Herren 2 verliert gegen den SC Frauenfeld
Halbzeit 1: Defensiv stark, offensiv solide
Die 2. Herren des TVA starteten hungrig auf die ersten Punkte und konzentriert in die erste Halbzeit. Besonders Lukas Inauen und Fabrice Oberle taten sich in der Anfangsphase als verlässliche Torschützen hervor. Die Defensivarbeit der Herren 2 konnte überzeugen: Dank guter Kommunikation wurden gegnerische Gefahren schnell und effektiv eingedämmt. David Bürge verwehrte mit seiner Standhaftigkeit dem Rückraum der Gäste den direkten Weg aufs Tor. Am Siebenmeterstrich verteidigte Elias Valaulta in tadelloser Manier die Führung. Offensiv fehlte es jedoch häufig am nötigen Abschluss; die sich einschleichenden Fehler bremsten einen möglichen Führungsausbau erheblich aus.
Halbzeit 2: Team strauchelt, Fabio steht auf
Nach einer ernüchternden Startphase in der zweiten Halbzeit legte Fabio Sutter den Hebel um und leitete mit seinem präzisen „Schlenzer“ die Aufholjagd ein. Das Trainerduo Rempfler & Fässler reagierte auf die Erfahrung der Gegner mit höherem Tempo und Spritzigkeit. Fabian Langenegger, der sein kleines Comeback feierte, verwandelte die athletische Überlegenheit des TVA in Tore und riss damit die Führung zurück an die Heimmannschaft. In den letzten Minuten brillierten die Torhüter auf beiden Seiten. Thomas Brülisauer hielt die Truppe lange im Spiel, doch aufgrund fehlenden Wurfglücks und unglücklicher Ballverluste drehte sich das Spiel in der Schlussphase noch einmal. Am Ende behielt der jüngst vom Erfolg verwöhnte SC Frauenfeld knapp die Oberhand, und der TVA bleibt vorerst auf der Durststrecke – aber nicht mehr lange.
Ausblick und Stimmen aus der Kabine
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Das Trainerduo Rempfler & Fässler sieht dem kommenden Spiel trotz allem positiv entgegen. Gründe dafür sind:
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eine solide Defensive
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eine Top-Stimmung in der Kabine
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klare Köpfe, die bei der Sache sind
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der ungebrochene Punktehunger der Mannschaft
Lediglich der Angriff hinkt noch etwas hinterher. Lukas Wenzinger, der verletzungsbedingt ausfiel, brachte es nach dem Spiel auf den Punkt: „Wurfglück, einfach Wurfglück. Die zwei Würfe von Mike hätten beide genauso gut drin sein können, und dann sähe es schon ganz anders aus.“