M-U17 Sommerlager Fiesch 2009 01.09.2009

Der "heisse" Trainingsaugust wurde fr die MU17 mit dem Trainingslager in Fiesch eingeleitet. Was mit schweisstreibenden Einheiten auf Walliser Trainingsboden enden sollte, begann mit einer idyllischen Zugfahrt durch die halbe Schweiz.

Als sich der Zug die Schlussetappe von Brig nach Fiesch hinauf schlngelte, konnte kaum einer glauben, dass in diesem schmalen Talkessel berhaupt eine Sporthalle Platz finden konnte. In Fiesch wurden wir dann eines Besseren belehrt. Das Sport- und Feriencenter prsentierte sich als wahres Schmuckstck fr jedes ambitionierte Team.

Das Sport- und Feriencenter prsentierte sich als wahres Schmuckstck fr jedes ambitionierte Team. Wir wurden aufs herzlichste empfangen und durften nach dem gelungenen Mittagessen unsere Unterkunft beziehen. Die ganze Mannschaft logierte zusammen in einem zweistckigen Wohnhaus mit verschiedenen Schlaf-zimmern, Duschen, WC und Aufenthaltsraum mit Fernseher. Der Nachmittag diente den Spielern dazu, die Umgebung zu erkunden.

Sporthalle, Hallenbad, Beachvolley- und Basketballfeldern wurden genau unter die Lupe genommen. Danach war noch Zeit, sich im Dorf etwas umzusehen, bevor die erste Trainingseinheit auf dem Programm stand. Die Dreifachhalle bot alles, was ein Trainerherz hher schlagen lsst, vor allem aber ein Spielfeld 40m x 20m mit 2 Toren, eines links, eines rechts. Diese Tore wurden die folgenden 2 Stunden einem echten Hrtetest unterzogen.

Die Mannschaft zeigte sich von ihrer besten Seite. Voll motiviert und ehrgeizig absolvierten sie die bungen. Immer wieder anlaufen, durchbrechen, Wrfe aufs Tor, berraschende Psse an den Kreis und auf die Flgelpositionen . Zwischen den Pfosten warfen sich die Torhter den Spielern entgegen und parierten unzhlige Schsse. Konzentriert wurde gearbeitet und schon in der ersten Trainingseinheit durfte mit Freude und Befriedigung festgestellt werden: diesen Jungs ist kein Aufwand zu gross um erfolgreich zu sein!

Nach zwei Stunden Training stand dem Trainer die Zufriedenheit ins Gesicht geschrieben.

Beim anschliessenden Nachtessen durften wir mit Erstaunen feststellen, wie effizient hier gearbeitet wird. Obwohl hunderte von Gsten jeden Tag verpflegt werden, mussten wir nie auch nur eine Minute aufs Essen warten. Dazu kam, dass die Verpflegung allen bestens mundete. Videoanalysen rundeten diesen ersten, erfolgreichen Tag ab. Danach zogen sich alle - die Einen etwas frher, die Andern etwas spter- ins Land der Trume zurck.

Am nchsten Morgen, schon kurz nach 07.00 Uhr, machte sich die hungrige Gruppe ber das Frhstcksbuffet her. Man(n) wollte schliesslich gestrkt sein, bevor es fr einmal nicht um Handball, sondern um Beach-Volleyball ging. Das wunderschne Wetter lud frmlich dazu ein, barfuss im Sand nach Bllen zu hechten. Auch hier wollte keiner hinten anstehen und so entwickelten sich spannende mit viel Biss gefhrte Partien.

Frische Luft macht bekanntlich hungrig, darum trieb es uns wenig spter in den Speisesaal, wo dann auch keiner des Hungers darben musste, die Koch-Crew verwhnte uns wieder aufs Beste.

Das Training am Nachmittag stand ganz im Zeichen von weiteren Verbesserungen des individuellen Knnens, was soviel heisst wie hunderte von Bewegungen, Schrittfolgen und Wurfvarianten. Dazu kamen immer wieder neue Aufgabenstellungen des Trainers, was die Kpfe frmlich zum rauchen brachte. Auch nach dieser (und allen noch folgenden Trainingseinheiten) leuchteten die Augen "des Chefs" und seine Zufriedenheit hatte hchste Sphren erreicht.

Die Zeiten zwischen den Trainings und der Aufnahme von Kohlenhydraten wurde meistens fr die Erholung eingesetzt. Mal traf man sich im Hallenbad, dann wieder im Aufenthalts-raum um Sequenzen des letzten Trainings auf Video anzusehen. Manchmal genossen es die Spieler, einfach nur dazuliegen und ber Gott und die Welt zu philosophieren. Viel Freizeit und eine gute Erholung, das Rezept fr wirkungsvolle, nachhaltige Trainings. So gesehen waren die Tage in Fiesch das Beste, was uns passieren konnte. Die Mannschaft ist gereift, bereit, voller Tatendrang und vor allem sind alle davon berzeugt, dass sie richtig gut Handball spielen knnen!

Am Sonntagmorgen wurde ein letzte Mal so richtig Gas gegeben, danach gingen in der Sporthalle fr uns die Lichter aus. Wir verliessen den Talkessel via Brig, Bern, Zrich und landeten gesund und frohgelaunt in Appenzell. Einziger Wermutstropfen: Der Montag ist trainingsfrei! Die Intensiv-Trainingswoche -und damit Teil zwei des "heissen August" -beginnt erst am Dienstag!

Fiesch wird uns als der Ort in Erinnerung bleiben, wo wir unter hervorragenden Bedingungen bestens trainieren konnten. Fiesch wird uns aber auch als der Ort in Erinnerung bleiben, wo sich die Mannschaft den Kitt holte, den es braucht um ber sich hinaus zu wachsen und als starke Einheit aufzutreten.

Ein Team - ein Geist! / das Trainerteam M-U17!

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