MU19 gewinnt Auftakt zur Finalrunde14.01.2017

In einer über weite Phasen schwachen Partie gewinnt die MU19 der Handballriege ihr Auftaktspiel in die Finalrunde der Promotionsklasse gegen den HC Neftenbach mit 23:18 (12:9) Toren.

Man hatte sich einiges versprochen: Wenn Appenzell und Neftenbach sich gegenüberstehen, dann entwickelt sich meist eine spannende und interessante Partie. Dieses Mal zeigte sich schon in den ausgeglichenen Anfangsminuten, dass beide Mannschaften noch etwas im Ferienmodus schlummerten. Immerhin hatte das Heimteam in der 11. Minute, beim Spielstand von 4:2, mehrmals die Möglichkeit entscheidend davon zu ziehen. Teils leichtfertig wurden die Chancen aber vergeben. So kam es, dass die Winterthurer zwei Minuten später den Ausgleich (4:4) bejubeln konnten. Es kristallisierte sich heraus, dass die Gäste sich vor allem über die rechte Seite immer wieder gefährlich in Szene setzen konnten. Dies auch darum, weil die sonst kompakt stehende Appenzeller Abwehr grad auf ihrer linken Seite nicht immer Herr der Lage war. Da auch Neftenbach sein defensives Handwerk verstand, war die Partie in Halbzeit eins rar an begeisternden Torabschlüssen. Während das Spielgeschehen, welches Appenzell immer knapp in Front sah, so dahinplätscherte sorgte ein Ereignis am Spielfeldrand für die Geschichte des ersten Durchganges. Nach einem Fehlentscheid des Schiedsrichters, spielte ein gegnerischer Spieler den Ball beim Einwurf fairerweise zum Gegner zurück. Alle Achtung! Bis zum Pausenpfiff konnte sich Appenzell dank einiger gelungener Einzelaktionen ein kleines Polster von 3 Toren (12:9) erarbeiten.

Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit blieben sich die beiden Mannschaften treu, vieles war Stückwerk, Einzelaktionen und zu viele technische Fehler prägten das Geschehen. An besten spielte das Appenzeller Ensemble dann, wenn sie in Unterzahl oder sogar doppelter Unterzahl agieren mussten. Neftenbach hielt sich aber trotz nachlassender Kräfte tapfer im Windschatten und liess sich bis zur 48. Minute (16:14) nicht entscheidend distanzieren. Ab dieser 48. Minute entschied dann die Mannschaft der Handballriege die Begegnung innerhalb von 75 Sekunden. Einerseits wurden da die Abschlüsse resoluter gesucht, andererseits wehrte Torhüter Marco Räss mehrmals gekonnt ab und liess den bis dahin farblosen Auftritt von Ibrahim Gagulic vergessen. In den Schlussminuten, bei einer klaren 4-Tore-Führung liess es Appenzell zwar an der nötigen Geduld missen, konnte eine Partie, die viele Wünsche offenliess, aber doch noch sicher nach Hause tragen.

Bericht: Hansruedi Rohner

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