MU19 nimmt wieder Fahrt auf12.11.2011

Das abgegebene Lebenszeichen der MU19 htte eindrcklicher nicht ausfallen knnen. Im entscheidenden Spiel um einen Finalrundenplatz lassen die Einheimischen dem TV Teufen keine Chance und gewinnen berlegen mit 29:18 Toren.

Der Start in die Partie verlief etwas harzig, nicht berraschend in Anbetracht der Bedeutung dieses Spiels. Es ging um nicht weniger als die letzte Chance, sich fr die Finalrunde der besten Mannschaften zu qualifizieren. Vor allem auf dem Team der Handballriege lastete nach den letzten, nicht berzeugenden Partien ein zentnerschwerer Brocken. Ab der 10. Minute konnte sich Appenzell aber von der Last befreien und spielte unter der magistralen Regie von Sven Lmmler wie aus einem Guss. Schnell vorgetragene Gegenstsse, druckvolle und variantenreiche Angriffe aus der zweiten Welle und eine richtig gute Chancenauswertung liessen die Verteidigung des Kantonsnachbarn mehrmals schlecht aussehen. Die Effizienz im Angriff war das Eine, die unberwindbare Kampfeskraft vor dem eigenen Tor das Andere. Was das einheimische Team in den letzten Spielen missen liess, demonstrierten sie heute in Perfektion. Gegen die krperlich berlegenen Gste lief die Verteidigungsmaschinerie mit Fortdauer der Partie immer hochtouriger. Alle Spieler packten eine riesige Portion Kampfgeist und Willenskraft aus. Das Stellungsspiel harmonierte hervorragend und wenn ein Spieler auf dem falschen Fuss erwischt wurde, halfen die Nebenleute teamgeistmssig aus. Teufen zerbrach am Innerrhodischen Beton und musste sich mit lediglich 7 Treffern bis zum Pausentee begngen.

Aufgewogen mit den bis dahin 13 erhaltenen Toren musste Teufen auf einen grsseren Einbruch der Handballriegen-Mannschaft hoffen. Die Appenzeller liessen jedoch in keiner Weise nach. Im Gegenteil - sie erhhten das Tempo nochmals und liessen ihrer Spielfreude freien Lauf. Der Ball lief schnell und die Spieler bewiesen in Abschlusspositionen grosse Kaltbltigkeit. Vor allem Mario Broger fand immer wieder erfolgreich die Lcken im berforderten Dispositiv der Teufner. Erst in den letzten 10 Minuten der Partie, als die zwei Punkte schon vergeben waren, liess die Konzentration der Innerrhoder etwas nach und Teufen konnte noch Resultatkosmetik betreiben. Appenzell liess es sich aber nicht nehmen, das letzte Tor der Partie zu schiessen, bezeichnend fr das berlegen gefhrte Spiel. Im direkten Duell um den letzten Finalrundenplatz schlug das TVA-Team den TV Teufen mit 29:18-Toren und hat eine grossartige Antwort auf die mageren Leistungen der letzten Meisterschaftsspiele gegeben. Das Team hat sich den kritischen Fragen gestellt, sich zusammen gerauft und vor heimischer Kulisse eine erste starke Reaktion gezeigt.

Bericht: Hansruedi Rohner

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