MU17 auf gutem Weg30.01.2016

Nichts Neues aus dem Frstenland. Die MU17 von Fortitudo Gossau bleibt das Mass aller Dinge und scheint weiterhin unschlagbar. Appenzell kann die bermacht nur phasenweise brechen und verliert den ersten Spitzenkampf auswrts mit 31:22 Toren..

Als Mannschaft auftreten, sich der gegnerischen Power-Welle entgegenwerfen, den Kampf annehmen und effizient zurckschlagen. Die motivierenden Worte von Trainer Reto Valaulta kamen bei den Spielern an und so berraschte es nicht, dass Appenzell der Start in diese wegweisende Partie bestens gelang. Man spielte auf Augenhhe mit einem Gegner, der auf einige Ausnahmeknner zurckgreifen konnte. Auch bezglich Auslsungen, Laufwege und Sperren fhrte Forti Gossau eine ganz feine Klinge. Appenzell hielt mit viel Kampfgeist und guter Chancenauswertung dagegen. Vor allem vor dem eigenen Tor machten die Gste in den ersten 10 Minuten vieles richtig, sodass sich eine unterhaltsame, ausgeglichene Partie entwickelte, was gar nicht dem Gusto der Gossauer entsprach. Bis zum 7:7 wre fr das Team der Handballriege sogar noch mehr mglich gewesen, htten sie sich nicht zu oft durch unntige Fehlpsse um die Frchte gebracht. Gossau spielte ab der 15. Minute schnrkellos, solid und reduzierte die Fehlerquote auf ein absolutes Minimum. Dies gengte, um die hartnckigen Gste auf Schlagdistanz zu halten. Appenzell muss sich vorhalten lassen, dass sie den guten Effort der ersten 10 Minuten nicht ber die ganzen 30 Minuten durchziehen konnten. Licht und Schatten lagen zu nahe beieinander.

Halbzeit zwei sollte in diesen Belangen eine nderung bringen. Der Trainer wollte nochmals eine geschlossene Mannschaftsleistung, eine Mannschaft mit Biss und Esprit am Werk sehen. Auf dem Weg dahin mussten die Beteiligten aber die Erfahrung machen, dass Wnsche und die Realitt nicht immer im Gleichklang schlagen. Appenzell erwischte einen rabenschwarzen Einstieg in den Finaldurchgang. Wenig passte zusammen. In der Defensive ging man nicht mehr resolut genug gegen den Mann und im Angriff hatten die Spieler zu wenig Geduld, das Spielgert wurde mehr getragen als gespielt. Gossau nahm die vielen Geschenke dankend an und whnte sich auf einem Spaziergang. Doch die Gste reagierten auf den lautstarken Weckruf des Trainers. Deklassieren wollte man sich dann doch nicht lassen. Die letzten 10 Minuten der Partie gehrten ganz klar den Appenzellern. In der Defensive war viel Lust auf Arbeit auszumachen und im Angriff liess man sich etwas mehr Zeit, fand immer wieder die richtigen Laufwege und verwertete meist erfolgreich. Dank dieser klaren Steigerung gegen Ende der Partie fiel das Schlussresultat nicht zu vernichtend aus. Die 22:31 Niederlage zeigt in aller Deutlichkeit auf, dass Appenzell auf Augenhhe mit dem grossen Meisterschaftsfavoriten spielen kann. Um diesen Gegner aber besiegen zu knnen, muss in kmpferischen Belangen, aber auch was der Wille und die mannschaftliche Geschlossenheit (einer fr alle, alle fr einen!) betrifft noch ein Gang hher geschalten werden. Die Latte liegt hoch, es gibt noch was zu tun, damit am 23.04.2016 beim Rckspiel in Appenzell ein Handballfest steigt!

Bericht: Hansruedi Rohner

»Zurck zur letzten Seite«

Hauptsponsoren

Co-Sponsoren

Ausrüster

Gastgeschenk