MU19 bleibt weiterhin unbesiegt04.02.2012

Auch gegen den Angstgegner TV Herisau lassen die Junioren-Handballer nichts anbrennen und gewinnen nach einer hervorragenden Schlussphase mit 35:28-Toren.

Was nur wenige fr mglich gehalten haben ist nach der dritten Meisterschaftsrunde eingetreten. Die MU19 der Handballriege ziert die Tabellenspitze vor ganz renommierten Mannschaften und hat als einziges Team noch keinen Punkt abgegeben. Der Weg dahin fhrte gegen Herisau ber eine Mannschaft, die den Innerrhodern gar nicht liegt. In der Qualifikation ging das Team in Herisau sang und klanglos unter und wurde mit einer Packung nach Hause geschickt. Diese Schlappe wollte die MU19 aus der Welt schaffen. Entsprechend konzentriert wurde die Partie angegangen. Die ersten Angriffe wurden sehr erfolgreich, mehrheitlich ber die rechte Seite, durch den vor Selbstvertrauen strotzenden Silvan Fssler abgeschlossen. Beim Spielstand von 7:2-Toren agierte das Heimteam in der Defensive mehrmals unkonzentriert und vergab im Abschluss viele gute Chancen. Herisau fand den Faden, kam besser ins Spiel. Meist ber den gefrchteten Goalgetter aus dem mittleren Rckraum holten sie Tor um Tor auf. Dem Schlusspunkt setzten sie kurz vor dem Pausenpfiff zum 12:10 Anschlusstreffer. In der Kabine der Appenzeller gab es viel zu bereden. Einerseits musste befrchtet werden, dass Sven Lmmler nach seinen zwei eingefangenen 2-Minuten-Strafen das Spiel nicht zu Ende spielen wrde. Andererseits hatte die kurzfristige, krankheitsbedingte Abwesenheit von Lukas Manser den Trainern mgliche Optionen genommen. So wurde aus der Not eine Tugend, Torhter Dominic Herzog streifte sich ein Feldspieler-Leibchen ber und sollte mithelfen, dass die Angriffsmaschinerie nicht zum Erliegen kam.

In der zweiten Halbzeit konnte Herisau noch gut 10 Minuten mithalten und liess sich nicht abschtteln, hielt den Rckstand immer bei etwa zwei Toren. Danach drehte Appenzell sprbar auf. Regisseur Silvan Neff nahm seine Rolle als Spielgestalter ernst und zeigte pltzlich, was in ihm steckt. An seiner Seite fanden auch Mario Broger, Laurin Manser und vor allem der junge Raffael Zeller immer besser ins Spiel. Mit dieser Power war das Schicksal der Gste besiegelt. Sie fanden kein Rezept mehr, den Defensivriegel zu knacken und mussten einmal mehr die Erfahrung machen, dass Finalrundenspiele einem anderen Gesetz unterliegen. Appenzell musste in den letzten 20 Minuten um den Sieg nicht mehr bangen und durfte sich als Leckerbissen das wunderschne Tor des Torhters Dominic Herzog zu Gemte fhren. Jeder Spieler reihte sich in die Torschtzenliste ein und jeder Spieler erfllte die aufgetragenen, wechselnden Aufgaben vor allem in der zweiten Halbzeit hervorragend. Diese mannschaftliche Geschlossenheit fhrte zum berzeugenden 35:28-Sieg und lsst in der Tabelle neben dem Namen TV Appenzell eine grosse 1 aufleuchten. Nach dem dritten Sieg in der dritten Partie wird die MU19 vom Jger zum Gejagten und mit den kommenden beiden Partien gegen Grn-Weiss Effretikon sowie gegen den Titelasspiranten HC Arbon warten richtige Bewhrungsproben auf das Erfolgsteam.

Bericht: Hansruedi Rohner

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