MU19 in grosser Spiellaune03.12.2011

Das Duell der beiden Tabellennachbarn verkam zu einer einseitigen, aber grossartigen Show der Appenzeller. Goldach/Rorschach hatte nie den Hauch einer Chance und wurde mit 43:10-Toren deklassiert.

Nach etwas mehr als 10 Minuten Spielzeit, als die Jungs vom Bodensee ihr erstes Tor erzielten, war den zahlreichen Zuschauern schon lange klar, dass die MU19 der Handballriege am heutigen Tag in einer eigenen Kategorie spielen wrde. Von der ersten Sekunde an bewies das Appenzeller Ensemble, dass die zuletzt oft vermisste Kampf- und Willenskraft strker denn je zurckgekehrt ist. Die Verteidigungsreihen blieben whrend der ganzen ersten Halbzeit ohne den kleinsten Fehler, eine sagenhafte Quote, die dazu fhrte, dass den Gsten, die individuell nicht schlecht besetzt waren, grad mal vier Tore gelangen. Im Appenzeller Dispositiv stimmte einfach alles. Das Zusammenwirken von Verteidigungsspielern mit dem Torhter klappte wie aus dem Lehrbuch. So konnten die Schlussmnner die Blle nicht nur entschrfen, sondern gleich das Angriffsspiel der Einheimischen lancieren. Und wenn die Defensive schon sehr gut war, so bertrafen sich die Spieler in der Vorwrtsbewegung an Kreativitt und Effizienz. Die Rorschacher wurden noch und noch schwindlig gespielt und der Torhter bekam den Ball nur in die Finger, wenn er ihn aus den Maschen lsen musste. Den Zuschauern blieb des fteren das Staunen ob der herrlich vorgetragenen und dann kraftvoll abgeschlossenen Angriffe. Immer in Bewegung bten sie enormen Druck auf die gegnerische Verteidigung aus, liessen den Ball przise laufen und fanden immer den besser positionierten Mitspieler.

Nur whrend einer kurzen Phase in der zweiten Halbzeit schlichen sich einige, kleine Fehler ein, was bei den klaren Kraftverhltnissen nicht berraschte. In der letzten Viertelstunde dieser einseitigen, aber usserst unterhaltsamen Partie (falls man zur Appenzeller Fangemeinde gehrte), liefen die Einheimischen nochmals zur Hchstform auf. Alles, was den Handballsport so attraktiv macht, wurde geboten. Raffinierte Kreisanspiele, herrliche Abschlsse ber die Flgel, Kracher aus dem Rckraum und als einer der Hhepunkte ein wunderschnes Fliegertor. Mit 43:10-Toren verbuchte Appenzell den hchsten Sieg der Saison und zeigte sich gerstet fr eine interessante Finalrunde. Und wie man das Gesehene auch dreht und wendet, es ist kein Haar in der Suppe zu finden. Alle Spieler legten ein berdurchschnittliches Knnen an den Tag und zeigten, dass gegen ihr starkes Kollektiv kein Kraut gewachsen ist. Mit diesem Sieg im letzten Spiel des Jahres haben die Appenzeller gezeigt, dass sie gewillt sind, ab Januar das Ihrige zu einer ganz spannenden Ausmachung um den Meistertitel beizutragen.

Bericht: Hansruedi Rohner

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