Heimspieltag U11 - das Handballfest der Jüngsten 04.09.2016

Die Handballriege des TV Appenzell durfte beim ersten Minihandball-Spieltag voller Stolz auf einen Rekord hinweisen: Mit 4 Mannschaften stellte der organisierende Verein ein noch nie dagewesenes Kontingent.

Wie meist zu diesem Zeitpunkt in der noch jungen Handball-Saison stand der ganze Sonntag im Zeichen des jüngsten Nachwuchses und ihrer mitfiebernden Eltern und Verwandten. Schon ab 09.00 Uhr stellten sich die ersten Mannschaften ihren Gegnern. Während die Anfänger und ganz jungen, angehenden Handballgrössen ihr Können in zumeist gemischten Teams in der immer beliebter werdenden Spielform Streethandball zeigten, ging es bei den Fortgeschrittenen schon so richtig handballmässig zur Sache.

Handballfoto

Im Streethandball geht es in erster Linie darum, dass sich die Mannschaften im Spiel völlig entfalten können, ohne dass der Spielfluss durch eine Vielzahl an Regeln gebremst wird. Die Objekte der Begierde sind ein nicht zu prellender, fast luftloser Ball und zwei Unihockey-Tore. Es gibt keinen Kreis und Tore können von allen Positionen erzielt werden. Schrittfehler werden nicht abgepfiffen, einzig nach mehr als 3 Sekunden muss der Ball weitergespielt, oder aufs Tor geworfen werden.

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«Das hat es noch nie gegeben. Wir konnten gleich vier Mannschaften für den Spieltag melden!» Sagten die beiden U11-Verantwortlichen der Handballriege Ivo Inauen und Marco Sutter und zeigten voller Stolz auf die riesige Gruppe an erwartungsvollen Spielerinnen und Spielern in den Clubleibchen der Handballriege. In solchen Fällen ist es von Vorteil, wenn der Nachwuchsgedanke schon immer gut gepflegt wurde. Mit Ronja Manser und Andrina Inauen haben zwei aktuelle FU18-Spielerinnen die Trainerlücken geschlossen.

Das Schöne beim Streethandball ist, dass es kein taktieren, kein abwägen gibt, es geht von der ersten Sekunde an voll zur Sache. Die zahlreich, mitfiebernden Zuschauern kamen in den Genuss von spektakulären Aktionen. Vor allem wenn dann noch zwei Appenzeller Mannschaften gegeneinander antraten, schien das Tempo noch etwas höher, der Siegeswille noch etwas grösser zu sein. Wer am Schluss die Nase vorne hatte, spielte nur einen kurzen Moment eine wichtige Rolle, danach waren die Gedanken schon wieder beim nächsten Spiel, dem nächsten Tor, dem Jubel mit der Mannschaft oder einfach nur beim nächsten Ball, den man sich zuwerfen kann.

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Wie schon immer die letzten Jahre, machten die vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer es möglich, dass die Handballriege auch in diesem Jahr viel Lob bezüglich der guten Organisation entgegennehmen durfte. Und beim Blick in das Handball-Rechteck konnte man mit etwas Genugtuung zu Kenntnis nehmen, dass sich die Riege grad bei den Jüngsten keine Nachwuchssorgen machen muss.

Bericht: Hansruedi Rohner

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