampfgeist und Siegeswillen. In den ersten 15 Minuten begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe, und Appenzell überzeugte immer wieder mit schön herausgespielten Toren.

Der Schiedsrichter griff konsequent durch und verhängte auf beiden Seiten mehrere Zeitstrafen. Leider konnten die Appenzellerinnen drei Siebenmeter nicht verwerten, und es schlichen sich zunehmend technische Fehler ein. Diese machten sich zur Pause auch im Spielstand bemerkbar – mit einem Rückstand von 13:19 ging es in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel erwischte SG Wyland-Winti den besseren Start und baute die Führung rasch auf elf Tore aus. In der zweiten Halbzeit kam es zu zwei Platzverweisen: Eine Spielerin der Gäste traf Hannah Dörig unglücklich im Gesicht und sah dafür die rote Karte. Kurz darauf musste auch Dörig das Spielfeld verlassen – nach ihrer dritten Zeitstrafe in der 43. Minute wurde sie ebenfalls disqualifiziert.

Trotzdem gaben die Appenzellerinnen nicht auf. Mit einer beeindruckenden Energieleistung kämpften sie sich nochmals auf sechs Tore heran. Doch gegen Ende der Partie schwanden die Kräfte, und Wechseloptionen waren keine mehr vorhanden. In der Schlussphase dominierte das Gästeteam und baute den Vorsprung weiter aus.

Am Ende mussten sich die Appenzeller Juniorinnen mit 29:46 geschlagen geben – ein zu deutliches Resultat, das dem beherzten Einsatz des Heimteams nicht ganz gerecht wird.