MU19 ohne den gewohnten Biss24.09.2011

Gegen den Absteiger aus der Interklasse zeigte das Juniorenteam eine ungewohnt schwache Leistung. Fortitudo Gossau deklassierte die Appenzeller und gewann souvern mit 27:19 Toren.

Nach der guten Leistung im letzten Meisterschaftsspiel gegen Rheintal war man gespannt auf den Auftritt der MU19 im Spitzenspiel gegen TSV Fortitudo Gossau. Obwohl schon im Abschlusstraining nicht alles nach Plan lief, startete die Mannschaft optimal in die Partie. Das erste Tor wurde Appenzell gut geschrieben, die Rotweissen schienen hellwach. Doch das erwies sich lediglich als Strohfeuer. Beste Chancen wurden teils klglich verschossen und die ersten Penaltys durchwegs eine Beute des gegnerischen Torhters. Forti Gossau dagegen zog ein druckvolles Angriffsspiel auf und traf in regelmssigen Abstnden. Nach einer Viertelstunde lag das Heimteam bereits deutlich mit 1:7 im Rckstand. Zumindest zeigten sie whrend dieser Phase der Partie in der Defensive eine abgeklrte Leistung. Wenn die Gossauer trotzdem zu Abschlssen kamen, stand da noch ein ausgezeichnet disponierter Mario Rempfler im Tor. Rempfler bot ber das ganze Spiel eine hervorragende Leistung und war der einzige Spieler, der sein Potential abrufen konnte. Dank der Strken in der Verteidigung fand Appenzell besser ins Spiel. Die Aufholjagd konnte beginnen und der Rckstand verringerte sich bis zum Pausenpfiff auf 10:6 Toren.

Nach der Pause kam die MU19 der Handballriege voll motiviert aus der Kabine und bernahm sofort das Spieldiktat. Die ersten beiden Tore in der zweiten Halbzeit konnten sie sich gutschreiben, und pltzlich kam so etwas wie Spannung auf. Gossau wankte. Beim Spielstand von 11:9 kehrte dann aber die Partie erneut. Diesmal nicht, weil die Gste besser wurden, sondern weil die Appenzeller vllig von der Rolle fielen. Die Fehlerquote stieg sprunghaft an und von Kampfgeist war bei den Platzherren wenig zu spren. Den zahlreichen Gegenstssen der Frstenlnder (insgesamt musste sich Mario Rempfler 17 mal einem allein auf ihn zukommenden Gegenspieler stellen!) wurde beinahe tatenlos zugesehen. Die Gste hatten leichtes Spiel, konnten schalten und walten wie sie wollten und waren die klar berlegene Mannschaft. Appenzell liess jeglichen Biss und Kampfeswillen missen. Mit dieser schwchsten Teamleistung seit langem ging eine mehr als zwei Jahre dauernde Heimsiegserie zu Ende. Gossau gewann das Spiel letztendlich deutlich mit 27:19 Toren.

Bericht: Hansruedi Rohner

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