MU13 rückt der Spitze näher13.02.2011

Die beiden Spiele dieser Meisterschaftsrunde haben dem TVA-Team doch ziemlich deutlich die Grenzen aufgezeigt. Der Grat zwischen Sieg und Niederlage war an diesem Tag aber schmaler als auch schon.

Es sind immer Mosaiksteine und nicht eine einzige Situation, ein falscher Entscheid oder das nicht auf Touren kommen während des Spiels. Am Ende entscheiden alle die kleine Dinge zusammen. Es haben alle gewollt, das war förmlich zu spüren; aber es gelang nicht allen, dies in die Tat umzusetzen. Die Appenzeller konnten bei beiden Spielen gut mithalten, lagen zum Teil gar in Führung; letztendlich fehlte aber die Konstanz. Dazu kam, dass einige Spieler bereits leicht angeschlagen ins Spiel gehen mussten.

Das erste Spiel gegen den HSC Kreuzlingen gestaltete der TVA in den ersten 10 Minuten ziemlich offen. Die schlechten Erfahrungen gegen diese Mannschaft waren vergessen, setzte es in der Qualifikationsrunde eine rechte Klatsche sie ab. Dieses Mal machte der Gegner den Innerrhodern das Leben in der Verteidigung schwer, indem sie auf der 6 Meter Linie warteten. (Übrigens gegen alle Regelen in der U13 Meisterschaft. Vorgeschrieben ist eine offensive Verteidigung.) Der TVA fand nicht zum gewohnten Spiel und die Angriffe blieben immer in der gegnerischen Verteidigung hängen. Wenn einer mal durchkam, stand da noch ein Torhüter, den es zuerst mal zu überwinden galt. Zum Teil sahen die Würfe der Spieler, wie Pässe zum Torhüter aus. Was noch dazukam, waren die mangelnde Präzision im Abschluss. Das führte dazu, dass das Team aus Appenzell mit einem 6:9 Rückstand in die Pause ging.

Die zweite Halbzeit startet ähnlich wie die erste, der Gegner führte meist mit ein bis zwei Toren Vorsprung. Gegen Ende des Spiels versuchten die Appenzeller mit grosser Vehemenz den Spiess beim Spielstand von 14:13 noch umzudrehen. Wie verhext wurden danach 100%ige Chancen alleine vor dem Torhüter vergeben. So änderte der letzte Siebenmeter (landetet in den Fangen des Kreuzlinger Torhüter) zu Gunsten des TVA auch nichts mehr. Die erste Niederlage mit dem Score von 13:15 war Tatsache. Der Trainer führte die Niederlage auf ein druckloses Angriffspiel und eine geringe Laufbereitschaft zurück.

Der zweite Gegner am heutigen Tag kam aus Gossau. Wie schon in der Vorschau erwähnt, wollten wir die Gossauer von Anfang an in der Verteidigung unter Druck setzt. Sie begannen einige Fehler und taten sich mit der offensiven Verteidigung schwer. Dies gelang von Beginn weg und es verwundert nicht, dass es zur Pause 9:9 stand. Leider fiel kurz vor der Pause der Mittelspieler der Innerrhoder wegen einer Verletzung aus. Zusätzlich musste noch ein Aufbauspieler ersetzt werden. Der Rest der Mannschaft versuchte die beiden Ausfälle zu kompensieren. Und dies taten sie wahrlich nicht schlecht. Übere längere Zeit führte die Appenzeller Mannschaft gar mit bis zu zwei Toren Vorsprung. Doch die Kräfte und Konzentration liessen verständlichweise nach. Dazu kamen einige unnötige Abschlüsse und Ballverluste, was die Gossauer zu nutzen wussten und ihrerseits mit 2 Toren in Führung gingen. Am Ende stand es Endstand 23:18 für die Fürstenländer.

Bericht: Alfred Manser

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