Frauen 1 unterliegt SPL2-Absteigerinnen deutlich
Eine in der ersten Halbzeit noch spannende Partie, ging schlussendlich deutlich verloren. Die Gegnerinnen aus dem Zürcher Oberland setzen alles daran, um wieder in die zweithöchste Liga aufzusteigen und liessen dies die Appenzellerinnen auch spüren. Während 60 Minuten kämpfte die Equipe von Dano Waldburger unermüdlich, hatten letztendlich aber keine Chance.
Als Aufsteiger aus der 2. Liga trafen die Innerrhoderinnen auf einen Absteiger aus der SPL2 – ein Duell, bei dem der Ausgang bereits vor Spielbeginn erahnt werden konnte. Dennoch stellten sich die körperlich unterlegenen Spielerinnen aus Appenzell mutig dieser Herausforderung und zeigten Kampfgeist gegen ein deutlich erfahreneres und physisch überlegenes Team.
Kurz gejubelt, dann überrollt
Bereits zu Beginn der ersten Halbzeit legten die Zürcherinnen ein enormes Tempo vor. Die TVA-Frauen versuchten mitzuhalten, was jedoch zu zahlreichen unnötigen Ballverlusten führte. Erst ab der zehnten Minute gelang es den Appenzellerinnen, sich besser auf das Spiel einzustellen. Mit drei Treffern in Folge kämpften sie sich zurück und erzielten in der 12. Minute den Ausgleich zum 4:4 – ein Moment der Euphorie, der jedoch nicht lange anhielt. Die Red Dragons zogen die Abwehrreihen dicht und ließen kaum Chancen zu. Während die TVA-Damen zunehmend Mühe hatten, sich durchzusetzen, bauten die Zürcherinnen ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Bis zur 24. Minute lag Uster bereits mit sechs Toren in Führung. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit konnte Appenzell noch zweimal treffen, sodass es mit einem Spielstand von 6:10 in die Pause ging.
Kampf, Krampf, Kapitulation
Die zweite Halbzeit entpuppte sich als regelrechter Kraftakt. Die gegnerische Defensive war eine nahezu undurchdringbare Wand. Und wenn doch einmal ein Ball den Weg Richtung Tor fand, war da noch die glänzend aufgelegte Zürcher Torhüterin, die mit einer Abwehrquote von 68 % eine Topleistung zeigte und die Appenzellerinnen zur Verzweiflung brachte. Kaum ein Spielzug der TVA-Damen fruchtete mehr. Die Ratlosigkeit war spürbar, und auch in der Defensive ließ man mehr zu, als man es von den Innerrhoderinnen gewohnt ist. Das Schlussresultat von 25:9 für Uster spricht eine deutliche Sprache. Dass Appenzell in der zweiten Halbzeit nur noch drei Treffer erzielen konnte, zeugt von der beispielhaften Deckungsarbeit der Gäste aus Zürich.
Die Saison ist noch jung, und die Innerrhoderinnen haben bereits bewiesen, dass sie bereit sind, sich dem rauen Wind der 1. Liga zu stellen – mit Kampfgeist, Teamspirit und dem Willen, sich weiterzuentwickeln. Denn genau hier beginnt der Weg nach oben: mit jeder Herausforderung, mit jedem Spiel, mit jedem gemeinsamen Schritt. Die TVA-Damen bleiben dran – entschlossen, mutig und voller Leidenschaft für den Handball.
Das Team wird sich in den nächsten vier spielfreien Wochen akribisch auf die nächste Begegnung gegen GC Amiticia Zürich vorbereiten. Ein Team, welches ebenfalls eine hohe Qualität aufweist. Das Spiel findet am 25.10.2025 um 18:00 Uhr in der Sporthalle Wühre statt und wird das letzte Heimspiel der Hauptrunde für die TVA Damen sein.
Für Appenzell im Einsatz: Elina Lichtensteiger (1 Parade), Jael Fässler (6 Paraden) , Ronja Manser (2), Nadine Sutter (1), Leonie Hehli, Lina Hehli (1), Léonie Schiegg (2), Giorgia Wittwer (1), Giulia Maselli (1), June Fritsche, Lynn Rusch, Janina Rutz (1), Celine Oberle