MU17 lässt Teamgeist vermissen29.09.12

Den heutigen Gegner HC Romanshorn kannte man aus der vergangenen Saison, gegen den zwei Spiele siegreich gestaltet werden konnten. Aber die Hausherren wollten nicht aus der Vergangenheit zerren, da bekanntlich eine neue Saison auch unter neuen Vorzeichen steht. Nach der Cupniederlage gegen den TV Teufen sollte sich die Mannschaft auf ihre Stärken zurückbesinnen und an die Leistung des 1. Saisonspieles gegen den HC Amriswil anknüpfen.

Die erste Spielhälfte war gekennzeichnet durch ständige Führungswechsel. Auf Seiten der Romanshorner ging vor allem vom linken Aufbauer grosse Torgefahr aus. Der grossgewachsene Spieler düpierte ein ums andere Mal die Innerrhoder Verteidigung und kam erfolgreich zum Abschluss. Dies wurde durch eine enge Manndeckung unterbunden. Allerdings wurde die heimische Verteidigung dadurch nicht sicherer. Immer wieder kamen die Seebuben sehr einfach zu erfolgreichen Toren. Im Angriff wurde auf Seiten des TVA zu wenig Druck gemacht und eine Anhäufung von technischen Fehlern, aber auch das Auslassen von vielen hochkarätigen Chancen führte dazu, dass sich keine Mannschaft absetzen konnte. So gingen die Teams beim Stande von 10:10 in die Pause.

Leider ging es im selben Stil weiter. Was vor einer Woche noch gut funktionierte, schien plötzlich wie verschwunden. Die Romanshorner agierten nun mit zwei Kreisspielern, welche zu sehr viel Verwirrung in der Appenzeller Hintermannschaft führten und das Gästeteam immer wieder erfolgreich zum Abschluss kommen liess. Zudem kam, dass der im Einsatz stehende Neuschiedsrichter in einigen Spielszenen doch etwas überfordert war. Er bewies bei seinen Entscheidungen nicht immer eine glückliche Hand, was der Moral der einheimischen Spieler nicht gut bekam. Die heutige Leistung dem Schiedsrichter zuzuschieben, wäre allerdings unangebracht. Praktisch jeder Spieler erreichte nicht sein normales Niveau. Fünf Minuten vor Ende der Partie setzte sich der HC Romanshorn mit drei Toren ab. Ab diesem Zeitpunkt war der Siegeswille des TVA definitiv gebrochen. So ging dieses Spiel mit 22:26 zugunsten des Gegners aus.

Bericht: Urs Inauen

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