MU19 nach Fehlstart zum Sieg05.03.2017

Auswärts gegen den BSV Bischofszell verzeichnet die MU19 der Handballriege einen kapitalen Fehlstart, gewinnt dank einer guten 2. Halbzeit dann doch noch mit 20:18 Toren.

Das Ende der Sportferien, die Ungewissheit, wer denn nun einsatzfähig ist und zum Schluss die Tatsache, dass ein Feldspieler die Aufgabe des Torhüters übernehmen musste. Trotz dieses Handicaps war das Team guten Mutes und trat in der harzfreien Bruggwiesen-Halle an, um beide Punkte zu holen. Nur, wenn man ohne den berühmt/berüchtigten Klebstoff spielen muss, dann muss man auch im Kopf dazu bereit sein. Dies waren die Appenzeller an diesem Nachmittag nicht. Es konnte daher nicht überraschen, dass sie in den Anfangsminuten vom Gastgeber den Marsch geblasen bekamen. Bischofszell präsentierte sich in guter Form, brachte viel Tempo ins Spiel und erwies sich als der gewohnt unangenehme Gegner, wie man ihn schon von Turnieren her kannte. Bis zur 10. Minute, als Appenzell für lange Zeit nochmals der Anschlusstreffer zum 2:3 gelang, bekamen die Zuschauer eine ausgeglichene Partie zu sehen. Danach legten die Bischofszeller einen Zwischenspurt hin, der sich gewaschen hatte und in einer klaren 8:2 Führung nach 20 Minuten endete. Das Team-Timeout auf Appenzeller Seite sollte dazu dienen, den Lauf des Heimteams zu brechen. Dieses Mittel verfehlte seine Wirkung nicht. Appenzell fand über dem Kampfgeist ins Spiel und schlug gnadenlos zurück. Jetzt war es Bischofszell, dass sich überrollen lassen musste. Bis zum Pausenpfiff und dem 9:6 konnten sie den Kopf noch aus der Schlinge ziehen.

7 Minuten später war es dann aber soweit, Appenzell glich zum 9:9 (37.) aus, konnte nachher aber den Schwung der Aufholjagd nicht weiter nutzen. Bischofszell gab ein Lebenszeichen von sich und konterte. Während gut 10 Minuten entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, die nicht von der Klasse, dafür aber umso mehr von der Spannung lebte. In der 48. Minute ging Appenzell mit 15:14 Toren und nahm damit dem Gegner den letzten Wind aus den Segeln. Bischofszell konnte nicht mehr reagieren und sah sich 4 Minuten später in der hoffnungslosen Situation eines 4-Tore Rückstandes. Einmal in Front gab Appenzell das Zepter nicht mehr aus der Hand und erfüllte mit dem 20:18-Sieg die Erwartungen. Dem Team gilt zu attestieren, dass es unter schlechten Voraussetzungen, nach einem schwachen Start, mit ihrer Klasse und Kampfgeist eine hoffnungslos scheinende Mission doch noch mit Bravour erfüllt hat.

Bericht: Hansruedi Rohner

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