MU19 bricht den Bann!08.01.2012

Nach einigen vergeblichen Versuchen konnte die Hochburg Vorderland endlich erobert werden! Die MU19 der Handballriege des TV Appenzell gewann das erste Finalrundenspiel auf dem Heidener Parkett eindrcklich mit 26:20 Toren.

Die Anspannung war gross, denn im ersten Finalrundenspiel zwischen Vorderland und dem TV Appenzell ging es nicht nur um Tore um Punkte, sondern es ging auch um Rehabilitation. In der Vorrunden-Begegnung zwischen diesen beiden Mannschaften hatte Appenzell nach einer desolaten Leistung eine schmachvolle Niederlage mit 17:27-Toren einstecken mssen und einmal mehr bewiesen, dass es in Heiden nicht gewinnen kann. In jenem Spiel war Appenzell dem Gegner ins offene Messer gelaufen und musste von der ersten Minute an einem Rckstand hinter herlaufen. Dies sollte dem Team nicht mehr passieren. Mit Anpfiff der Begegnung agierten die Gste konzentriert, aus einer kompakten Verteidigung heraus. Vorderland dagegen versuchte auf bewhrte Art und Weise die Weichen auf Erfolg zu stellen und setzte zum altbekannten Angriffswirbel an. Doch die Innerrhdler hatten ihre Aufgaben gemacht. Sie kmpften am eigenen Kreis um jeden Meter Boden. Sie bewegten sich hervorragend, schlossen blitzschnell die Lcher und waren sich whrend keiner Minute der Partie zu schade blaue Flecken zu holen. So berraschte es nicht, dass Appenzell nach einer Viertelstunde mit drei Toren in Front lag. Das Konzept der Vorderlnder ging nicht auf, sie konnten sich nicht absetzen. Auffallend bei dieser Fhrung war die Tatsache, dass die sich bietenden Chancen kaltbltig verwertet wurden. Praktisch jeder Abschlussversuch konnte in ein Tor umgemnzt werden. berragender Feldspieler whrend dieser ersten Halbzeit war der rechte Flgel Lukas Manser. Er entwickelte enormen Zug zum Tor und nutzte jede Gelegenheit in den Abschluss zu gehen. Dass er dabei auch noch jedes Mal in die Maschen traf und auch noch in der Verteidigung punktete, setzte seiner Leistung noch die Krone auf. Aus dem hervorragenden Kollektiv stach auch Dominic Herzog heraus. Der TVA-Torhter bot in der ersten Halbzeit eine perfekte Leistung, glnzte durch unglaubliche Reflexe und war der gewnscht sichere Rckhalt, hervorragend untersttzt von der Verteidigung. Appenzell fhrte zur Pause mit 12:10-Toren und war nur noch 30 Minuten davon entfernt, ein klein wenig Vereinsgeschichte zu schreiben.

Fr einen Sieg musste aber der Start in die zweite Halbzeit gelingen. Trotz einiger grippeangeschlagener Spieler liefen die ersten Minuten nach Wiederanpfiff wie ein Wunschfilm vor den Augen der grossen Fangemeinde aus Appenzell ab. Die Innerrhdler standen in der Defensive noch eine Spur aggressiver, liessen ihr grosses Potential aufblitzen und nach drei Angriffen lagen sie mit 15:10-Toren in Front. Der Wiederstand der Vorderlndler war nun gebrochen. Appenzell hatte seinen berhmten Mannschaftsgeist ins Spiel gebracht und wurde des Kmpfens nicht mehr mde. Es war herrlich anzusehen, wie abgeklrt die Gste das Spiel dominierten und ohne nur eine Schwchephase nach Hause trugen. Der Grundstein fr den schliesslich komfortablen 26:20-Sieg wurde ohne Zweifel in der Verteidigung gelegt. Was die Mittelachse Lmmler/Neff/Broger/Fssler an Arbeit leisteten, war schlichtweg grossartig! Gegen einen wirklich guten Gegner nur 20 Tore zu erhalten, sagt alles aus ber die Standfestigkeit der MU19 der Handballriege. Und einmal mehr wurde untermauert: Handballspiele werden in der Verteidigung entschieden.

Bericht: Hansruedi Rohner

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