MU17 erfüllt die Pflicht29.10.2016

Nach dem schwachen Spiel gegen Teufen kann sich die MU17 in der Partie gegen HC Büelen/Nesslau rehabilitieren und gewinnt klar mit 31:25 Toren.

Schön war es nicht, was die MU17 in der Anfangsphase der Begegnung zeigte. Die unerwartete Niederlage hatte sichtlich Spuren hinterlassen, Nervosität war allgegenwärtig. Beide Mannschaften hatten grosse Mühe, einigermassen ins Spiel zu finden. Sie deuteten an, dass wenig Wert auf effektive und aufmüpfige Verteidigungsarbeit gelegt wird. Meistens kam man einen Schritt zu spät, die erste 2 Minutenstrafe nach etwas mehr als einer Minute Spielzeit war die logische Schlussfolgerung davon. Einzelaktionen beherrschten das Geschehen. Es wurden zwar Chancen kreiert, doch grad auf Seiten des Heimteams wurden diese während der ersten Viertelstunde teils kläglich vergeben. Erst beim Führungstreffer zum 7:6 (16. Minute) konnten die Zuschauer einen ersten erfolgreichen Angriff über mehrere Stationen bewundern. Solche sollten aber während der ganzen Begegnung Mangelware bleiben. Durch die Abwesenheit der beiden Teamstützen Loris Zeller und Noah Inauen lag es in den Händen von Roman Inauen, dem Geschehen seinen Stempel aufzudrücken. Ab der 17. Minute und seinem zweiten von insgesamt 8 Treffern tat er dies mit Bravour. Er übernahm Verantwortung, kämpfte für zwei und brachte sein Team auf die Siegesstrasse. Das Spiel wurde zwar nicht besser, Appenzell aber effektiver. Kam hinzu, dass die Gäste nicht mehr die gute Leistung vom Hinspiel abrufen konnten. Mit dem letzten Treffer vor dem Pausenpfiff zum 13:9 konnten die Appenzeller eine Vorentscheidung herbeiführen.

Auch in Halbzeit zwei prägten viele technische Schwächen das Geschehen. Immerhin, die Chancenauswertung des Heimteams konnte sich sehen lassen. Dafür wurden in der Defensive immer wieder gegnerische Spieler vergessen, sodass Büelen/Nesslau, trotz markantem Einbruch ab der 40. Minute, bedeutend mehr Tore als in Halbzeit eins erzielen sollte, was dem Defensivverhalten des Handballriegen-Teams keine guten Noten einbrachte. So lebte die Partie bis zum Schluss von den vielen, teils wirklich schönen Toren und natürlich der Tatsache, dass Appenzell die Partie mit 31:23 Toren für sich entscheiden konnte.

Bericht: Hansruedi Rohner

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