MU17 mit gutem Start in Quali-Rückrunde19.10.2013

Wie es scheint, kann der MU17 des TVA auch eine kleine Pause nichts anhaben, auch wenn die Vorzeichen nicht gerade gut standen. Wie erwartet erschien der BSC Vorderland nicht mit einen grossen Kader, umso mehr aber beeindruckte der Gegner mit der Körpergrösse und Athletik seiner Spieler.

Mit Ausnahme von Ibrahim konnte die Heimmannschaft komplett antreten und zeigte sich nach solider Vorbereitung auch bereit für dieses Spiel.

Dass die Ausserrhoder ihre Erfolge vor allem der individuellen Stärken der einzelnen Spielern verdanken haben, zeigte sich schon nach wenigen Minuten. Viele viele Aktionen im Angriff basierten auf Einzelleistungen. Ganz anders auf Seite der Innerrhoder - von Beginn weg versuchte Cyril die Mannschaft mit den eingeübten Elementen ins Spiel zu bringen - und dies war an diesem Abend auch Teil des Erfolges. Einige Spieler des Heimteams zeigten am Anfang noch etwas zu viel Respekt vor der robusten Verteidigungsarbeit des Gegners. Spätestens in der zweiten Halbzeit war dieser dann aber auch abgelegt. So richtig absetzen konnte Appenzell sich erst gegen Ende der ersten Halbzeit. Mit einem komfortablen Vorsprung von 5 Toren ging es in die Pause.

Bis dahin lag die Fehlerquote der Hausherren tiefer als die der Vorderländler. Dass trotz dieses Vorsprunges noch nichts gewonnen war, bewiesen die Spieler des TVA dann auch gleich selbst. Trotz einem furiosen Start in die zweite Hälfte wurde es nochmals richtig heiss, denn innert ein paar Minuten wurde ein 8 Tore Vorsprung fast widerstandlos verspielt. Im Angriff wurde der Abschluss zu schnell gesucht, aber auch die umgestellte Abwehr des Gegners bereitete einigen Spieler Mühe. So kam es, dass der Gegner bis auf ein Tor herankam. In diesem Moment reagierte die Mannschaft des TVA äusserst positiv und bewies dem zahlreich anwesenden Publikum, warum sie in der Tabelle weit vorne liegt. In der Defensive wurde nun um jeden Ball gekämpft. Im Angriff wurde viel konsequenter der Abschluss gesucht und dies mit Erfolg, immer wieder vermochte sich Arie rechts durchzutanken, Marko verwertet die Zuspiel an den Kreis und Simon hatte sein Visier auch besser eingestellt. Auf der linken Aussenposition waren Yannick und Julien sichere Werte. Der Gegner zollte dem Zwischenspurt aber Tribut und baute mehr und mehr ab, glaubte wohl auch nicht mehr an einen Erfolg. Denn so schnell wie die Vorderländer heran gekommen waren, so schnell schwammen ihnen die Felle wieder davon. Am Ende stand es verdient 35:25 und die Freude über den Erfolg stand den Einheimischen ins Gesicht geschrieben. Den Schlusspunkt eines letztendlich unterhaltsamen Spiels setzte Arie mit einem direkt verwerten Freistoss in der Schlusssekunde.

Bericht: Alfred Manser

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