M-U17 Saisonvorbereitung03.09.2009

Zwischenbericht des Trainers
Der heisse August hielt, was er versprochen hatte: Wir konnten unter besten Bedingungen trainieren und haben das bestmgliche getan um beim Meisterschaftsstart berzeugen zu knnen. Nach dem erfolgreichen Trainingslager in Fiesch genossen die Spieler den wohlverdienten Ruhetag und sahen den Mttern zu, wie sie die Trainingsutensilien wuschen und an die Wscheleine hngten. Schon am nchsten Tag musste die Trainingstasche wieder gepackt werden. Bei schnstem Wetter -darum heisst es ja Sonnenhalb- und bester Laune stimmte sich die Mannschaft beim gediegenen Brunch auf die entbehrungsreichen Tage ein. Schon hier zeigte sich was einen richtigen Sportler so richtig stark macht: die Gipfeli wurden auf der Seite gelassen, das Birchermesli fand dafr reissenden Absatz!

Die darauf folgende, erste Trainingseinheit liess mich (wie so oft in den letzten Wochen) vor Stolz ein paar Millimeter wachsen. Noch nie durfte ich ein Team fhren, dass so gerne in die Trainings geht und mit ungewhnlich grossem Einsatz die Lektionen hinter sich bringt. Es kommt mir jeweils vor als wrden die Jungs in jedem Training mit Siebenmeilenstiefeln grossen Zielen entgegen eilen. Der Lerneifer und ihre besonderen Fhigkeiten, Anweisungen des Trainers sofort und effizient umzusetzen; bemerkenswert und einmalig. In diesen Tagen haben wir sehr grosse Fortschritte gemacht, als Mannschaft und jeder individuell als Spieler.

Nach zwei intensiven Trainingstagen stand ein Trainingsspiel gegen das MU15-Inter-Team von St. Otmar auf dem Programm. Obwohl die Anreise nicht ganz unproblematisch verlief (immerhin wissen wir seit jenem Tag, dass jeder Taxi-Chauffeur in St. Gallen einmal in seinem Leben Handball-Trainer war!) wussten wir den gegnerischen Trainer zu berraschen. Er hat wohl nicht gerechnet, dass seiner Mannschaft mit dem grossen Namen auf schwarzgelbem Untergrund nur eine Statistenrolle zugedacht war. Der Gegner hat uns nicht aus den Schuhen gehauen, gab mir aber die Besttigung, dass wir uns auf einem guten Weg befinden. Zur Feier des Tages trieben wir die Angestellten einer berhmten Imbisskette mit unserer Bestellung zu Hchstleistungen an und konnten sogar beim Essen noch lehrreiche Erfahrungen machen (a) wenn Ramon mitisst, nimm einen Zug spter! b) hast du kein Ketchup, dann hat Sven schon alle verdrckt!).

Auf der Heimfahrt wurde mir in aller Deutlichkeit bewusst, dass sich auch gestandene Trainer innerhalb eines Jahres verndern knnen. Vor einem Jahr htte ich mir noch Sorgen um alles und jeden gemacht (vor allem aber um die anderen Fahrgste und das Inventar!). Heute bleibe ich die Ruhe selbst und geniesse ein "Fhrtli" mit meiner Mannschaft ohne mit den Wimpern zu zucken!

So wie man den Tag aufhrt, so sollte man den nchsten beginnen! Darum trafen wir uns am Donnerstag zum Mittagessen im Stossplatz. Dank an Franz fr den guten Preis! Wiederum viel Ketchup und einer der noch ass, als mein Kaffee schon kalt geworden war! Gabel links, Messer rechts, nicht mit vollem Mund reden: die Mannschaft machte eine gute Falle und wurde sogar erkannt "seid ihr diese ambitionierte Handballmannschaft?" - "ja"(mit geschwellter Brust!) - "Oh, viel Glck in der Meisterschaft!". Das liess ich mir gerne sagen und das nachmittgliche Training fiel noch eine Spur hrter aus!

Am Freitag wurde die Belastung noch etwas hher geschraubt, denn vor einem Turnier sollte jeder Spieler ein bisschen mde sein. Und wahrlich, am Samstag waren sie mde, wenigstens die meiste Zeit! Immerhin, ein sehr gutes Spiel gegen die Intermannschaft von Flawil gab die Mannschaft zum Besten. Der Rest: vergessen! Ist auch gut so, denn mit Arbon, Vorderland und Bischofszell sahen viele Augenpaare auf uns und da muss man ja nicht unbedingt sein Sonntagsgesicht zeigen. Dies taten wir dann dafr letzten Sonntag in Aarau beim Heat-Cup in Aarau. Da gingen den anderen Mannschaften die Augen auf, ob der Strke dieser Appenzeller. Ich muss sagen, zu Recht, denn sogar ich war einigermassen entzckt ob dem Gesehenen! Eine kleine Schwchephase im Final gegen ein U19-Team kostete uns zwar den Turniersieg, bescherte mir aber die Gewissheit, dass wir fr die Meisterschaft bereit sind! Damit will ich sagen, dass wir vor allem fr das erste Spiel vom 5.9.09 um 17.00 Uhr gegen den Meisterschaftsfavoriten HC Arbon bereit sind! Wie ihr alle, freuen wir uns riesig auf den Startschuss! Wir sind zwar (fast)die selben Spieler wie letztes Jahr und trotzdem spielen wir einen anderen -schneren, besseren und erfolgreicheren Handball! Natrlich ist es unser Ziel, die Besten zu sein. Primr aber wollen wir diese Saison unser Publikum mit erfrischendem Handball begeistern!

Liebe Freunde der MU17: es ist angerichtet! Nehmt Platz und geniesst ab dem nchsten Samstag die feine Show der Jungs von Fusse des Alpsteins!

"1000m - Leidensweg"
Die MU17 ist immer wieder fr eine berraschung gut. Am 29. August nahmen die Spieler fast geschlossen an einem 1000m-Lauf (organisiert von der Leichtathletikriege) teil. Dabei traten sie gegen die besten Lufer der Kantone AI, AR, SG und TG an. Voller Stolz darf ich mitteilen, dass sich die Spieler fantastisch geschlagen haben. Im Wissen, dass wir konditionell auf einem recht guten Niveau stehen, liefen sie mutig das Tempo der Besten mit und kmpften sich teils mit leidenden Mienen ber die 2 Bahnrunden. Teils hatten sie sogar noch die Kraft, im Endspurt die Gegner niederzuringen (Laurin: in der Leichtathletik gibt es keinen Krper- und Ellbogeneinsatz!). Grosses Kompliment! Euer Abstecher in die Luferszene zollt Respekt! Den Dank und die Freude der Organisatoren nahm ich sehr gerne entgegen. Da haben wir doch wieder was fr das gute Image der Handballriege getan!

"Gemtliches Beisammensein"
Wie schon in der letzten Ausgabe des Infoblttchens erwhnt, findet das gemtliche Beisammensein am 19. September 2009 statt. Alle Eltern, Verwandten und Freunde der MU17 sind dazu herzlich eingeladen. Wir treffen uns um 14.00 Uhr bei der Sporthalle Whre. Bitte gutes Schuhwerk anziehen und falls es in Strmen giessen sollte: Regenschutz mitnehmen! Wir werden etwa 1 - 2 Stunden in freier Natur unterwegs sein. Nach der Wanderung gemtliches Beisammensein bei Wurst und Brot.

Das Trainerteam MU17

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