Geschichte

Die Handballriege gibt's nicht erst seit gestern...
Die vergangenen Vereinsjahre haben viel Interessantes mit sich gebracht, welches in der folgenden Chronik Revue passiert wird. Gerne laden wir Sie an dieser Stelle zu einer kleinen Zeitreise durch die Geschichte der Handballriege ein...

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Chronik

1970 - Gründungsjahr
Im Jahre 1970 trafen sich einige gleichgesinnte Handballfreunde, die sich aus der Aktivriege des TV Appenzell rekrutierten, in der Turnhalle Haslen ( ! ), um dem wöchentlichen Training zu frönen. Dabei fanden dann auch die ersten Wurfversuche statt. Damit der Trainingsbetrieb finanziert werden konnte, hatte jeder Teilnehmer pro Training 50 Rappen zu entrichten. Da die Anmeldefrist zur damaligen Meisterschaft bereits abgelaufen war, bildeten einige Freundschaftsspiele den Höhepunkt dieser Anfangszeit.

1971 - Aufnahme in den TV Appenzell
1971 holte man das Versäumte nach und trat zu ersten Mal zu den Meisterschaftsspielen des Regionalverbandes Ostschweiz an. Obwohl das Kader bereits auf 15 Spieler angewachsen war, musste in dieser ersten Saison viel Lehrgeld bezahlt werden. Sämtliche Spiele gingen, zum Teil sehr hoch, verloren. Den grössten Erfolg verbuchte man in dieser Saison auf vereinspolitischem Parkett. Die Handballer wurden als eigenständige Abteilung in den Turnverein Appenzell aufgenommen. Mit Sepp Breitenmoser als Riegenobmann und Franz Bischofberger als Trainer wurde somit auch urkundlich die Geburtsstunde der Handballriege Appenzell eingeläutet.

1972 - Erste sportliche Erfolge
Im Jahre 1972 stellten sich schliesslich auch die ersten sportlichen Erfolge ein. Rasch lernte man von begangenen Fehlern und wuchs zu einer schlagkräftigen Mannschaft heran. Appenzell war nicht mehr der auf den Stockzähnen belächelte Gegner. Kraft, Ausdauer und ein ausgeprägter Einsatzwille zeichnete das Spiel der Innerrhoder aus. Der Aufstieg in die 3. Liga war am Schluss der Saison der verdiente Lohn und bildete den Grundstein einer aufzubauenden Jugendabteilung, da man das Erreichte langfristig festigen wollte.

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1973 - Aufbau der Juniorenabteilung
Zwei Juniorenmannschaften und eine Aktivmannschaft nahmen an der Meisterschaft 1973/74 teil. Der Bau eines Hartplatzes auf dem Gringel-Areal bildete die Grundlage eines Trainingsbetriebes auf den Originalmassen eines Handballfeldes. Bereits verzeichnete die Juniorenabteilung der Handballriege Appenzell einen Bestand von ca. 40 Knaben. Die Betreuung der Juniorenmannschaften wurde erstmals von ausgebildeten J+S Leitern übernommen. Eine Massnahme, die über Jahre hinweg beibehalten wurde und sicher vieles zum Aufschwung der Handballriege beigetragen hat.

1974 - Erste Finanzaktionen
Im Jahre 1974 war der Andrang zur Handballriege so gross, dass eine zweite Aktivmannschaft gegründet werden musste. Mit einer 3. sowie 4. Liga-Mannschaft stiegen die Aktiven ins Meisterschaftsrennen. Eine Junioren B-, eine Junioren D- und eine Junioren E-Mannschaft vertraten die Appenzeller Handballer in der Juniorenmeisterschaft. Steigende Kosten führten dazu, dass die Verantwortlichen der Handballriege auch auf finanziellem Sektor aktiv werden mussten. Mit einem Lottomatch, der gemeinsam mit dem FC Appenzell durchgeführt wurde, versuchte man, die dringend benötigten Geldmittel zu beschaffen. Mit einer Papiersammlung trugen die Mitglieder der Juniorenabteilung das ihre zur Gesundung der Vereinsfinanzen bei.

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1975 - Juniorenturniere und Aufstiegsspiele
Im Jahre 1975 wurde das erste Juniorenturnier in der Turnhalle Gringel durchgeführt, eine Tradition, die bis heute in der Durchführung des "Appenzeller-Cups" ihre Fortsetzung gefunden hat. Spitzenleistungen vollbrachte in dieser Saison die erste Mannschaft der Handballriege Appenzell. Sie entschieden die Meisterschaft in ihrer Gruppe souverän zu ihren Gunsten, scheiterten in den Aufstiegsspielen aber an ihren Nerven und mussten dem Gegner aus Gossau mit einem Tor den Vortritt lassen.

1976 - Erneuter Aufstiegsversuch
27 Herren und 50 Knaben standen auf der Mitgliederliste des Jahres 1976. Auf sportlichem Sektor war nichts Neues festzuhalten, erneut scheiterten die Spieler der 1. Mannschaft am Aufstieg in die 2. Liga. Eine Tatsache, mit der sich die Appenzeller Handballer nun bereits zum drittenmal in Folge abfinden mussten.

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1977 - Rezession
Das Jahr 1977 stand unter einem schlechten Stern. Der schlechte Trainingsbesuch führte dazu, dass eine Aktivmannschaft des TV Appenzell vom Meisterschaftsbetrieb abgemeldet werden musste. So bestritten lediglich vier Mannschaften die Meisterschaft des Jahres 1977/78. Zum Glück ging diese Wellental an der Juniorenabteilung spurlos vorbei, und man durfte auf eine Besserung in den nächsten Jahren hoffen.

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1978 - Abstieg in die 4. Liga
Das Jahr 1978 brachte der Handballriege Appenzell sowohl Höhen als auch Tiefen. Als einmaliger Höhepunkt war der 2. Schlussrang am Eidgenössischen Turnfest von Genf zu bezeichnen. Der damalige Empfang am Bahnhof Appenzell gehört wohl bei vielen Handballern zum Grössten, was sie in ihrer Karriere erleben durften.

Die darauf folgende Überheblichkeit sowie grosses Verletzungspech führten jedoch in der anschliessenden Meisterschaft dazu, dass die Handballriege den Abstieg in die 4. Liga nicht verhindern konnte.

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1979 - Einführung des Schüler-Handballturnieres
Im Jahr 1979 versuchten die Mitglieder der 1. Mannschaft die erlittene Schmach mit aller Vehemenz wettzumachen. Kein einziger Punkt musste abgegeben werden, und zum Abschluss der Saison sicherte man sich auch noch den regionalen 4. Liga-Meistertitel. Um sich auf dem Juniorensektor auf eine grössere Breite abstützen zu können, organisierte die Handballriege erstmals ein Schüler-Handballturnier, an dem Schülerinnen und Schüler des Inneren Landes teilnehmen konnten.

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1980 - Aufstieg in die 2. Liga
Das Jahr 1980 bildete für die Aktiven der Handballriege Appenzell den sportlichen Höhepunkt, denn die Mannschaft setzte ihren Siegeszug aus dem vergangenen Jahre fort und stieg erneut eine Sprosse auf der Erfolgsleiter höher. Die Handballriege hatte neben dem 10-jährigen Jubiläum einen weiteren Grund zum Feiern, nämlich den erstmaligen Aufstieg in die 2. Liga. Ein sportliches Ergebnis, deren Auswirkungen in diesem Moment gar nicht erfasst werden konnten, da die Freude alle Konsequenzen verdrängte.

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1981 - Herausgabe des "Handball-Bulletins"
Im Jahre 1981 trat die Handballriege vermehrt in die Öffentlichkeit. Mit der Herausgabe des "Handball-Bulletins" ermöglichten die Verantwortlichen den vielen Freunden und Gönnern, einen Blick hinter die Kulissen der Riege zu werfen. Natürlich trug das neugeschaffene Vereinsorgan auch dazu bei, mit seinen Inseraten-Beiträgen die ständig steigenden Ausgaben zu decken.

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Sportlich mussten die Handballer ihre Grenzen erkennen. Der Aufstieg in die 2. Liga brachte nicht nur eitle Freude, mussten doch alle Heimspiele in der Sporthalle Herisau ausgetragen werden, da die Gringelhalle nicht die erforderlichen Mindestmasse aufweisen konnte. Damit ging der Mannschaft die eigentliche Stärke, der Heimvorteil verlustig, und sie konnte nie ihre wahre Spielstärke ausspielen. Der Abstieg in die 3. Liga war die logische Folge.

1982 - Gründung der Mädchenabteilung
Die Saison 1982/83 stand im Zeichen der Mädchen. Die Handballriege führte probehalber eine Mädchenabteilung ein. Unter der Leitung von Reto Zuglian nahmen sie den Trainingsbetrieb in der Kollegi-Halle von Appenzell auf.

Die B-Junioren des TVA errangen zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte der Handballriege einen Regionalmeistertitel auf der Juniorenstufe.

Ebenfalls von sich reden machte die Handballriege anlässlich der Fasnacht, wo sie erstmals mit einer vereinseigenen Guggenmusik in Erscheinung trat und damit vieles für den mannschaftlichen Zusammenhang tun konnte. Nicht abzustreiten war jedoch die Tatsache, dass der Zeitpunkt, mitten in der Meisterschaft, nicht unbedingt förderlich für die Leistungen der Aktivmannschaften war.

1983 - Mehr als 100 Mitglieder
1983 überwand die Handballriege die Schallgrenze von 100 Vereinsmitgliedern. 56 Herren und 70 Mädchen und Knaben traten in sieben Mannschaften aufgeteilt zu den Meisterschaftsspielen des Regionalverbandes Ostschweiz an. Erstmals führte eine Vereinsreise die Mitglieder der 1. Und 2. Mannschaft ins benachbarte Ausland. Die Geschehnisse auf der Reise nach Gilching, im Freistaat Bayern, sind heute weit über die Grenzen des Glaubhaften hinaus gewachsen und müssen als Sagen und Legenden bezeichnet werden.

1984 - Erster Kostümball der Handballer
Das Vereinsjahr 1984 brachte der Handballriege Appenzell den ersten Kostümball. "Im heissen Süden" hiess das vielversprechende Thema. Der Erfolg war damals so überwältigend, dass sich die Handballriege dazu entschloss diesen Anlass weiterhin in ihrem "Veranstaltungskalender" zu belassen. Obwohl der Fasnachtsevent für die Mitglieder der Riege ein riesiger Arbeitsaufwand bedeutete, ermöglichte er den Vereinsverantwortlichen die Deckung eines Grossteils der jährlichen Ausgaben.

Auf sportlichem Gebiet machten die Jüngsten von sich reden. Die E-Junioren des TV Appenzell errangen den Meistertitel der Region Ostschweiz. Die Aktivmannschaften nahmen zum zweiten Mal an einem Eidgenössischen Turnfest teil. Winterthur brachte nicht mehr den sportlichen Erfolg von Genf, dürfte aber ob seinen gesellschaftlichen Begebenheiten nicht weniger gut in Erinnerung bleiben.

1985 - Errichten des Kraftraumes
Im Jahre 1985 wurde erstmals ein Grossklub auf den TV Appenzell aufmerksam. Alfred Manser wurde nicht für eine Millionensumme zum TSV St. Otmar St. Gallen transferiert, doch durfte man sich glücklich schätzen, dass ein Innerrhoder den Weg zum nationalen Spitzenhandball geschafft hatte.

Um die Trainingsqualität zu steigern, schufen die Mitglieder der Handballriege im Kellergeschoss des Primarschulhauses Gringel den vereinseigenen Kraftraum. Von dieser Einrichtung profitierten in erster Linie die Handballer, doch auch die Langläufer, die Leichtathleten sowie die Schwimmer konnten sich fortan dem gezielten Krafttraining gratis widmen.

1986 - Zwei Mannschaften in der 3. Liga
Das Jahr 1986 brachte der Handballriege zwei Mannschaften in der 3. Liga. 10 Mannschaften stiegen für den TVA ins Rennen, wobei die 2. Mannschaft den stärksten Eindruck hinterliess und keinesfalls hinter dem Fanionteam zurückstehen wollte und den Aufstieg in die 3. Liga bewerkstelligte.

Ein besonderer Anlass war die Mithilfe bei der Aktion "Bus für Behinderte", wo die gesamte Riegenkommission als Personal hinter der Bar im Einsatz stand. Eher vor der Bar fand man die Teilnehmer der Vereinsreise in den baden-württembergischen Schwarzwald. Der Besuch in Schonach war der Beginn einer langjährigen, gegenseitigen Gastfreundschaft.

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1987 - Junioren auf Erfolgskurs
1987 stand ganz im Zeichen der Junioren. Erstmals konnten sich drei Mannschaften des TV Appenzell in der obersten Junioren-Kategorie des Ostschweizerischen Handballverbandes behaupten. Dieses "Prädikat" war sonst nur den Grossvereinen St. Otmar, Fides und Arbon vorenthalten. Bei den Aktiven verzichtete die zweite Mannschaft auf die Teilnahme an der Hallenmeisterschaft zugunsten eines Juniorenteams. Die Funktionärs-Stellungspflicht brachte die Handballriege Appenzell in arge Verlegenheit, so dass ein Juniorenteam hätte gestrichen werden müssen.

Die Zeichen für den Neubau der Wührehalle scheinen gesetzt zu werden. Im Verein wird erstmals über einen möglichen Neubau diskutiert. Für den Innerrhoder Handballer Alfred Manser wird die 1. Saison in der NLA zu einem Grosserfolg. Obwohl er bei den Meisterschaftsspiel jeweils nur zu Kurzeinsätzen gelangt, kann er mit Stolz den Meistertitel mit dem TSV St. Otmar St. Gallen feiern, welche ihn zu einer Reise nach Brasilien führt. Doch damit endet seine Karriere als Spitzensportler und er kehrt in die heimatlichen Gefilde zurück.

Trotzdem bleibt die Handballriege der NLA nicht fremd. Mit Hans-Peter Rusch als Schiedsrichter ist man weiterhin in der höchsten Spielklasse vertreten.

Sportliche Erfolge verzeichnen insbesondere die Junioren aus der B- und C-Klasse mit dem Sieg des "Appenzeller-Cups" in der jeweiligen Kategorie.

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1988 - Hochs und Tiefs
Durchwegs positive sportliche Resultate sind auf sämtlichen Ebenen der Handballriege zu verzeichnen. Die 2. Herren-Mannschaft startet nach einem einjährigen Unterbruch, infolge fehlender Funktionärspunkte, neu wieder in der 4. Liga. Die freiwillige Absenz dieser Mannschaft ermöglichte es dafür in dieser Zeit einer Juniorenmannschaft den Spielbetrieb aufrechtzuerhalten. In diesem Jahr machten die A-Junioren des TVA von sich reden. Im Holland in Sittard und Amsterdam an zwei internationalen Turnieren teil und beendeten diese hochstehenden Begegnungen jeweils auf dem zweiten Schlussrang. Einen Grosserfolg verzeichneten auch die A-Juniorinnen und die C-Junioren als Ostschweizermeister. Diese gewannen souverän ihre Kategorie und qualifizierten sich als erste Mannschaft des TVA für eine schweizerische Finalrunde. In diesen Endspielen waren sie aber der nervlichen Belastung nicht gewachsen und konnten nie zu ihrer wahren Spielstärke finden.

Die hervorragenden Leistungen der Juniorenabteilung hatten zur Folge, dass der TV Appenzell im Jahre 1988 zur Überraschung vieler den "Stürm-Cup", eine ostschweizerische Vereinsmeisterschaft, für sich entscheiden konnte. Mit dem Gewinn des begehrten Titels war auch der Gewinn eines namhaften Geldbetrages in die Vereinskasse und die Einkleidung einer Juniorenmannschaft verbunden. Als Entgelt für den grossen Arbeitseinsatz anlässlich des Kostümballs wurde für die Juniorenabteilung erstmals eine zweitägige Bergtour organisiert. Im Berggasthaus "Ruhsitz" übernachtete die ganze Handballerfamilie, um am nächsten Tag ein anspruchvolles Marschprogramm unter die Füsse zu nehmen.

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1989 - Spitzenplatz in der Ostschweiz
Ein Novum in der Vereinsgeschichte bildete die Saison 1988/89. Einerseits erreichte die 2. Mannschaft nach dem freiwilligen Abstieg vor 2 Jahren und einem Jahr Spielabstinenz den sofortigen Wiederaufstieg in die 3. Liga. Andererseits konnte der Verein aufgrund der sehr guten Ergebnisse auf allen Ebenen den 1. Platz im "Stürm-Cup" erzielen. Dieser Cup bewertet die sportlichen Erfolge sowohl der Junioren- als auch der Aktivmannschaften nach einem Punkteschema. Dass man dabei so renomierte Vereine wie den TSV St. Otmar (exkl. NLA) und des SV Fides hinter sich lassen konnte und der finanzielle Zustupf, liess bei den Vereinsmitglieder Freude aufkommen. Diese Saison brachte für den TV Appenzell den vorläufigen Höhepunkt, was die Anzahl der Mitglieder betrifft. 105 Damen und Herren sowie 85 Mädchen und Knaben stehen mittlerweilen auf der Mitgliederliste der Handballriege.

  • 2 Aktivmannschaften (3.+2.Liga).
  • 7 Juniorenteams (AM, BM, BP, CM, CP, D, E).
  • 1 Damenteam (4.Liga).
  • 3 Juniorinnenteams (WJA, WJB, WJC).

nehmen an der HRV-Ost-Meisterschaft teil. Daneben führt die Handballriege seit kurzer Zeit auch eine Minihandballgruppe, die an den jeweiligen Spieltagen antritt.

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1990 - Erneut Aufstiegsambitionen
Erneut hegten Vereinsmitglieder am Schluss der Saison 1990 Aufstiegsambitionen. Diesmal versuchten die Damen eine Treppe höher zu steigen. Leider gelang ihnen dies vorerst noch nicht, doch dürfen sie mit dem bisher Erreichten zufrieden sein. Bei den Herren klassierte sich die 2. Mannschaft rangmässig besser als das Fanionteam. Die Saison wurde von 3 Aktiv- und 9-Junioren-Mannschaften bestritten. Sportlich scheint für den Moment die "Decke" erreicht worden zu sein, da jede Steigerung, sowohl bei den Aktiven als auch bei den Junioren ein "Exil" zur Folge hätte. Die Meisterschaftsspiele der nächsthöheren Leistungsstufe müssten auf einem Original-Spielfeld absolviert werden. Das würde bedeuten, dass die betreffende Mannschaft alle Heimspiele in Herisau auszutragen hätte. Gerade rechtzeitig wurden nun die Planungsarbeiten für eine neue Sporthalle in Angriff genommen. Ein Projekt, dass für die Handballriege eine neue Motivation und den Grund zu einer erneuten Steigerung des Trainingsumfangs zur Folge hätte. Die Handballriege beweist mit der Organisation des "Wüerli-Festes" ihre Bereitschaft, einen Teil zum Gelingen des Vorhabens beizutragen. Dieses Fest steigt anlässlich des 20jährigen Jubiläum die Handballriege. Mit dem Erlös dieses tollen Anlasses möchte der Verein eine elektronische Anzeigetafel und die Einrichtung eines Kraftraums für die neue Halle finanzieren. Auszug aus dem Festprogramm:

  • "Nostalgie-Spiel": TVA (1970) gegen TVA(1976).
  • Freundschaftsspiel Nationalliga A: ZMC Amicitia Zürich gegen TSV St.Otmar St.Gallen.
  • Tombola 1.Preis: ein VW Polo "Fancy"
  • Viele weitere Preise und viele, viele Wüerlimaskottchen als Soforttreffer.
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1991 - Herren im Aufwind
Trotz einer starken Meisterschaftsleistung schaute bei der 1. Mannschaft vorerst nur der 2. Rang heraus. Aufgrund einer Aufstockung der 2. Liga konnte man trotzdem an den Aufstiegsspielen teilnehmen und diese auch erfolgreich abschliessen. Die konsequente Nachwuchsförderung der vergangenen Jahre hat sich in dieser Saison erstmals ausbezahlt, da etliche "Junge" eine wirkliche Verstärkung für das Fanionteam darstellten.

1992 - Halten der Positionen
Durchwegs konnte in der Saison 1991/92 die Ligazugehörigkeit bei den Fanionteams (Damen und Herren) in der 2. Liga festgehalten werden. Die 2. Herren-Mannschaft durfte wieder einmal ihre Aufstiegsfeierlichkeiten in die 3. Liga frönen.

Auf dem Juniorensektor werden nun auch sogenannte Mini-Handballer geschult. Dabei geht es in erster Linie noch nicht um dem Spitzensport, sondern vielmehr um die Bewegung und die Freude an Ballspielen.

Auf gesellschaftlicher Ebene gingen wiederum internationale Spiele im Ausland, nämlich in Luxemburg, über die Bühne. Wie im Vorjahr wurde über Ostern an einem Turnier der internationale Vergleich nicht gescheut.

1993 - Aktive Mitglieder
Nachdem die Saison 1992/93, welche von insgesamt 11 Mannschaften bestritten wurde, konnte vor allem die Junioren sehr gute Resultate erzielen. Die C-Juniorinnen und die B-Junioren erreichten dabei Gruppensiege.

Äusserst aktiv waren die Spieler der Aktivmannschaften. Auf dem Weg die Finanzen aufzubessern, wurde anlässlich eines Sponsorenlaufes, innerhalb einer Stunde möglichst viele Kilometer rennen und Finanzierung der gelaufenen km durch Sponsoren. Spitzenleistungen von 14.5 km (Damen) und 16.0 km (Herren) waren dabei zu verzeichnen.

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1994 - Alternativsport?
Als Ausgleich für die Saisonvorbereitung wurde die neu eingerichtete Golfanlage in Gonten Schauplatz manch lustiger Abschlagversuche. Erstaunlich, wie unterschiedlich die Ballsportarten sein können, waren die Erfahrungen des Abends.

Sportlich wird das Jahr 1993/94 als eher schwach beurteilt. Die Herren in der 2. Liga entgehen dem Abstieg nur knapp und auch die übrigen Mannschaften erweisen sich nicht als Spitzenmannschaften.

1995 - Höhepunkt an Höhepunkt
Immer dann wenn der Verein ein Jubiläum feiert, lassen es sich die Mannschaften nicht nehmen auch selber für Schlagzeilen zu sorgen. Die Herren stiegen erstmals in die 1. Liga auf. Die Aufstiegsspiele wurden in Teufen von mehreren hundert Zuschauern lautstark verfolgt. Dass dieser Aufstieg nur mit einheimischen Spielern vollzogen werden konnte, bestätigt die gute Aufbauarbeit im Juniorenbereich der vergangenen Jahre.

Gar als Schweizermeister der A-Juniorinnen krönten die Mädchen ihre Saison. Hatten sie schon während der Meisterschaft die Konkurrenz in Grund und Boden gespielt (Torverhältnis + 307) so war es um so erfreulicher, dass sie am Finalturnier in der grossen St. Jakob Halle in Basel gegen so bekannte Vereine wie ZMC Amicitia Zürich, GG Bern und Thun bestehen konnten.

Die sportlichen Erfolge riefen gleichzeitig nach Neuerungen bezüglich der Riegenstruktur, damit die Kommission entlastet werden kann. Die Umgestaltung ist zwar noch nicht beendet, das Ziel kann aber in nützlicher Zeit auf der Basis erreicht werden. Zudem musste festgestellt werden, dass ein Handballverein auf 1. Liga- oder 2. Liga-Spitzen-Niveau nicht nur eine Sportorganisation, sondern auch ein eigentliches wirtschaftliches Unternehmen ist, welches analog in der Wirtschaft "gemanagt" werden muss. Nicht zuletzt deshalb wurde auch im Umfeld der Handballriege, eine Gönnervereinigung "Zuestöpfler" gegründet, welche aber rechtlich von der Handballriege losgelöst ist.

Im August gingen die Feierlichkeiten mit dem 25-Jahr Jubiläum unter dem Motto "25 Jahre Handballriege - Oder warum sich die Beatles trennten" über die Bühne.

1996 - Auf hohem Niveau
Obwohl den Herren in der 1. Liga der Saison 1995/96 ein rauher Wind entgegenwehte, schien es lange Zeit möglich dass das Saisonziel, Ligaerhalt, bewerkstelligt werden könne. Man versuchte sogar mit einem kurzfristigen Engagement eines Rumänen das Spiel der Innerrhoder variantenreicher zu gestalten. In der hektischen Schlussphase gelangen sogar Siege gegen Teams wie SV Fides oder Fortitudo Gossau. In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass normalerweise ein Total von 13 Punkten für den Ligaerhalt genügen sollte. Doch diesmal schienen sich die Geister gegen den TVA verschworen zu haben. Einzig wegen der schlechteren Tordifferenz musste der sportliche Abstieg vollzogen werden.

Der festverankerte Kostümball hat dieses Jahr eine besondere Attraktion, nämlich eine Bullriding-Anlage, welche entsprechend dem Thema "Wilder Westen" von manch einem Cowboy oder Indianer benutzt wurde.

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1997 - Warten auf die neue Halle
Die Saison 1996/97 bestritten 3 Aktiv- und 6-Juniorenmannschaften. Nach den Höhenflügen der vergangenen Jahre scheint eine Konsolidierungsphase eingetreten zu sein. Ebenfalls konsolidiert wird der Handballregionalverband. Erstmals werden in dieser Saison auch die Region Nord-Ostschweiz (Region bis Schaffhausen) in den Handballregionalverband Ostschweiz integriert oder eben buchhalterisch ausgedrückt, konsolidiert.

Die 1. Herrenmannschaft hatte als Zielsetzung für die Saison 1996/97 den Wiederaufstieg. Wegen eines verschlafenen Saisonstarts war schnell klar, dass dieser noch nicht zu schaffen war. Schlussendlich konnte aber trotzdem eine Runde gespielt werden.

Das lange Warten auf die neue Wührehalle hat im August 1997 endlich sein Ende gefunden. Nach der langen Wartezeit können sich die Aktiven nun an der "langen" Halle erfreuen und im September starten die ersten Meisterschaftsspiele der Saison 1997/98.

Als weiteres Novum in der Vereinsgeschichte wird am 17. September 1997 erstmals ein internationaler Anlass auf sportlicher Ebene durchgeführt. Mit dem SHV konnte ein Länderspiel Schweiz gegen Polen nach Appenzell geholt werden. Ein würdiger Anlass für eine neue Turnhalle. Das grosse Publikumsinteresse bestätigte dabei die Organisatoren in ihren Bemühungen.

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1998 - Herren wieder in der 1. Liga
Die Saison 1997/98 wurden noch von 6 Mannschaften (3 Aktiv-, 3 Junioren/innen-Mannschaften) in Angriff genommen.

Durch die Zusammenlegung der Mannschaften St. Otmar und Appenzell bei den Damen in eine Spielgemeinschaft konnte dem einheimischen Publikum Handball der 1. Liga geboten werden. Sportlich konnte die Mannschaft gut starten und verpasste dabei nur knapp die Aufstiegspoule NLB/1. Liga.

Die Herren-Aktivmannschaften hingegen bliesen zum Grossangriff. Beide Teams erreichten dabei als Gruppensieger die Aufstiegsspiele zur 1. bzw. 2. Liga. Während das Fanionteam Höhen und Tiefen in dieser Aufstiegspoule durchquerte, musste die Herren 2 einsehen, dass die Trauben für die 2. Liga doch deutlich höher hängen.

Die 1. Mannschaft hingegen musste nach dem 2. Rang in der Zwischenrunde (schlechtere Tordifferenz) zu zwei Entscheidungspartien gegen den TV Uster antreten. Nachdem die 1. Partie im Zürcherland mit 23:23 Unentschieden ausgegangen war, lagen die Hoffnungen in der Heimpartie vor dem fanatischen Publikum. In dieser Partie zeigten sich jedoch die Strapazen der langandauernden Saison und kurz vor Spielschluss und einer 2 Tore-Führung der Gäste glaubte viele nicht mehr an den Aufstieg. Doch das Unmögliche konnte noch 8 Sekunden vor Schluss erreicht werden. Der Ausgleichstreffer zum 22:22 löste in der Halle eine überwältigende Feststimmung aus. Damit war der Aufstieg dank der mehr auswärtserzielten Tore perfekt.

Für die neue Saison ist der Ligaerhalt das Mindestziel, wobei die Nachwuchsförderung trotz dem beachtlichen Erfolg auf der Aktivstufe nicht vernachlässigt werden und werden dürfen.

Auszug aus dem Vereinsleitbild: Manser, Koller,Sutter, Inauen... sind Namen, die auch in Zukunft unsere Matchprogramme prägen sollen. Dies hat sich die Handballriege auf ihre Fahne geschrieben. So früh wie möglich wird die Begeisterung für den Handball geweckt, damit die Spieler/innen möglichst alle JuniorInnen-Stufen durchlaufen und als Karrieren-Höhepunkt in einem Fanionteam spielen. Die Erfolge des TVA basieren massgeblich auf einer langjährigen, gezielten und fachkundigen Nachwuchsarbeit. Diese garantiert Jahr für Jahr Spitzenhandball in Appenzell. Wo junge Menschen aus der Region erfolgreich Sport betreiben, kann auf finanzielle Gratwanderungen verzichtet werden. Ein Ziel, das sich die Handballriege auch für die Zukunft gesetzt hat.

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1998/1999 - Bewährungsprobe und Erfolge in der 1. Liga
Die Saison 1998/99 wurden noch von 8 Mannschaften (3 Aktiv-, 5 Junioren/innen-Mannschaften) in Angriff genommen. Nach der bereits erreichten Euphorie der vergangenen Saison mit dem Aufstieg in die 1. Liga konnte die 1. Herren-Mannschaft nochmals zulegen. Einerseits zeichnete sich das einheimische Publikum jeweils durch die lautstarke Unterstützung aus, andererseits schien es, als ob die Mannschaft in der 1. Liga nur spannende Spiele mit knappem Ausgang dem Publikum bieten möchte.

Die erstmalige Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur NLB liessen die Sporthalle Wühre zum Hexenkessel werden. Obwohl der erneute Aufstieg in eine höhere Klasse nicht geschafft wurde, bleiben die Aufstiegsspiele in guter Erinnerung. Insbesondere der Heimsieg gegen den nachmaligen Aufsteiger Fortitudo Gossau hat die Möglichkeiten des Teams aufgezeigt, wenn keine verletzungsbedingten Absenzen zu verzeichnen gewesen wären.

Im Schatten der 1. Herrenmannschaft hat sich auch das Damen-Team in Form der Spielgemeinschaft St. Otmar St. Gallen und TV Appenzell für die Aufstiegsspiele zur NLB qualifiziert. Doch auch hier zeigte sich, dass die nächste Stufe doch etwas höher liegt.

Sehr erfreulich waren jeweils auch die Zuschauerzahlen bei den Heimspielen. So lag der Durchschnitt während der gesamten Saison für die 1. Liga-Spiele bei ca. 800 Personen. Bei den Aufstiegsspielen waren jeweils bis zu 1'100 Zuschauer in der Halle. Eine Ambiente, die sich etliche NLA-Mannschaften nur erträumen können.

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1999/2000 - Überraschung Herren 2
Die Erfolge der vergangenen Jahre wiederspiegelt sich nun auch in der gesteigerten Anzahl Junioren-Mannschaften. Die Saison 1999/2000 wurden noch von 9 Mannschaften (3 Aktiv-, 6 Junioren/innen-Mannschaften) in Angriff genommen.

Während dem die Damen in der 1. Liga in der Abstiegsrunde den Klassenerhalt ohne Probleme meisterten, konnte das Fanionteam der Herren auch in dieser Saison an der Spitze mithalten. Die Ausgeglichenheit liess die Aufstiegsplätze bis zum Schluss offen. Erst im letzten Meisterschaftsspiel wurden die definitiven Plätze bezogen. Leider reichte es dem TV Appenzell nicht zur erneuten Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur NLB, da die beiden Aufstiegsrundenteilnehmer im letzten Spiel in einer Direktbegegnung sich mit einem Remis trennten. Der entscheidende Treffer gelang dabei in den Schluss-Sekunden und warf unsere Mannschaft damit aus dem Rennen.

Eine Überraschung gelang dafür der 2. Herren-Mannschaft. Ohne eigenen Trainer mit Trainingseinheiten an Samstagen und teilweise nur mit 4-5 Spielern gelang es dem Team den Gruppensieg in der 3. Liga zu erringen. Die folgenden Aufstiegsspiele zeigte dann das Potential der Mannschaft und als Dank konnte der erstmalige Aufstieg der 2. Aktivmannschaft in die 2. Liga gefeiert werden.

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2000/2001 - Glanzlichter des Damen-Teams
Für einmal gaben in der abgeschlossenen Meisterschaft nicht die Herren den Ton an. Vielmehr trugen die Damen in der Spielgemeinschaft mit St. Otmar St. Gallen eine hervorragende Meisterschaft aus, welche in den Aufstiegsspielen sogar noch eine Steigerung erfahren durfte. Das Damen-Team schaffte dabei in der Aufstiegspoule sogar einen aufstiegsberechtigten Schlussrang. Aufgrund der vorhandenen Mannschaftskonstellation verzichtete die Mannschaft jedoch auf den Aufstieg und verbleibt somit in der kommenden Saison in der 1. Liga. Umso erfreulicher ist die Tatsache, dass zwei einheimische Spielerinnen versuchen werden in der 1. Mannschaft von St. Otmar St. Gallen Fuss zu fassen und damit NLA-Luft schnuppern zu können.

Das Herren1-Team konnte die Aufstiegsspiele nach anfänglichen Schwierigkeiten souverän erreichen. Diverse Absenzen und Verletzungen verunmöglichten jedoch dem Team ihre wahre Stärke den direkten Konkurrenten zu zeigen.

Auch die Herren 2, welche erstmals in der 2. Liga mitspielten, konnten sich ihren Liga-Erhalt sichern. Dies auch teilweise unter widrigen Umständen bezüglich der Team-Bildung.

Auch auf der Junioren-Ebene scheint sich die gezielte Aufbauarbeit langsam auszuzahlen, spielen doch Raphael Neff und Michael Goldener in der U19-Regionalauswahl mit.

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2001/2002 - Aller guten "Dinge" sind drei
Bereits zum 3. Male in vier Jahren standen die Herren 1. Liga in der Aufstiegspoule, mussten jedoch wiederum aufgrund massivem Verletzungspech die Aufstiegsrunde auf dem 4. Rang abschliessen. Diese Spiele haben gezeigt, dass bei Verletzungen der TV Appenzell auf U21-Spieler oder 2. Liga-Spieler zurückgreifen muss, während die Konkurrenz aufgrund Doppellizenzen sogar in der Lage ist bestandene NLA-Spieler einzusetzen. Erfreulich darf jedoch auch angeführt werden, dass der TVA als einziges 1. Liga Team in der gesamten Schweiz nach der gespielten Vorrunde verlustpunktfrei an der Spitze lag und die Rückrunde für sämtliche Gegner unter dem Motto stand, den Appenzellern ein Bein zu stellen. Dies gelang auch, die knappen Niederlagen mit jeweils 1 Tor Differenz verdeutlichen jedoch auch hier, die gute Arbeit des Trainers in den vergangenen Jahren.

Bei den Herren 2 konnte auch im 2. Jahr 2. Liga der Ligaerhalt gesichert werden. Während dem es Niederlagen gegen die beiden letzten in der Tabelle absetzte, siegte man dann wiederum gegen die in der Rangliste vor dem TVA klassierten Mannschaften. Der 4. Schlussrang mit einem negativen Torverhältnis -62 verdeutlicht auch hier die Ausgeglichenheit dieser Gruppe.

Bei den Damen war die Saison als Übergangssaison relativ schnell abgehackt. Das Schwergewicht wird hier nun in die Zukunft gerichtet, wobei ein Aufstieg in die NLB als Zielsetzung in Betracht gezogen wird.

Im organisatorischen Bereich konnte die Handballriege TVA Spiele der Junioren-WM durchführen. Dabei kamen die Zuschauer in den Genuss eines Spieles, das der spätere Vize-Weltmeister in Appenzell führte.

2002/2003 - neu mit Geschäftsstelle
Weil der administrative Aufwand für den Spielbetrieb immer grösser wird, die Rekrutierung für die vielen Resorts in der Handballriege immer schwieriger, wurde die Schaffung einer eigenen Geschäftsstelle beschlossen.

Unsere 1.Mannschaft kämpfte erstmals gegen den Abstieg. Der Einbau von sieben neuen Spielern ins Team benötigt doch mehr Zeit als angenommen. Mit zwei Siegen bereits in den ersten beiden Runden, konnte der Verbleib in der 1.Liga frühzeitig gesichert werden. Auch die 2.Herrenmannschaft kämpfte bis zur letzten Runde gegen den Abstieg.

Die Frauen erreichten nach einer sehr erfolgreichen Saison die Berechtigung zum Aufstieg in die Nationallliga B, verzichteten jedoch.

Die verschiedenen Juniorenteams belegten meist Plätze in den hinteren Regionen.

2003/2004 - Abstieg 2.Mannschaft
Trotz immensem Verletzungspech erreichte die 1.Mannschaft einen sicheren Mittelfeldplatz. Die Herren 2, welche immer wieder Spieler an das Fanionteam abgeben mussten, schafften den Ligaerhalt jedoch nicht.

Die Damen erreichten einen guten Mittelfeldplatz. Bei den Juniorenteams überzeugte vor allen die MU-17-Mannschaft; hier wachsen einige Talente heran.

Die Handballriege organisierte im Auftrag des SHV zwei Frauen-Länderspiele der Schweiz gegen Finnland. Beide Male gingen die Schweizerinnen als Siegerinnen vom Platz.

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2004/2005 - neue Erfahrung in der Relegationsrunde
Von Beginn der Saison an kämpfte die 1.Herrenmannschaft gegen den Abstieg. Zahlreiche Ausfälle wegen Verletzungen, schulischen Absenzen usw. verunmöglichten es, das vorhandene Potenzial abzurufen. Es zeigte jedoch auch auf, dass die Juniorenförderung in den letzten Jahren gezielt betrieben wurde, schafften es doch drei Spieler mit Jahrgang 1985 definitiv ins Fanionteam.

Die Spielgemeinschaft der Frauen mit Otmar und Gossau wird Ende Saison aufgelöst. Eine eigene Mannschaft soll im Hinblick auf die nächste Saison gegründet werden und in der 3.Liga beginnen.

Zum Jahreswechsel organisierte die Handballriege das Länderspiel Schweiz - Ägypten.

2005/2006 - Frauen schaffen Aufstieg
Die neugeschaffene Frauenmannschaft erreicht in der 3.Liga im ersten Anlauf den 1.Rang und steigt in die 2.Liga auf! MU-19 gewinnt den HRVOST-Cup

Beim Team der 1.Liga-Mannschaft treten 8 Spieler zurück, welche vorwiegend durch eigene Junioren ersetzt werden. Mit Ivan Pavlovic von Otmar konnte ein ehemaliger Schweizer Internationaler nach Appenzell geholt werden. Das junge Team erreichte unter seiner Regie einen überraschenden 5.Schlussrang.

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2006/2007 - Trainerwechsel 1.Liga
Herren 1 spielen wieder vorne mit! Bis Mitte Januar 2007 hält unsere Herren 1 - Mannschaft vorne mit. Das angestrebte Ziel - wieder in die Aufstiegsrunde - scheint erreichbar. Der Ausfall von Regisseur Pavlovic sowie einige doch eher fragliche Schiedsrichterentscheide gegen Muotathal stoppten diese Wünsche. Mitte Februar verabschiedet sich zudem der langjährige Trainer R.Valaulta in Richtung TSV Otmar St.Gallen. Als Nachfolger übernimmt A.Bruggmann die Mannschaft.

Die Damen erreichten einen vielbeachteten 2.Schlussrang.

Die 3.Liga-Mannschaft der Herren begannen hervorragend und grüssten bei Halbzeit gar von der Tabellenspitze.

Die verschiedenen Junioren/innen Mannschaften überzeugten, setzten sich selber zum Saisonstart doch recht hohe Erwartungen. Fast alle Vorgaben wurden erreicht.

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2007/2008 - CH-Cup gegen BSV Bern, keine Herren 2 mehr
Die Herren 1 - neu mit den beiden Spielern Rolf Erdin und R.Künzler (ex Otmar) - und einem Durchschnittsalter von knapp 22 Jahren, erfüllt die hohen Erwartungen und spielt jederzeit vorne mit. Der erzielte 4.Schlussrang spricht Bände. Dank guten Leistungen erreicht das Team im Schweizer-Cup erstmals den 1/16-Final. Hier bedeutet der Superliga-Vertreter BSV Bern-Muri Endstation.

Leider konnte für diese Saison keine 2.Herrenmannschaft gemeldet werden. Zurzeit sind zu wenig Spieler vorhanden, wegen Studium und diversen schulischen Weiterbildungen ist das Kader zu knapp.

Frauenteam: Das Erreichen des Cup-Final war das Highlight des Saison, zudem erspielte sich das Team einen sehr guten 4.Schlussrang.

Sämtliche Juniorenteams erfüllten die in sie gesetzten Erwartungen mit Bravour:

  • die MU19 erreichten den Cup-Final und den hervorragenden 2.Schlussrang.
  • die FU17 gewannen sämtliche Spiele der Vorrunde und klassierten sie auf dem 4.Schlussrang.
  • die MU15 qualifizierten sich überraschend für die Finalrunde.
  • die FU15 erreichte ebenfalls eine sehr gute Platzierung.
  • und die Jüngsten der U9/11 und U13 machen grosse Fortschritte.

2008/2009 - MU17 wird HRVO-Cupsieger!
Die Herren 1 mit Trainer Alex Bruggmann konnten die in sie gesetzten Erwartungen nicht erfüllen. Im Angriff konnte der TVA nur auf den Rückraumpositionen überzeugen, die Flügelpositionen fielen infolge Verletzungen praktisch für die gesamte Spielzeit aus. So kann es nicht überraschen, dass unser Team am zweitwenigsten Tore aller 1.Liga-Mannschaften schoss. Auf die neue Spielzeit übernimmt Rolf Erdin als Spielertrainer das Herren1-Team.

Frauen1-Team: Der herausgespielte 3.Schlussrang ist ein grosser Erfolg, das Vordringen in die 3.Hauptrunde im Schweizer-Cup eine Sensation, hier stoppte erst ein NLB-Gegner die ambitionierten Frauen.

  • MU19: Erreichen des Saisonziel, bzw. Qualifikation für die Finalrunde
  • FU19: Der 7.Schlussrang lag hinter den eigenen Erwartungen. Im Cup war jedoch erst im Halbfinal Endstation.
  • MU17: Die avisierten Ziele alle erreicht, mit dem Höhepunkt: Toller Cupsieg bei den den MU15! Zudem konnte die Mannschaft als sehr junges Team in der Meisterschaft wertvolle Erfahrungen sammeln.
  • FU15: Schwierige Situation mit kleinem Kader; mit lediglich sechs Siegen reichte es lediglich zum 10.Rang.
  • U13: Der Zulauf ist mit mehr als 40 Kinder in den Trainings riesig! Die Trainer brauchen dringend Verstärkung.
  • U11: Die Teams in dieser Kategorie machen grosse Fortschritte, im kommenden Jahr können 3 Teams gemeldet werden.
  • U9: Bei den Jüngsten gibt es ebenfalls regen Zuwachs; die Kids machen grosse Fortschritte, welche sie an den 11 Spieltagen beweisen.

2009/2010 - MU17 begeistert das Publikum und erreicht Inter-Aufstiegsrunde!

Das Team Herren 1 neu mit einem Spielertrainer konnte die in sie gesetzten Erwartungen nicht erfüllen. Bereits vor dem Meisterschaftsstart fielen mit Vogel, Hamm und Neff drei Stammspieler für die gesamte Spielzeit aus. So überrascht es nicht, dass unser Team bis zwei Runden vor Schluss auf dem Barrageplatz rangiert war, sich aber mit einem fulminanten Schlussspurt noch auf den 6.Schlussrang vorarbeitete. Auf die neue Spielzeit stossen von Gossau (SHL) die Spieler Guntli und Wirz zum TVA. Die 2.Herrenmannschaft feiert ein Comeback in der 3.Liga und erreicht dabei einen beachtlichen 6.Schlussrang...

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2010/2011 - MU17 holt Meistertitel! / Herren 1 erreicht Aufstiegsrunde

Herren 1: Nach diversen Abgängen sollte in dieser Saison eine Mischung aus jungen, wilden Füchsen und erfahrenen, routinierten „Hasen“ den angestrebten Erfolg bringen. Für den ambitionierten Torhüter Gabor Busa (Wechsel zum NLA-Aufsteiger Arbon) konnte Jungsporn Christian Geisser verpflichtet werden. Die wiedergenesenen Langzeitverletzten Neff und Hamm gaben der Mannschaft zusätzliche Angriffspower zurück. Das neuformierte Team Herren 1 mischt erfreulicherweise von Beginn weg an der Tabellenspitze mit, erreicht letztendlich den tollen 3.Schlussrang und darf als Lohn an den Aufstiegsspielen zur Nationalliga B teilnehmen.

Handballfoto

MU17: Das Team von Hansruedi Rohner begeistert seine Fan`s während der gesamten Saison und holt sich in einem denkwürdigen Finalspiel in der Wührehalle vor rund 400 Zuschauern den Ostschweizer Meistertitel! Hier geht`s zum Bericht des Endspiels...

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2011/2012 - Frauen 1 gute Dritte / MU19 erkämpft sich die Bronzemedaille! / MU15 knapp am Podest vorbei

Herren 1: Das Team startete unter der Leitung von Spielertrainer Rolf Erdin mit einem Kader von 18 Spielern in die Meisterschaft. Verletzungspech, ein Militäreinsatz und ein Rücktritt verhinderten einen optimalen Start. Im Schweizercup scheiterte die Mannschaft auswärts am NLB-Club Grauholz. In der 2. Saisonhälfte schlug die Verletzungshexe erneut zu. Das Team war auf die Unterstützung einiger MU19-Spieler der Mannschaft von Hansruedi Rohner angewiesen und belegte am Ende der Saison den 5. Schlussrang...

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2012/2013 – Frauen 1 steigt in die 2.Liga auf / MU15 mit Aufstieg in die Interklasse / FU15 auf dem Weg zur nationalen Spitze

Handballfoto

- Bild unserer FU15-Elite -

Herren 1: Es konnten vier Appenzeller-Eigengewächse ins Team des Herren 1 integriert werden, was zuversichtlich für die Zukunft stimmt. Mit einigen knappen Siegen gelang es dem Team in der Vorrunde der Meisterschaft ein schönes Punktekonto anzulegen. Entgegen den eigentlichen Erwartungen konnte sich die Mannschaft um Trainer Borkovic ganz oben in der Tabelle ansiedeln...

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2013/2014 – Herren 1 setzt auf Marke einheimisch und überrascht positiv/ MU17 wird Cupsieger und Vizemeister / FU15E weiterhin in der Eliteklasse / Bronzemedaillen für MU15 und MU13

Handballfoto

- Bild unserer MU17 -

Herren 1: Das Ziel des "neuen" Trainers Reto Valaulta, die Meisterschaft mit einem Team in Angriff zu nehmen, die lediglich aus einheimischen Spielern besteht, verbreitete im näheren Umfeld nebst Bewunderung und Vorfreude auch einiges an Skepsis. Solches Vorhaben geniesst in dieser Liga mittlerweilen grössten Seltenheitswert...

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2014/2015 – Herren 1 wendet Abstieg in extremis ab / Frauen 1 muss Abstieg hinnehmen / FU17 und MU15 werden regionaler Cupsieger / FU17 holt Bronze in der Meisterschaft und schafft Aufstieg in die Eliteklasse!

Herren 1: Die Abgänge von sechs Kernspielern machten sich stark bemerkbar. Kanterniederlagen und Rückschläge folgten Woche für Woche. Nach Abschluss der Vorrunde lag das Herren1-Team mit einem einzigen Punkt aus 11 Partien abgeschlagen auf dem letzten Tabellenrang...

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2015/2016 – Herren 1 erneut in der Abstiegsbarrage, dort aber erfolgreich / Herren 2 verpasst Aufstieg in letzter Sekunde / MU15 zum zweiten Mal in Folge regionaler Cupsieger / Die Jugend sorgt für grosse Freude - FU15, MU15 und MU17 sichern sich allesamt eine Meisterschaftsmedaille!

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- Bild unserer Medaillengewinner in der reg. Meisterschaft: FU15, MU15 und MU17 -

Herren 1: Das 1.Liga-Team startete unter der neuer Führung von Mexs Klemencic fulminant in die Saison. Sieg um Sieg konnte eingefahren werden. Auch Favoriten wie beispielsweise der HC Kreuzlingen konnten bezwungen werden...

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2016/2017 – Herren 1 erstaunt und qualifiziert sich für die Finalrunde / MU19, FU18, MU17 und FU16 beenden Saison in den Medaillenrängen und sorgen für eine sehr erfreuliche Saisonbilanz in der Jugendabteilung!

Handballfoto

- Unsere erfolgreichen Jugendteams MU19, FU18, MU17 und FU16 auf einen Blick. -

Herren 1: Die Saison begann für Enver Koso sehr plötzlich. So war der Wechsel vom KTV Wil zum TVA erst eine Woche vor Meisterschafts-beginn offiziell bestätigt, was auch eine sehr kurze Vorbereitungsphase zur Folge hatte...

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