MU17 in überzeugender Manier zum Cupsieg22.03.2014

Obwohl der Finalgegner Flawil schwer einzuschätzen war, reisten die Appenzeller mit einiger Zuversicht zu ihrem ersten grossen Saisonhöhepunkt nach Wittenbach. Da Flawil gleich in allen Juniorenfinals vertreten war, hatten diese eine entsprechend grosse Fangemeinde im Rücken. Trotzdem war aufgrund der Vorzeichen das TVA-Team zu favorisieren.

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Der Gastgeber und Ausrichter HC Rover Wittenbach scheute keine Mühe, um das Finalweekend für die Teilnehmer zu einem unvergesslichen Moment ihrer Karriere zu machen. An dieser Stelle sei ein ein ganz herzliches Dankeschön nach Wittenbach gerichtet! Unter grossem Applaus des Publikums wurden alle Akteure einzeln vorgestellt. Die Anspannung war gross und zeigte sich auch deutlich in den Gesichtern der Spieler. Der Anpfiff wurde herbeigesehnt - und dann konnte es losgehen.

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Die Appenzeller erwischten den besseren Start. Ihre 6:0-Deckung stand gut und die Zuordnung der Gegenspieler funktionierte. Wenn einmal ein Ball den Weg durch die TVA-Abwehrreihe fand, stand da noch Thomas als sehr sicherer Rückhalt zwischen den Pfosten. So verwunderte es nicht, dass es nach wenigen Minuten bereits 3:0 für die Innerrhödler stand. Auch bei Appenzell war zu Beginn etwas Nervosität im Spiel, aber mit den ersten geglückten Aktionen kam auch das Selbstvertrauen und die nötige Sicherheit. Die Flawiler brauchten fast zehn Minuten bis zu ihrem ersten Treffer und profitierten dabei erst noch von einem Verteidigungsfehler ihres Gegners. Flawil versuchte sein möglichstes, kämpfte aber auch weitgehend etwas unglücklich. Aber es lag nicht alleine an der mässigen Angriffsleistung der Flawiler; viel mehr zeigte die gut disponierte Defensive bei Appenzell seine Wirkung. Vor allem Arie und Marko standen in der Mitte sehr gut und blocken die hohen Bälle der St.Galler immer wieder. Auch wurden die Angriffsspieler früh angegangen und deren Angriffsversuche des öfteren bereits in deren Ansatz erstickt. Die Torausbeute beim TVA konnte sich sehen lassen und so wuchs der Vorsprung bis zur Pause auf sieben Tore an.

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Die Gangart wurde nach der Pause etwas härter. Vor allem die Flawiler handelten sich zu viele Zweiminuten Strafen ein, die sie zusätzlich viel Kraft kosteten und ihre Gegenwehr schmälerten. Bei Appenzell konzentrierte man sich auf die Verwaltung des Vorsprungs und so kam jeder Spieler noch zu seiner Einsatzzeit. Mit zunehmender Spieldauer verstummten die Paukenschläge der Flawiler Fans und das Glockengeläut und die "Hopp Appezöll"-Rufe der mitfiebernden Appenzeller Fans nahmen Überhand. Bei Flawil glaubte man nicht mehr an eine Wende und so passte immer weniger zusammen. Die Innerrhödler erzeugten weiterhin viel Druck aufs gegnerische Tor und so konnten noch einige schöne Aktionen bejubelt werden. Den Schlusspunkt setzte Christian mit einem sehenswerten Treffer von der Kreisposition. Der Sieg war der Verdienst einer sehr geschlossenen Mannschaftsleistung, bei der jeder für den anderen gekämpft und gespielt hat. Die harte und konsequente Trainingsarbeit hatte gefruchtet - jeder Einzelne machte seinen Job und dies mit einem klaren Ziel vor Augen. So kam dieser souveräne Auftritt zustande und endete in einem überzeugenden 24:12 Erfolg!

Bericht: Alfred Manser

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