MU17 aus Appenzell nicht zu bremsen13.03.2011

Auch dem TSV St.Otmar gelang es nicht, die Siegesserie der MU17 zu stoppen. Nach einer spannenden Partie mit vielen Hhepunkten nahmen die Appenzeller beim 35:31-Sieg beide Punkte mit nach Hause.

Wenn Appenzell gegen Otmar spielt, dann braucht es keine besonderen Motivationsmassnahmen. Rotweiss gegen schwarzgelb ist eine Affiche, die genug Zndstoff enthlt um eine Halle zum Explodieren zu bringen. Diesmal war die Ausgangslage noch brisanter als andere Tage. Der Verlierer wrde vier Runden vor Meisterschaftsende derart zurckgebunden, dass die Chancen auf den Titel auf ein Minimum sinken wrden. So berraschte es nicht, dass beide Teams usserst motiviert und konzentriert ans Werk gingen. Appenzell erwischte dabei den besseren Start, nutzte die Torchancen gekonnt und stellte mit einer engen Manndeckung auf den strksten Werfer das Heimteam vor Probleme. Nach 5 Spielminuten fand dann Otmar aber immer besser ins Spiel. Vor allem ber die rechte Angriffsseite agierten sie usserst erfolgreich. Den kraftvollen Durchbrchen hatte Appenzell in dieser Spielphase wenig entgegen zu setzen. Meistens kamen sie in der Verteidigung einen Schritt zu spt. Da sie auch im Angriff bei den Abschlssen sndigten, zog Otmar bis zur 22. Minute auf 12:8 davon. Eine Vorentscheidung schien gefallen, wren da nicht die grossen Kmpferherzen der Appenzeller gewesen. Das Rckraumduo Silvan Neff und Mario Broger riss das Team aus der Lethargie und setzte zum Zwischenspurt an. Der Druck auf die Verteidigung der St. Galler wurde grsser, die Spieler nahmen den Kampf Mann gegen Mann endlich an. Da ab diesem Zeitpunkt auch besser gezielt und getroffen wurde, konnte es nicht berraschen, dass die Gste mit dem Pausenpfiff zum 14:14 Ausgleichstor trafen.

Die grosse Show des Sven Lmmler

Wenn die MU17 der Handballriege ein Spiel gewinnt, dann ist es immer die Leistung eines ausge-glichenen Kollektivs. Auch dieses Mal spielten die Jungs berdurchschnittlich gut. Wahrscheinlich htte dies am heutigen Tag aber nicht zum Sieg gereicht. Doch da war noch einer, der in den zweiten 30 Minuten alle berragte. Egal ob im Angriff oder bei der Verteidigungsarbeit, Sven Lmmler war bei allen entscheidenden Aktionen beteiligt. Diverse Otmrler durften ran, um den auf Hochtouren laufenden Appenzeller an die kurze Leine zu nehmen. Jeder war wieder froh, wenn er von dieser Aufgabe wieder erlst wurde, denn zu halten war der entfesselt aufspielende Lmmler nicht. Ob auf Knien oder halb liegend, er schoss ein Tor schner als das vorherige. In der Defensive liess er seine Schlitzohrigkeit aufblitzen und gab dem gegnerischen Kreislufer den Tarif auf bleibende Art bekannt. So geschah es, dass Otmar in der letzten Viertelstunde praktisch nur noch nach Freiwrfen durch ihren wurfgewaltigen Rckraumspieler zum Torerfolg kam. Dies war zu wenig, viel zu wenig um Appenzell nochmals in Gefahr zu bringen. Die Rotweissen strotzten in der Schlussphase vor Selbstvertrauen und waren nicht gewillt, sich die Butter nochmals vom Brot zu nehmen. Sie mussten auch nicht mehr zittern und trugen den 35:31-Sieg und die Erkenntnis, dass man bis zur letzten Meisterschaftsrunde im Geschft um den Meistertitel bleiben kann, nach Hause.

Bericht: Hansruedi Rohner

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