Saisonrückblick 2019/20 - Berichte aus den Teams24.06.2020

Auch an der diesjährigen HV wurde wieder über Entwicklung und Erreichtes der verschiedenen Mannschaften berichtet. Nachfolgend die Schilderungen aus den Teams in ungekürzter Form...

U11 Beginners - Trainerin Sina Bleiker und Celine Oberle: Zu Beginn unserer Saison 2019/2020 bestand das Team der U11 Beginners aus 7 unterhaltenden Jungs. Das grösste Thema war, dass wir nun endlich den Softhandball zur Seite legen konnten und mit dem «richtigen» Handball zu spielen beginnen konnten. Die Trainings wurden immer mit viel Spass und Motivation besucht und unsere Jungs freuten sich darauf die neue Handballspielform zu erlernen und sie natürlich auch mit Erfolg anzuwenden. Die Turniere waren immer ein riesiges Highlight und jeder wollte seinen Eltern zeigen, was sie in den Trainings gelernt haben. In der zweiten Hälfte der Saison wuchs unser Team um 4 aufgestellte Mädchen an. Wir waren alle sehr glücklich um den Zuwachs und sie brachten neuen Schwung in unsere Mannschaft. Die Mädchen wurden schnell von den neugierigen Jungs integriert und so konnten wir uns auch einige Male an Turnieren über einen gemeinsam erarbeiteten Sieg erfreuen. Wir freuen uns auf eine weitere spannende Saison mit der U11.

U11 Challengers - Trainerin Judith Wittwer und Domenika Rusch: Eine tolle Truppe von 9 Spielerinnen und Spielern gehörte letzte Spielsaison zur Mannschaft U11 Challenger. Alle Spielerinnen und Spieler zeichneten sich durch eine gute Trainingsbeteiligung und ansteckendem Leistungseinsatz aus. An insgesamt fünf Spieltagen, davon ein Heimspieltag, konnte das u11 Challenger Team ihr Können zeigen. Die Mannschaft wurde von Turnier zu Turnier stärker. Der Zusammenhalt und die Spielfreude wurde immer grösser, was sich auch in positiven Resultaten wiederspiegelte. Das Highlight fand am letzten Spieltag in Gossau statt, jede Spielerin und jeder Spieler der Mannschaft zählte am Ende des Spieltages zu den Torschützen, worüber die Trainerinnen sehr stolz sind.

U13 Beginners - Trainerin Anina Rechsteiner und Lina Hehli: Auch in der Saison 2019 / 2020 wurde das Motto «zeme sömme stach» von allen Spielerinnen gelebt und umgesetzt. In der Stufe U13 konnten zahlreiche Mädels erstmals Grossfeldluft schnuppern, viel lernen und weitere gemeinsame Erfolge feiern. Die trainierte Truppe machte in dieser kurzen Saison in allen Bereichen grosse Fortschritte. In der neuen Saison gilt es nun, die handballtechnischen Fortschritte weiter zu forcieren und vom Erlernten zu profitieren. Wir freuen uns auf eine erfolgreiche und unfallfreie Saison 2020 /2021.

U13 Experts - Trainer Lukas Bischofberger, Lukas Wenzinger und Marco Inauen : Im September 2019 durften Lukas und ich mit einer neu formierten Mannschaft in die Saison starten, dieses Mal in der Challenger Stärkeklasse. Bereits am ersten Spieltag zeigte sich ein starkes Gefälle innerhalb der Gruppe, so konnten jeweils zwei Mannschaften dominiert werden, die beiden anderen wiederum dominierten uns. Das änderte sich aber im Laufe der ersten Saisonhälfte und unsere motivierte Truppe gewann immer öfter auch gegen die körperlich Überlegenen Teams. So kann es auch, dass wir im Februar nicht ganz gewollte in der Expert Kategorie an den Start gehen durften. - Auch hier waren wir erneut klare Aussenseiter, da wir die einzige Mannschaft aus mehrheitlich Mädchen waren und wie es den Appenzellern so oft geht, körperlich zum Teil klar unterlegen waren. Allerdings gingen wir an keinem Spieltag sieglos nach Hause. Unsere Spieler und Spielerinnen bekamen von diversen Trainern und Eltern grosse Komplimente für ihren Einsatz und ihr Ideenreiches Handballspiel. - Leider wurde uns der gelungene Saisonabschluss mit einem Heimspieltag in der Wühre von der Corona Kriese verwehrt. Wir schauen trotzdem auf eine schöne und lehrreiche Saison zurück. Alle innerhalb des Teams haben gemeinsam grosse Fortschritte gemacht und hoffen, dass wir bald in die neue Saison starten können. Auf eine gute und Verletzungsfreie Saison 2020/2021, Hopp Appezöll!

MU15 - Marco Sutter, Ivo Inauen und Daniel Inauen: Bis auf den Jahrgang 2008 stieg die Mannschaft geschlossen in die MU15 auf. Mit dem doch sehr jungen Team sollten die ersten Schritte auf dieser Stufe gemacht werden. Obwohl die Stärkeklasse S2 eigentlich als Einsteigerstufe gedacht ist, musste schnell festgestellt werden, dass andere Trainer und Vereine dieses Prinzip nicht ganz verstanden haben. Mit sogenannten „Bölleli“ Mannschaften, bei denen mehreren Spielern die bis zu drei Jahre älter waren, meldeten sie sich in der tiefsten Stärkeklasse um sich dort etwas auszutoben. Dieser Aspekt führte dazu, dass teils Spiele der Appenzeller trotz sehr ansehnlichem Handball, wegen der gravierenden körperlichen Unterlegenheit, in Kanterniederlagen endeten. Obschon dieses etwas zermürbenden Umstandes liessen sich die Innerrhoder nicht entmutigen und erkämpften sich in Partien, in denen es was zu holen gab, auch die nötigen Punkte. In der Rückrunde sollte sich der Faktor Einteilung etwas verbessern. Vom SHV in eine 10er Gruppe mit 9 Einzelspielen eingeteilt, sollte lediglich organisatorisch zu einer kleinen Kraftübung werden. Nach 5 Spielen standen drei Siege, ein Unentschieden und eine Niederlage zu Buche. Mit vier noch ausstehenden Partien gegen Mannschaften der hinteren Tabellenhälfte, stand nach Verlustpunkten sogar noch Platz eins in Aussicht. Doch Mitten in der Vorbereitung zum Meisterschaftsspiel in Kreuzlingen ereilte uns die Meldung vom Meisterschaftsabbruch wegen der Corona Pandemie und wir müssen seither sehnlichst auf eine Rückkehr in die Halle warten.

FU16 - Jasmin Kölbener und Elena Breitenmoser: Die FU16I startete mit 14 Spielerinnen in die Saison 19/20. Das junge Team nahm die Herausforderung Interklasse motiviert in Angriff und bereitete sich gut auf die Saison vor. Leider ging das erste Spiel gegen den TSV Frick mit 8 Goals Differenz verloren. Das zweite Spiel gegen die SG Wyland lief besser und nach einigen Hochs und Tiefs mussten unglücklicherweise wieder die Appenzellerinnen als Verliererinnen vom Spielfeld. Dieses Mal äusserst knapp mit 24:25. Diese Negativspirale zog sich leider bis auf eine Ausnahme bis zu den Weihnachtferien durch. Trotzdem liessen die jungen Spielerinnen den Kopf nie hängen und kämpften immer weiter. Ihr Kampfgeist wurde im Heimspiel Ende November gegen den TSV Frick belohnt. Appenzell konnte die Partie gewinnen (29:27) und so die ersten beiden Punkte auf ihrem Konto verbuchen. Das Team, das durch den Ausfall von Goalie Jael Fässler bereits anfangs Saison einen Ersatz suchen musste und auf den Rückraumpositionen meistens zu wenige Spielerinnen zur Verfügung hatte, gab trotz den vielen Niederlagen nie auf. - Besseren Zeiten sah man im neuen Jahr entgegen. Die FU16 stieg in die Promotion ab und fasste sich zum Ziel, im Frühling die Aufstiegsspiele zu bestreiten. Leider blieb die Mannschaft vom Verletzungspech nicht verschont: die Aufbauspielerinnen Riana Koller und Elena Koller mussten eine längere Pause einlegen. Trotzdem starteten die Appenzellerinnen erfolgreich in die Hauptrunde und konnten ihre ersten vier Partien gewinnen. Einzig ihr letztes Spiel vor dem Lockdown gegen die BSG Vorderland ging verloren. Die FU16 schloss die abgebrochene Saison auf dem 4. Zwischenrang ab. Auf kommende Saison werden Nadine Sutter, Alisha Tobler und Valeria Rusch das Team in Richtung FU18 verlassen.

MU17/MU19 - Reto Valaulta: Heute an diesem ersten Samstag im Mai 2020 spielen wir das letzte Handball MU-19 Aufstiegsspiel der Saison 2019/20. Uns fehlt noch ein Sieg und dann ist das zweite grosse Ziel, der Aufstieg in die Inter-Stärkeklasse geschafft. Nach dem tollen Cupsieg vor Weihnachten das letzte Highlight dieser langen, fordernden, lehrreichen und sehr erfolgreichen Saison.

Doch die Wührehalle in Appenzell ist geschlossen! Wo sind denn meine Spieler? Ich bin allein und alles ist ruhig. Wo ist Roman und Bruno ist doch auch immer so früh da? Kein Auto - der Parkplatz ist leer. Ich fühle mich einsam und verlassen. Wo bin ich? Wo bin ich denn wirklich? - Wer? wo? wie? wann? - das gibt es ja jetzt nicht mehr…! Jetzt heisst es hätte, wäre, würde, müsste oder könnte…! Wir leben plötzlich in einer veränderten Welt. Meine Verantwortungen, meine Aufgaben und meine Pflichten haben sich schlagartig verändert. Ich muss mich neu orientieren. Flexibilität und Kreativität ist jetzt mehr denn je angesagt und gefragt. Der Sport, der Bereitschaft, Wille und Leistungsfähigkeit verlangt, der Bewegung fördert und Krankheitsanfälligkeiten reduziert und der sehr viel zur sozialen Integration der Menschen beiträgt, hat jetzt in dieser sehr anspruchsvollen Zeit der vielen persönlichen Einschränkungen einen noch bedeutungsvolleren Stellenwert. Das wertvolle Vereinsleben und die bereichernden Begegnungen müssen weitergehen und werden weiterleben. Meine Gedankensprünge sind wieder beim Handball, wieder bei der vergangenen Saison 2019/20 beim Team MU19 und beim Team MU-17 vom TV Appenzell. Schon damals vor genau einem Jahr in der Vorbereitungsphase letzten Frühling/Sommer beanspruchte mich die Flexibilität und Kreativität. Die Idee - das Pilotprojekt, dass die MU19 und MU17 zusammen trainieren, forderte mich in den ersten Wochen enorm. Dem Altersunterschied, der körperlichen Entwicklung und dem Leistungsverhältnis in einer Trainingseinheit mit zwölf bis siebzehn, teils sehr „hungrigen“ Spielern, gerecht zu werden, verlangte viel persönliches Engagement. Dank zielgerichteter, intensiver und geduldiger Trainingsarbeit lösten sich viele spezielle Situationen von selbst und ich kann mit Überzeugung und ein wenig Stolz sagen, das Projekt – zwei Mannschaften/zwei Altersklassen zusammen zu trainieren, hat sich gelohnt und ist vollumfänglich gelungen. Die MU19 haben speziell die taktischen Trainings mit dem Sparringspartner MU17 genutzt und bereichert und die MU17 profitierten speziell von der Intensität und der körperlichen Überlegenheit der MU19. Das beide Teams am jetzt bereits legendären Samstag, 21. Dezember 2019 – dem schweizweiten regionalen Cupfinal Wochenende – den Pokal nach fantastischen Handball Fights als erfolgreiche Cupsieger entgegennehmen durften, bestätigt dieses mutige und spannende Projekt. Diese Medaillen haben einen besonderen Glanz, können doch fast alle Sportler und Sportarten ihre finalen Wettkämpfe nicht mehr austragen und mögliche Champion müssen sich leider mit dem Wort hätte…wäre…würde…oder könnte… zufriedengeben. Jetzt ist die Motivation, die Disziplin, der Wille und die Leistungsbereitschaft zur Vorbereitung für die kommenden Trainings von allen Sportlern, von jedem Handballer, ganz besonders gefordert. Es ist, wie es ist, aber es wird, was wir daraus machen.

FU18I - Barbara Schmid: Für die Juniorinnen hatte der Aufstieg in die Interklasse Priorität. Die Vorrunde bestand aus 5 Mannschaften, dem LC Brühl, BSG Vorderland, TV Appenzell, HC Rheintal und HC Bruggen. Die erstgenannten Teams waren in etwa gleich stark und kämpften um die Qualifikation für die Interklasse. Appenzell spielte in einem einschneidenden Spiel auswärts gegen den LC Brühl. Es war ein schwarzer Tag für die Appenzellerinnnen, verletzte sich doch Riana Streule am Knie und fiel damit für die ganze Saison aus. In der Halbzeit waren die Juniorinnen mit 7 Toren in Rückstand. In der zweiten Halbzeit verletzte sich zudem noch Elena Schmid an der Schulter und fiel auch für 3 Monate aus. Die Juniorinnen zeigten Moral und kämpften sich trotz allem wieder heran und konnten sogar noch die Führung (25:27) übernehmen. Am Ende verloren sie aber unglücklich mit einem Tor, was zu diesem Tag passte. Appenzell spielte aber trotzdem vorne mit und konnte sich mit dem LC Brühl für die Interspiele qualifizieren. Der Gegner war die SG Gossau-Uzwil. Zu Hause, dieses eine Mal in Teufen, überzeugten die Spielerinnen mit einem Superspiel und gewannen mit 12 Toren. Das Rückrundenspiel verlief dann sehr schlecht, sie verloren mit 3 Toren. Trotzdem schafften sie mit einem Plus von 9 Toren den Aufstieg in die Interklasse. - Im Cupspiel verloren die Appenzellerinnen ohne die Verletzten unglücklich mit einem Tor. In diesem Spiel zeigten sie wiederum, dass sie nicht aufgeben. Zur Halbzeit lagen sie noch mit 6 Toren zurück, holten aber je länger je mehr auf, verloren am Ende dann doch unglücklich mit einem Tor. - In der Inter-Abstiegsrunde spielte man wieder in 5 Teams. Die ersten zwei dieser Gruppe, konnten sich für die neue Saison, in der Interklasse sichern. Appenzell stand am 13. März auf dem 3. Platz und hätte in den letzten 3 Spielen durchaus noch die Chance gehabt, den zweiten Platz zu erreichen. - Der Handball Verband hat nun entschieden, dass alle, die im Dezember die Interklasse erreicht haben, in der kommenden Saison wieder in der Inter-Abstiegsrunde starten dürfen. Die U18-Juniorinnen haben viele tolle Spiele gezeigt und immer wieder Charakter bewiesen. Die Trainerin ist mit den Spielerinnen und ihren Leistungen sehr zufrieden und freut sich auf die letzte gemeinsame Juniorinnen-Meisterschaft mit ihnen.

Herren 2+3 - Trainer Christian Hamm, Daniel Inauen und Patrick Haltmann: Herren 2: knapp hinter der Spitze - Herren 3: äusserst erfolgreich - Da das Kader zum grössten Teil beibehalten werden konnte, war klar, dass auch dieses Jahr mit 2 Mannschaften die Meisterschaft in Angriff genommen werden konnte. Mit Fabian Wüthrich und Lukas Manser konnten gleich zwei Linkshänder in der Planung integriert werden. Trainiert wurde zweimal pro Woche gemeinsam, wobei vor dem ordentlichen Hallentraining eine Stunde Athletik zum Rahmenprogramm gehörte. Der Trainerstab mit Christian Hamm und Daniel Inauen wurde für die 4.-Liga-Spiele durch die Mannschaftsmitglieder Silvan Büsser und Simon Fuchs unterstützt. Das Saisonziel der 4.Liga-Mannschaft war allen Akteuren viel Spielzeit zu ermöglichen. Es darf auf eine äusserst erfolgreiche Saison zurückgeblickt werden. Bis zum Corona-Aus bestritt das Ensemble 13 Partien und konnte davon 9 gewinnen. Der sehr erfreuliche 2 «Schlussrang» war die Folge.

Bestätigung in der 3.Liga

Mit den zwei starken Linkshändern Fabian Wüthrich und Lukas Manser konnte vor allem die Offensive variantenreicher agieren. Mehrere Auslöseelemente konnten nun auf beiden Seiten gleich effizient vorgetragen werden. Das Kurztrainingslager in Telfs, Österreich, im August war wiederum ein voller Erfolg. Schön dabei war auch die Nähe zum Fanionteam, welches am selben Standort trainierte. Als Ziel setzte man sich einen Mittelfeldplatz. Dies wurde mit dem vierten «Schlussrang» gar überboten. Mit dem Abstieg hatte die Truppe nie etwas zu tun. Früh war klar, dass mit optimalen Spielverläufen und etwas mehr Glück gar eine Top-Drei-Position möglich gewesen wäre. So verlor man unter anderem zwei Mal sehr unglücklich mit nur einem Tor gegen den Tabellenführer Herisau. Hätten wir jene Partien für uns entscheiden können, wäre die Truppe auf dem ersten Rang in die Corona-Pause gegangen. - Erneut war die Defensive inklusive der Torhüter, die beste der Liga. - 20.3 Gegentore im Durchschnitt ist ein starker Wert.- Leider mussten die Teams zwei schwerwiegende Knie-Verletzungen hinnehmen. Mit Nicolas Knechtle und Simon Fuchs fielen die beiden Rückraummitte-Spieler der jeweiligen Mannschaften länger aus. Der Kader war zum guten Glück breit genug aufgestellt um die Absenzen würdig zu vertreten.

Frauen 1 - René Kold Jörgensen: Die Damen starteten motiviert in die Saison 19/20, kein Wunder sie spielen nach dem Aufstieg in der letzten Saison wieder in der 2.Liga. Damit war klar, die meisten Teammitglieder der Appenzellerinnen stossen auf absolutes Neuland. Um sich richtig für diese neue Herausforderung vorzubereiten, konnte man Rene Kold-Jörgensen als Trainer motivieren mit dem Damen 1 zusammenzuarbeiten. Für eine ideale Trainingsstruktur mit genügend Spielerinnen konnte man das Damen 2 der letzten Saison Zusätzlich integrieren und damit eine WIN-WIN Situation für beide Mannschaften schaffen. - Leider konnte man diese Struktur nicht immer auf den Match Tag übertragen. Man musste sich meistens mit einem schmalen Kader auf die Reise machen und gegen harte Gegner antreten. Mit viel Kampfgeist konnte diese Lücke immer wieder aufgefüllt werden und so schaute in der Vorrunde auch der verdiente 2.Platz heraus. Plötzlich stand man ganz gegen alle Erwartung in der Finalrunde, bei der um den Aufstieg in die 1. Liga gespielt wird. Schnell wurde klar, dass der Wind bei den bevorstehenden Spielen noch rauer weht. Die meisten Mannschaften hatten ganz klar das Ziel um den Aufstieg mit zu spielen und nicht selten liessen sie das den Appenzeller Damen spüren. Doch die starken Appenzellerinnen liessen den Kopf nie hängen und wollten ihre Haut so teuer wie möglich verkaufen. So entstand bei guter Leistung auch schon beim einten oder anderen Heimspiel gegen vermeidlich stärkere Gegner ein richtiger Hexenkessel, dank dem angesteckten Heimpublikum. Das motivierte das junge Team und am Schluss sah sich das Damen 1 auf dem 5. Schlussrang. Wie in den letzten zwei Jahren, möchten wir auch in der neuen Saison 2020/21 wieder für viel Furore sorgen und unseren meist körperlich überlegenen Gegner mit dem Appenzeller Kampfgeist das Fürchten lernen. - Hopp Appezöll!

Herren 1 - Lukas Gamrat, Andi Wild und Andreas Masina:

Unter dem Motto „neuer Modus – neue Herausforderung“ startete unser Herren 1, unter der Führung der beiden Spielertrainer Lukas Gamrat und Andi Wild, in die intensive Vorbereitung für die kommende Spielzeit. Als grosse Unterstützung, nicht nur für die Torhüter, erwies sich der Torhütertrainer, Andreas Masina.

Mit dem Wissen, dass sich neu lediglich die Erst- und Zweitplatzierten Mannschaften jeder Gruppe für die Aufstiegsrunde qualifizieren, startete das Team in die Saison. Der Start verlief sehr harzig. In den 14 Spielen der Hauptrunde konnte die junge Mannschaft nur fünfmal als Sieger vom Platz gehen. Auf dem zweitletzten Rang liegend, hiess es deshalb für das Team: Mission Abstiegsrunde. Auch dort ging das zähe Ringen um jeden Punkt weiter. Doch für einmal kam alles anders als geplant. Corona überrumpelte die gesamte Gesellschaft und brachte sowohl den Spitzen-, als auch den Breitesport, zum Erliegen. Die Meisterschaft wurde abgebrochen, es gibt keine Auf- und keine Absteiger in dieser Saison. Bei Saisonabbruch befand sich die Herrenmannschaft auf Kurs zum Ligaerhalt. Auf einmal hiess es nur noch hätte, wäre, würde, müsste oder könnte. Gerne hätten wir die Saison zu Ende gespielt, gerne hätten wir die wichtigen Punkte bei unseren Heimsiegen gefeiert. Gerne hätten wir den Ligaerhalt mit unserem Publikum, welches zahlreich erschienen wäre, gefeiert. Spannend wäre es bis zum Schluss geworden.

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