MU17 sichert sich den Vizemeistertitel29.03.2014

Nach dem Cupfinal vor Wochenfrist kam es in Flawil nochmals zurselben Begegnung, nur diesmal ging es um Meisterschaftspunkte. Die Flawiler htten mit einem Sieg noch eine theoretische Chance auf den dritten Meisterschaftsplatz gehabt. Appenzell wollte seine Siegesserie fortsetzen und damit den zweiten Tabellenrang sichern.

Handballfoto

Der Beginn der Partie verlief ganz hnlich wie vor einer Woche. Es dauerte mehr als fnf Minuten, bis das erste Tor fiel. Auf Seiten der Gste wurden zu viele Chancen in aussichtsreicher Abschlussposition ausgelassen. Zudem funktionierte die Defensive noch nicht - viele Unsicherheiten und schlechte Absprachen taten dem Gegner immer wieder freie Rume auf. In dieser Phase behielt Thomas die Nerven und hielt die Innerrhdler im Spiel. Nach diesen Anlaufschwierigkeiten schien es, dass der TVA den Tritt gefunden htte und es zeichneten sich Parallelen zum Cupfinale vor Wochenfrist ab. Im Angriff gelangen gute Aktionen, die vor allem durch Yannick und Simon erfolgreich abschlossen wurden. Beim Stande von 8:3 nahm der gegnerische Coach das erste Timeout, das nicht ohne Folgen blieb. Der Gegner versuchte mit einer engen Deckung auf die beiden Zweierpositionen, um so Herr der Lage zu werden. Diese Massnahme verfehlte ihre Wirkung nicht und die Flawiler holten Tor um Tor auf. Der Grund fr den Zwischenspurt war aber in erster Linie die schlechte Defensivarbeit in den TVA-Reihen. In Gegensatz zum Cupfinale funktionierte deren Arbeit ber die ganze Spielzeit nur mssig. Mit unntigen Fouls, die der sehr gute Unparteiische zu Gunsten der Flawiler pfeifen musste, fing man sich Strafen und einige Siebenmeter ein. Der Appenzeller Mittelblock blieb ohne Wirkung - wo waren die Hnde und der Einsatz? Dazu kam, dass der gegnerische Kreislufer immer wieder auf ungewohnt weit aussen Sperren setzte. Mit dieser Spielweise erzielte der Gegner die Hlfte seiner Tore, obwohl gerade diese Situationen erwartet und im Training das Gegenstck gebt wurden. Zehn Minuten vor Schluss der ersten Halbzeit kam Flawil bis auf ein Tor heran. Nach dem Gste-Team-Timeout war es Arie, der sein Knnen fr kurze Zeit aufblitzen liess und mit einem Distanzwurf aus der zweiten Reihe den Abstand wieder um ein Tor vergrsserte. Beim Stande von 16:13 ging es in die Pause.

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Vor allem in der Phase der Manndeckung auf Arie und Simon funktionierte die Achse Cyril, Yannick sehr gut. Cyril verstand es, Yannick in eine gute Abschlussposition zu bringen oder den entscheidenden Pass zu spielen. Dazu zeigte Yannick viel von seinem individuellen Knnen. Es sei schon mal vorweggenommen - Yannick spielte eine sehr gute Partie und sprang in die Bresche fr die beiden Aufbauer der Appenzeller, welche in ihrem Aktionsradius vom Gegner ber die Hlfte des Spiels mit einer engen Deckung eingeschrnkt wurden. Mit jedem erzielten Tor von Yannick erhhte sich der Druck auf ihn. Doch er hielt dem Stand und bis zum Ende der Partie konnte es sich 17 Tore gutschreiben lassen. Simon trotzte dieser Massnahme und zeigte was in ihm steckt, brachte er es trotz Manndeckung auf 10 Tore. Wenn auch einige Versuche ihr Ziel verfehlten, waren es bei den erfolgreichen Abschlssen von Simon die verschieden Varianten, die die zahlreich lautstark mitfiebernden Fans beider Teams erfreuten. Wenn auch die Ausbeute von Arie in dieser Partie nicht so gross war, schoss er zwei seiner Tore genau in fr sein Team wichtigen Momenten, was nach der Pause einen zwischenzeitlichen 6 Tore-Vorsprung zurfolge hatte. Eine Viertelstunde war noch zu spielen und es schaute zu diesem Zeitpunkt nach einem erwartet sicheren Sieg der Appenzeller aus. Doch wie bereits erwhnt, funktionierte die TVA-Verteidigung ber weite Strecken nicht oder nur auf mssigem Niveau. Es waren die "Eins gegen Eins"-Situationen sowie die Weitschsse des Gegners, die auch dem Appenzeller Keeper zu schaffen machten. Dies war auch der Grund, dass die St.Galler noch einmal ins Spiel kamen. Dazu kam, dass im Angriff der Ball wegen zu ungenauen Abschlssen oder technischen Fehlern schnell wieder bei den Flawilern landete. Jedes Tor, dass aus solchen Situationen kassiert wurde, erzeugte beim Heimpublikum einen frenetischen Jubel. Es kam noch einmal Hektik auf und die Gste mussten den Ausgleich zum 24:24 hinnehmen. Der TVA war wir gelhmt und geriet gar mit einem Tor in Rckstand. Das Team-Timeout wurde zu diesem Zeitpunkt von Flawil genommen, was auch im Lager der Innerrhdler zum Durchschnaufen und Bndeln neuer Krfte genutzt wurde. Der HC Flawil wollte den Sieg nun mit der Brechstange, was sich nicht als wirksames Mittel erweisen sollte. Munter wurde der Torhter der Appenzeller mit Schssen eingedeckt, whrend dem dieser zu Hchstform auflief. Auch seine Vorderleute trugen nun zu Ballgewinnen bei und mit schnell, sicheren Angriffen wurde nun zielstrebig der Abschluss gesucht. Nach dieser sehr spannenden Spielphase schien der Wille beim Gegner gebrochen und es passte bei Flawil nicht mehr viel zusammen. Den Schlusspunkt zum verdienten 35:29 Erfolg setzte Julien mit einem Wurf aus dem mittleren Rckraum. Somit war die zweite Medaille binnert Wochenfrist unter Dach und Fach. Die Zuschauer leisteten ihren Beitrag zu einer wrdigen Derbystimmung und auch der Spielleiter berzeugte mit einer souvernen Leistung.

Bericht: Alfred Manser

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