Saisonberichte 2024/25
Herren 1:
Was für eine Saison! Voller Höhen, Tiefen, Schweiss und ein paar Tränen – aber auch voller glänzender Momente und unglaublichem Teamgeist. Die 1. Herrenmannschaft des TV Appenzell hat 2024/2025 einiges erreicht und das Ziel, sich für die Aufstiegsspiele zur Nationalliga B zu qualifizieren, erreicht. Wir haben dabei ordentlich Schwitzen und Lachen gelernt – und das ist mindestens genauso wichtig.
Vorbereitung – unter erschwerten Bedingungen mit starkem Teamgeist
Die Saisonvorbereitung begann im Juni 2024, während die Sporthalle Wühre wegen Bodensanierung geschlossen war. Also entschieden wir uns, uns draussen und in verschiedenen Fitnessstudios fit zu halten – quasi ein "Outdoor-Fitness-Special". Leichtathletik in Teufen, Spinning im Update und Trainingseinheiten rund um Appenzell standen auf dem Programm. Wer hätte gedacht, dass wir während dieser Monate mehr Schwitzen als im Handballtraining selbst? Der wahre Höhepunkt war jedoch das Trainingslager Mitte August in Innsbruck, das mit einem Rifer-Rafting begann – beim dem die Mannschaft Teamgeist in Perfektion zeigte und sich souverän über Wasser hielt.
Spielstil & Heimstärke – Unser Handball ist schnell, kompakt und leidenschaftlich
Unser Handballstil könnte in etwa so beschrieben werden: „Schnell, variabel und immer mit einer gewissen Lockerheit Natürlich wissen wir, dass der TVA vor allem zu Hause in der Wührehalle eine fast magische Atmosphäre verbreitet – vor allem, wenn die Zuschauer uns in den entscheidenden Momenten unterstützen. Dank unserem treuen Publikum fühlen wir uns da jedes Mal wie Handball-Könige.
1. Liga – Dominanz und Gruppensieg
Mit 19 Siegen aus 22 Spielen, nur 3 Niederlagen und einer Tordifferenz von +129 Toren war der Weg zum 1. Platz in der Gruppe 1 der 1. Liga nichts weniger als brillant. Unsere Gegner hatten eindeutig den Eindruck, gegen ein unschlagbares Team zu spielen – und das zu Recht!
Schweizer Cup – Achtungserfolg gegen den BSV Bern
Der Schweizer Cup brachte uns ins 1/16-Finale, wo wir gegen das QHL-Team BSV Bern ranmussten. Wir haben uns zwar geschlagen geben müssen, aber dennoch können wir stolz sagen: Wir haben sie geärgert! Wer hätte gedacht, dass unser Team in dieser Partie fast zum David gegen Goliath wird.
Aufstiegsspiele – Zwei packende Duelle gegen SG West Crissier
Jetzt kommt der spannende Teil – die Aufstiegsspiele gegen SG West Crissier. Wir waren so nah dran, den Sprung in die Nationalliga B zu schaffen – es war fast wie das Ende eines Krimis. Im Hinspiel auswärts in Crissier kämpften wir bis zum letzten Atemzug, aber am Ende mussten wir uns mit einer 28:31-Niederlage geschlagen geben. Klar, die Chancen waren noch nicht ganz dahin, aber wir wussten, dass wir uns im Rückspiel richtig reinhauen mussten. Und genau das taten wir: Im Heimspiel in der Wührehalle schafften wir es, mit 3 Toren Vorsprung zu gewinnen – das war bereits der erste Schritt in den Handballhimmel!Natürlich war das nicht das Ende der Geschichte. Siebenmeterwerfen – der Moment, in dem alles passieren kann. Leider zu Ungunsten der tapfer kämpfenden Appenzeller. Dennoch: Der TVA gab alles, und das war es, was wirklich zählte. Wir konnten stolz sagen: Wir haben es versucht, wir haben alles gegeben – und mit dieser Einstellung kommen wir das nächste Mal wieder.
Fazit – Stolz, Charakter und klare Perspektive
Diese Saison hat erneut gezeigt, wozu diese Mannschaft imstande ist – sportlich wie menschlich. Der Aufstieg wurde zwar verpasst, aber das Team hat seine Leidenschaft, Stärke und Begeisterung unter Beweis gestellt. Die nächste Saison kommt.
Herzlichen Dank
Ein grosser Dank gilt:
- dem Trainer- und Betreuerteam, das uns immer wieder motiviert hat
- allen Spielern für ihren unermüdlichen Einsatz und ihr immerwährendes Lächeln
- den überragenden Fans, die bei jedem Heimspiel da waren
- dem Vorstand
- sowie unseren Sponsoren und allen Helferinnen und Helfern im Hintergrund
Mit Optimismus und einem Lächeln gehen wir in die nächste Saison.
Für die 1. Herrenmannschaft
Christian Hamm, Trainer H1
Frauen 1:
Historischer Aufstieg – das Frauen 1 vom TV Appenzell schreibt Vereinsgeschichte
TV Appenzells Frauen 1 hat in der Saison 2024/25 Grosses erreicht: Mit einer überragenden Teamleistung und beeindruckender Konstanz sicherten sich die Appenzellerinnen erstmals in der Vereinsgeschichte den Aufstieg in die 1. Liga. Dabei verlief die Saison alles andere als reibungslos. Gleich drei Kreuzbandrisse von Stammspielerinnen und eingeschränkte Trainingsmöglichkeiten aufgrund eines Hallenumbaus stellten das neu formierte Trainerteam vor grosse Herausforderungen. Doch anstatt zu hadern, wuchs die Mannschaft enger zusammen. Neue Rituale, ein starker Teamgeist und eine beispiellose Trainingspräsenz prägten das Bild – es entstand eine verschworene Einheit, die gemeinsam Grosses wollte. In der Vorrunde wechselten sich emotionale Siege mit schmerzhaften Niederlagen ab, doch der Kampfgeist blieb ungebrochen. Defensiv setzten die Appenzellerinnen ein klares Ausrufezeichen: Mit weniger als 19 Gegentoren pro Spiel stellten sie die stärkste Abwehr der gesamten 2. Liga schweizweit. Den Höhepunkt erreichte die Saison in den Aufstiegsspielen gegen Magden Möhlin. Mit einem 20:17-Auswärtssieg und einem 18:15-Erfolg in der heimischen Halle machten das Frauen 1 den Aufstieg perfekt – ein Meilenstein für den TV Appenzell. Der Erfolg ist umso bemerkenswerter, da das Team überwiegend aus einheimischen Spielerinnen besteht. Was bleibt, ist nicht nur der sportliche Erfolg, sondern das Gefühl, dass hier etwas Besonderes zusammengewachsen ist. Appenzell hat nicht nur ein starkes Team – es hat eine Mannschaft mit Herz und Geschichte.
Frauen 2:
Unsere Dritte Saison in der 3. Liga begann mit einigen Herausforderungen: Wir waren personell knapp besetzt und mussten häufig auf Spielerinnen aus der U18 sowie auf ehemalige Teammitglieder zurückgreifen, um spielfähig zu bleiben. Doch im Verlauf der Saison konnten wir ein stabiles, vollständiges Kader aufbauen und vermehrt mit unserer eigenen Mannschaft antreten, wodurch wir als Team wieder mehr Stabilität und Sicherheit gewinnen konnten Im Grossen und Ganzen war die Saison eine wertvolle Lernzeit. Auch wenn wir sportlich nicht alle Ziele erreichen konnten, haben wir als Team deutliche Fortschritte gemacht – sowohl spielerisch als auch im Miteinander. Trotz der Herausforderungen stand der Spass im Vordergrund, und wir haben viele gemeinsame Erlebnisse gesammelt, die uns als Mannschaft noch enger zusammengeschweisst haben. Rückblickend sind wir stolz auf das, was wir erreicht haben. Mit neuer Motivation, gestärktem Zusammenhalt und einem stabilen Kader blicken wir zuversichtlich auf die kommende Saison und freuen uns auf die Vorbereitung für die kommende Saison.
Herren 2:
Die zweite Herrenmannschaft des TV Appenzell ging mit dem neuen Trainerduo Silvan Fässler und Matthias Rempfler in die Saison 24/25. Nach dem Aufstieg in der vorangehenden Spielzeit in die 2. Liga war das Ziel für die Mannschaft klar: Ligaerhalt.
Durch die absolvierten Aufstiegsspiele startete die Saisonvorbereitung erst Mitte Juni. Zusätzlich blieb den Herren aufgrund der Renovationsarbeiten bis anfangs August das Hallentraining verwehrt. Umso ambitionierter und disziplinierter waren jedoch die Trainingsbesuch, obwohl teils bei garstigem Wetter die Laufschuhe gebunden werden mussten.
Das Glück der Trainer war, dass die Mannen bereits bestens eingespielt waren. Dies zeigte sich auch im Rahmen der weiteren Vorbereitungen. Mit einem Trainingsweekend, vielen intensiven Trainings und Testspielen konnte der Feinschliff vorgenommen werden.
Der Start in die Saison gelang sodann optimal. Bereits zu Beginn konnte der erste Sieg in der neuen Spielklasse gefeiert werden. Ein immens wichtiger Sieg für das gesamte Team, auch wenn dieser unter gütiger Mithilfe aus dem Kader der ersten Mannschaft gelang. Gegen die Topteams der Liga zeigte sich jedoch in den anschliessenden Partien der Klassenunterschied und es mussten bittere Niederlagen weggesteckt werden. Genau dies zeichnete die Mannschaft jedoch die gesamte Saison aus. Es wurde – in den Trainings und den Spielen – weiter füreinander gekämpft und geackert.
Obwohl weiter teilweise bittere Punktverluste verbucht wurden, konnte sich die Mannschaft stets im unteren Mittelfeld der Tabelle behaupten. Es zeichnete sich ab, dass sogar der direkte Klassenerhalt ohne das Absolvieren von Abstiegsspielen absolut realistisch erschien. Das motivierte offenbar nicht nur das Trainerteam. Aus den letzten drei Parteien erkämpfte sich die Mannschaft sagenhafte fünf Punkte. Damit war das Saisonziel bereits Ende März vorzeitig erreicht.
Mit diesem vielversprechenden Saisonabschluss geht das Team voller Motivation und gestärkt in die Saison 25/26. Nichtsdestotrotz ist klar, dass weiterhin hart gearbeitet werden muss. In der zweiten Liga wird ein sehr guter Handball auf hohem Niveau gespielt. Die neuen, nachrückenden Kräfte aus der MU19 gilt es schnellstmöglich zu integrieren, während gleichzeitig gewichtige Abgänge zu kompensieren sind.
SG MU19 Appenzell/Teufen:
Kein Pick Point erreicht! Pick Point verhindert?
Eine teils unbefriedigende Saison endet zwar doch noch mit dem Gruppensieg; die erreichten Aufstiegsspiele in die Inter-Stärkeklasse blieben uns aber verwehrt…
Die angebotenen Trainingseinheiten wurden je nach Wochentag unterschiedlich genutzt. Berufliche wie schulische Anforderungen (2-3 Wochen ÜK, Berufslehre mit BMS, Prüfungen…) erschwerten sehr oft einen aufbauenden, regelmässigen Trainingsbesuch.
Die kurze Montagseinheit in der Sporthalle Wühre wurde sehr gut besucht und alle Spieler haben zielgerichtet an ihren technischen Handballfähigkeiten gearbeitet.
Wer das Dienstag Training in Teufen besucht hat, konnte sehr oft bei idealen Hallenverhältnissen weiter seine spezifischen Stärken mit und ohne Ball optimieren. Beim Freitag Training – das taktische Training – konnte oft (zu oft) wegen vieler Absenzen das vorgegebene Ziel nicht erreichen werden.
Die zusätzlich oder ergänzend angebotenen Krafteinheiten wurden sehr genutzt und die Spieler haben sich sehr gefordert.
Die wenigen Meisterschaftsspiele waren alles andere als motivierend und ein Spielrhythmus fehlte gänzlich. Mit vielen Trainingsspielen versuchten wir diese undankbare Situation so gut wie möglich zu kompensieren.
Trotz vielen speziellen Umständen sind die MU19 Spieler handballerisch wie athletisch sehr gut für weitere Aufgaben vorbereitet.
Wir wünschen Euch allen viel Erfolg „machet’s guät“
Raico Monaco und Reto Valaulta
FU18 Inter:
Nach einer intensiven Vorbereitungsphase startete die neu formierte FU18 Mannschaft in die Saison 2024/25. Zu Beginn musste die Mannschaft drei Niederlagen in Folge in Kauf nehmen, was nicht zuletzt auf einige Verletzungen und die angeschlagene Torhüterin zurückzuführen war. Trotz konstant hervorragender Leistungen in der Offensive fehlte in der Defensive oftmals die letzte Konsequenz oder auch das nötige Glück. Die Bilanz zu Weihnachten sah dann dementsprechend nicht besonders rosig aus. Die Mannschaft musste sich mit dem 4. Tabellenrang und nur 4 Siegen aus 10 Spielen zufrieden geben. Nach einem intensiven Vorbereitungswochenende auf dem Kerenzerberg startete am 12.01. die Abstiegsrunde. Das Ziel der Mannschaft war ganz klar der Klassenerhalt in der Inter-Stärkeklasse. Mit einem angepassten sehr offensiven Deckungssystem und noch mehr Fokus auf schnelle und konsequente Angriffsleistungen konnte die Mannschaft dann auch zeigen, was sie kann. So gingen in der Abstiegsrunde lediglich Spiele gegen die Mannschaften verloren, welche aufgrund ihrer SG’s Zugang zu Elite Spielerinnen hatten. Besonders hervorzuheben ist die Torquote, welche mit 32:26 auf 10 Spiele die beste der Gruppe war. Ausserdem gelangen gleich 8 Spielerinnen mehr als 20 Tore. Das zeigt, dass die Mannschaft als Ganzes eine gute Leistung gezeigt hat und der Klassenerhalt erfolgreich gesichert werden konnte.
Auf die kommende Saison verlassen gleich neun Spielerinnen die U18 um bei den verschiedenen Damenteams den nächsten Schritt ihrer Handballkariere zu machen. Nebst den Spielerinnen verlässt auch das Trainerteam die Mannschaft. Die Abgänge werden durch diverse Spielerinnen und den Grossteil des Trainerstabs der U16 ausgeglichen. Wir hoffen auf eine erfolgreiche und verletzungsfreie Saison für die FU18.
FU16 Inter:
Die FU16 startete in der zweiten Juniwoche mit 15 motivierten Spielerinnen in die neue Saison. Drei wöchentliche Trainingseinheiten legten den Grundstein für eine intensive und spannende Spielzeit.
Nach dem gelungenen Riegentag traf sich die Mannschaft im Konzept- und Kulturraum Ink. zum offiziellen Kickoff. Dabei wurden die Saisonziele definiert, Teamaufgaben verteilt und ein geselliger Abend genossen, der den Teamgeist frühzeitig stärkte.
Vom 21. bis 23. Juni folgte ein gemeinsames Trainingswochenende in Bütschwil mit den Juniorenteams der FU14, FU18 und MU15. Nach einer kurzen Sommerpause stand ein weiteres Trainingsweekend in Appenzell auf dem Programm, das mit Rodeln und einem gemütlichen Grillplausch abgerundet wurde. Den Abschluss der Saisonvorbereitung bildete das Turnier in Andelfingen, das erfolgreich bestritten wurde.
Da bereits vor Saisonbeginn vier Leistungsträgerinnen frühzeitig in die nächsthöhere Alterskategorie aufgestiegen waren, war allen Beteiligten klar, dass der Verbleib in der Interstufe mit dem jungen Team eine grosse Herausforderung darstellen würde. Trotz grossem Einsatz und einigen knapp verlorenen Spielen konnte der Klassenerhalt leider nicht gesichert werden.
Mit lediglich einem Punkt in der Hinrunde stieg die FU16 in die Promotionsstufe ab. Doch obwohl die Resultate nicht erfreulich waren, tat dies der Motivation und Spielfreude keinen Abbruch.
Das neue Ziel für die Rückrunde war schnell gesetzt: der direkte Wiederaufstieg in die Interstufe.
Zur gezielten Vorbereitung reiste das Team zu Jahresbeginn gemeinsam mit weiteren Junioren- und Aktivteams ins Trainingslager im Sportzentrum Kerenzerberg. Intensive Einheiten unter besten Bedingungen, viel Geselligkeit, Spiel und Spass sowie Ausflüge in andere Sportarten wie Kegeln und Yoga rundeten das rundum gelungene Lager ab. Ein besonderer Dank geht an die Zuestöpfler und die Handballriege für ihre grosszügige Unterstützung.
Mit neuer Energie startete die FU16 in die Rückrunde – und wie! In sechs Spielen konnten fünf Siege gefeiert werden, was die Qualifikation für die Aufstiegsspiele bedeutete. Das entscheidende Auswärtsspiel gegen die HSG Aargau Ost / Siggenthal wurde souverän mit 14 Toren Vorsprung gewonnen – der Wiederaufstieg in die Interstufe war geschafft und wurde gebührend gefeiert.
Das Trainerteam zeigt sich sehr zufrieden mit der spielerischen Entwicklung, dem grossen Engagement und insbesondere dem herausragenden Teamgeist der Mannschaft. Die Vorfreude auf die kommende Saison ist entsprechend gross.
MU15 S1:
Die vergangene Handballsaison war für unsere Mannschaft in vielerlei Hinsicht lehrreich. Sowohl Spieler als auch Trainer konnten wertvolle Erfahrungen sammeln, die uns in unserer sportlichen und persönlichen Entwicklung ein grosses Stück weitergebracht haben.
Leider blieb unsere Mannschaft nicht vom Verletzungspech verschont. Mehrere Ausfälle wichtiger Spieler erschwerten uns in entscheidenden Phasen der Saison das Erreichen unserer Ziele. Dennoch zeigte das Team grossen Zusammenhalt, Kampfgeist und Einsatzbereitschaft – Eigenschaften, auf die wir stolz sein können.
Besonders hervorzuheben sind die beiden Trainingslager, welche die Spieler im Verlauf der Saison absolvierten. Diese boten nicht nur intensive Trainingseinheiten, sondern stärkten auch das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Mannschaft.
Viele Spiele endeten mit nur knappen Resultaten. Diese engen Partien haben uns gezeigt, wie wichtig Konzentration, Kommunikation und mentale Stärke bis zur letzten Minute sind.
Dank unserer Teamleistung und dem stetigen Einsatz aller Beteiligten konnten wir die Saison im mittleren Tabellenbereich abschliessen – ein Ergebnis, das angesichts der Herausforderungen der Saison durchaus positiv gewertet werden darf.
Für die kommende Saison steht eine grosse Veränderung bevor: Ein Teil der Mannschaft wechselt direkt in die MU19, während die übrigen Spieler in der MU15 verbleiben.
Damit geht nicht nur eine gemeinsame Saison zu Ende, sondern auch ein wichtiger Abschnitt für viele Spieler, die nun ihren nächsten Schritt in der handballerischen Entwicklung machen. Wir wünschen allen viel Erfolg auf ihrem weiteren Weg und freuen uns darauf, sie weiterhin auf und neben dem Feld wachsen zu sehen.
Insgesamt blicken wir auf eine Saison zurück, die geprägt war von Herausforderungen, Lernmomenten und dem festen Willen, als Team zu wachsen. Wir nehmen viel Positives mit in die kommende Spielzeit und schauen mit Spannung auf das, was vor uns liegt.
MU15 S2:
Das Team von Levi Fritsche und Patrik Fässler blieb sowohl in der Qualifikationsrunde (7 Spiele) als auch in der Hauptrunde (6 Spiele) sieglos. Die Spieler waren den gegnerischen Mannschaften alters- und erfahrungsmässig noch deutlich unterlegen. Daher lag der Fokus in dieser Saison nicht auf den Resultaten, sondern auf der gemeinsamen und individuellen Entwicklung.
Im Training wurde nebst der Verteidigung vor allem an der Reduktion technischer Fehler gearbeitet. Insbesondere die Passgenauigkeit, sowie das saubere Durchspielen bei den Angriffen wurde intensiv geübt.
Für die Trainer stand im Vordergrund, dass die Spieler motiviert und mit Freude bei der Sache blieben – was ihnen von den Spielern auch bestätigt wurde. Abgeschlossen wurde die Saison mit einem gemeinsamen Pizzaessen.
FU14:
Im Mai startete das Team von Barbara Schmid und Giulia Maselli mit 14 Spielerinnen in die neue Saison. Während der folgenden Monate stiessen zwei weitere Spielerinnen zur Mannschaft dazu. Die Juniorinnen trainierten wöchentlich zweimal in der Halle und absolvierten im Anschluss jeweils ein 30-minütiges Athletiktraining.
Zu Beginn galt es, sich als Team zu finden und einander besser kennenzulernen. Das erste Trainingslager in Bütschwil vom 21. bis 23. Juni bot dafür die ideale Gelegenheit. Es wurde intensiv trainiert, und die Stimmung im Team war durchgehend positiv.
Am 1. September starteten die Spielerinnen in der Interklasse in die Meisterschaft. Dort waren sie jedoch klar unterlegen und verloren alle zehn Spiele. Trotz dieser Rückschläge blieben sie motiviert, zeigten im Training vollen Einsatz und arbeiteten kontinuierlich an ihren Fähigkeiten.
Im neuen Jahr folgte ein weiteres Trainingslager, in dem erneut an den handballerischen Fertigkeiten gefeilt wurde. Mit dem Abstieg in die Promotionsklasse fanden sie sich schliesslich auf einem für sie passenden Niveau wieder. Zwar ging das erste Spiel noch mit fünf Treffern verloren, doch im Anschluss konnten sie mehrere Erfolge feiern. Von zehn Spielen gewannen sie sieben und mussten nur drei Niederlagen hinnehmen. Am Ende der Saison belegte das Team den starken zweiten Tabellenplatz in der Promotion.
U13 mixed:
Die U13 mixed Handballmannschaft wuchs in der Saison 24/25 auf 16 motivierte Spieler:innen, die voller Energie und Motivation waren. Für alle war es die erste Saison auf dem Grossfeld und somit eine neue Erfahrung. Das wöchentliche Training, das mittwochs von 17:30 bis 18:45 Uhr in der Wühre stattfand, war stets gut besucht. Der Fokus lag auf der Arbeit an den Grundlagen, aber auch das Spielen kam nicht zu kurz, was die Freude und den Teamgeist förderte. Die Mannschaft nahm an insgesamt acht Turnieren teil, wobei das Highlight der Saison zweifellos das Heimturnier im Februar war. Dank einer hervorragenden Organisation und der Unterstützung zahlreicher Fans wurde dieses Turnier zu einem vollen Erfolg. Die Stimmung war grossartig und das Team zeigte auf dem Feld eine starke Leistung.
Im Training wurde besonders an den Grundlagen, der Ballkontrolle, den Laufwegen und der Verteidigung gearbeitet. Diese Fortschritte waren in den Turnieren deutlich sichtbar. Die Spieler:innen entwickelten sich individuell und als Team weiter, was sich in den Ergebnissen widerspiegelte. Es gab viele spannende Spiele, in denen die Mannschaft sowohl offensiv als auch defensiv überzeugte. Besonders erfreulich war, dass die erarbeiteten Grundlagen immer besser umgesetzt wurden, was zu guten Spielen an den Turnieren führte.
Natürlich gab es auch Niederlagen, die jedoch meist auf kleine Unkonzentriertheiten oder fehlende Erfahrung zurückzuführen waren. Dennoch liess sich das Team nie entmutigen und zeigte stets Kampfgeist. Die Defensive war immer wieder eine grosse Stärke und die Torwarte waren ein sicherer Rückhalt.
Das Trainerteam ist sehr zufrieden mit der Entwicklung der U13 mixed in dieser Saison. Die Fortschritte jedes Einzelnen und die tolle Teamdynamik bereitete immer Freude und sind ein guter Grundstein für die kommende Saison.
Zum Abschluss der Saison feierten wir gemeinsam mit einem Pizzaplausch. Es war ein gelungener Abschluss für eine erfolgreiche und lehrreiche Saison.
U11 A:
Nach unserem Einstieg im letzten Jahr war es eine grosse Freude, auch in dieser Saison mit denselben Kindern weiter trainieren zu dürfen. Weil die Meisten sich bereits gekannt haben und auch wir die Spieler schon einschätzen konnten, konnten wir von Beginn an gezielt auf die Entwicklung jedes einzelnen Kindes eingehen. Die Kinder kannten sich schon, in einem Teamausflug und gemeinsamen Spielen haben wir versucht, die Teamstärke der Kinder noch mehr zu fördern.
Da wir als Team nun zu den älteren der U11 zählten, legten wir den Fokus verstärkt darauf, das Spielverständnis, die technischen Fähigkeiten sowie das Zusammenspiel weiter auszubauen. Besonders wichtig war uns, dass alle Kinder möglichst viel Spielerfahrung sammeln konnten. Deshalb organisierten wir die Saison so, dass wir an vielen Turnieren und Spieltagen teilnehmen konnten. Diese Turniere waren immer ein tolles Erlebnis, wir waren erstaunlich gut und man konnte ganz grosse Ergebnisse des Trainings erkennen.
Durch diese regelmässige Spielpraxis konnten alle Kinder enorme Fortschritte machen – sei es in der Ballkontrolle, im Zusammenspiel, in der Abwehrarbeit oder im schnellen Umschalten zwischen Angriff und Verteidigung. Auch der Teamgeist entwickelte sich grossartig: Die Kinder unterstützten sich gegenseitig und feuerten sich an.
Es war beeindruckend zu sehen, wie viel Mut die Kinder entwickelten, Verantwortung auf dem Feld zu übernehmen und eigene Entscheidungen zu treffen. Besonders stolz sind wir darauf, dass jedes Kind seinen Platz im Team gefunden und sich persönlich stark weiterentwickelt hat.
Rückblickend war die Saison 2024/2025 ein voller Erfolg. Wir sind stolz auf die grossartigen Fortschritte jedes Einzelnen und freuen uns sehr auf alles, was noch kommt – weitere Herausforderungen, viele Tore, spannende Spiele und natürlich jede Menge Spass am Handball!
Gianna & Jael
U11 B:
Die Saison 2024/25 war für unser Team U11B eine erfolgreiche Zeit. In zahlreichen Trainings haben wir gemeinsam geschwitzt, gelernt und uns stetig weiterentwickelt. Die Fortschritte jeder einzelnen Spielerin und jedes einzelnen Spielers sind deutlich sichtbar – sowohl im Zusammenspiel als auch im persönlichen Einsatz.
Besonders in Erinnerung bleiben unsere erfolgreichen Turniere, bei denen wir mit viel Einsatz und Teamgeist aufgetreten sind.
Wir haben gezeigt, was in uns steckt, und uns gleichzeitig gegenseitig immer wieder motiviert und unterstützt.
Auch ausserhalb des Spielfelds gab es viele schöne Momente. Ein echtes Highlight war das gemeinsame Mitfiebern bei den Aufstiegsspielen von unseren Herren1 und Damen1.
Was uns alle verbindet, ist die Freude am Handball – und diese Begeisterung war während der gesamten Saison spürbar. Ob im Training, bei Turnieren oder bei gemeinsamen Vereinsmomenten: Der Teamspirit und der Zusammenhalt standen immer im Vordergrund.
Nun blicken wir voller Vorfreude auf unser bevorstehendes Abschluss-Handballreisli. Es wird ein schöner gemeinsamer Abschluss einer rundum gelungenen Saison, bevor wir dann mit frischer Energie in die nächste starten.
U7/U9:
Die vergangene Saison war für unser U7/U9-Teams geprägt von Wachstum, Begeisterung und vielen schönen Handballmomenten. Zu Beginn der Saison starteten wir mit 11 motivierten Kindern in der Gymi-Halle – doch schon bald durften wir viele neue Gesichter begrüssen, sodass sich die Gruppe auf mehr als das Doppelte vergrösserte. Über Nachwuchsprobleme können wir uns also nicht beklagen!
Zweiteilung der Trainingsgruppe
Aufgrund der grossen Gruppe und der altersbedingten Unterschiede haben wir im November entschieden, die Kinder in zwei Trainingsgruppen aufzuteilen. Wir konnten eine zusätzliche Hallenzeit in der Wühre nutzen und hatten so eine gute Lösung für zwei parallele Trainingseinheiten am Mittwochnachmittag. Die jüngeren Spielerinnen und Spieler (U7) wurden von Simon Manser und Lina Hehli betreut, später übernahm Ingrid Bühler und Linda Schenk die U7-Mannschaft. Das U9-Team trainierte unter der Leitung des Trainerteams Anisa Music, Aurora Hirn und Katja Hongler.
Spielerisch zum Erfolg
In der Alterskategorie U7/U9 stehen die Freude an der Bewegung und am Spiel im Mittelpunkt. Unsere Trainings sind bewusst polysportiv gestaltet und beinhalten viele spielerische Elemente, die die motorischen Fähigkeiten fördern und die Begeisterung für den Handball wecken sollen. Gleichzeitig lernen die Kinder, sich als Teil eines Teams zu erleben – ein super Lernfeld für das soziale Miteinander.
Saison-Highlights
Eines der Highlights wartete am Ende der Saison: Beim Heimturnier am 30. März 2025 in der Wühre traten wir gleich mit drei U7-Teams und zwei U9-Teams an. Für einige Kinder war es das erste Turnier – eine tolle Gelegenheit, Softhandball zu spielen und in echter Spielatmosphäre als Mannschaft zusammenzuwachsen. Die U9 nahm an zwei weiteren Spieltagen in Heiden und Teufen teil, wo sie weitere wertvolle Erfahrungen sammeln konnte.
Die U7-Spielerinnen und Spieler durften Mitte April noch etwas Besonderes erleben: Mit den Herren 1 Spielern am Barrage-Rückspiel gegen SG West Crissier einlaufen – und sie während dem Spiel lautstark mit Trommeln anfeuern.
Ein herzliches Dankeschön geht an alle Kinder, Eltern und Vorstandsmitglieder - eure Begeisterung und Unterstützung machen unsere Handballgemeinschaft lebendig und stark. Wir freuen uns schon auf die nächste Saison!
Für das Trainerteam U7/U9
Katja Hongler