MU19 mit feiner, beachtlicher Leistung 01.10.2016

Ein über weite Strecken guter Auftritt der MU19 reichte nicht, um gegen körperlich klar überlegene Kreuzlinger zu gewinnen. Das Spiel ging mit 33:37 Toren verloren.

Man darf erfreut vorwegnehmen, die MU19 der Handballriege verkaufte ihre Haut mehr als nur teuer und dies gegen eine Mannschaft, die mit Junioren gespickt ist, die schon in der 1. und 2. Liga Erfahrungen sammeln konnten. Im Bewusstsein um die Stärken des Gegners, gelang dem Heimteam der Start in die Partie sehr gut. Die Begegnung nahm einen offenen Verlauf, erst in der 14. Minute konnte sich Kreuzlingen erstmals mit 2 Toren Vorsprung absetzen. Bis zu diesem Zeitpunkt liess sich klar erkennen, dass Kreuzlingen vom grossen Können ihrer drei herausragenden Spieler lebte. Zusammen schossen sie 30 der 37 Tore, und, was entscheidender war: die jüngste Verteidigung der Liga konnte keinen der Shooters über längere Zeit aus dem Spiel nehmen. Da auch die beiden Torhüter Appenzells gegen die Geschosse kein Rezept fanden, kamen die Gäste zu vielen einfachen Toren und lagen meistens mit 3 – 4 Toren in Front. Appenzell darf gutgehalten werden, dass sie während keiner Phase des Matches den Kopf in den Sand steckten, sondern jederzeit gut dagegenhielten. Appenzell war unberechenbarer, erzielte seine Tore von allen Positionen und hätte es kurz vor der Pause in der Hand gehabt, das Score nochmals zu verkürzen. Die Chancen wurden nicht genutzt, stattdessen traf Kreuzlingen zum 15:20 Pausenstand.

Gleich nach Wiederanpfiff suchten die Gäste resolut die Entscheidung, während Appenzell noch nicht ganz im Spiel war. In dieser Phase der Partie streuten die Spieler von Reto Valaulta einige technische Fehler zu viel ein, wogegen der Gegner weiterhin mit einer sehr guten Abschlussquote glänzen konnte. Bis zur 40. Minute machte es den Anschein, als würde das Heimteam in eine Kanterniederlage laufen. Dies liess man dann aber doch nicht mit sich geschehen. Appenzell raffte sich nochmals auf, bewies sehr viel Charakter und bot dem Gegner die Stirn. Das Team der Handballriege konnte das Spiel in der letzten Viertelstunde sogar überlegen gestalten. Man machte weniger Fehler, nutzte die Chancen besser und zeigte durch einen couragierten Auftritt, dass auch vermeintlich übermächtige Gegner nur mit Wasser kochen. Zwar verlor man die Partie mit 33:37 Toren, durfte aber, dank einer über weite Strecken guten Leistung, als moralischer Sieger vom Platz gehen.

Bericht: Hansruedi Rohner

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