Siegesserie der MU17 hält an05.03.2011

Gegen den TV Herisau kam nie richtige Derbystimmung auf, da der TVA zu überlegen agierte. Eine durchschnittliche Leistung reichte um zwei weitere Punkte einzufahren und das Spiel mit 34:26-Toren zu gewinnen.

Nur in den Anfangsminuten konnte das Gästeteam die Mannschaft der Handballriege fordern. Nach dem einzigen ausgeglichenen Spielstand von 2:2 war dann aber schnell ersichtlich, auf welchem Konto die beiden Punkte wohl landen würden. Appenzell verfügte über das individuell bessere Team und war auf allen Positionen ausgeglichener besetzt als die Gäste. Kontinuierlich baute Appenzell den Vorsprung aus und dies obwohl bei weitem nicht alles nach Plan lief. Zu viele Fehlschüsse mussten im Angriff notiert werden. Dazu wurden die Herisauer in der Vorwärtsbewegung nicht mit letzter Konsequenz angegriffen. Immer wieder gelang es den Gästen, den Abstand in Grenzen zu halten. Erst ab der 23. Minute, als Appenzell seine Abschlüsse besser platzierte, war bei den Gästen eine gewisse Resegnation zu spüren.

Nach der 17:11 Pausenführung witterte Appenzell die Chance, etwas für das Torverhältnis tun zu können, was in der Endphase dieser Meisterschaft noch von Bedeutung sein dürfte. Nach einigen sehr guten spielerischen Momenten, in denen das Heimteam den Vorsprung auf 11 Toren ausbaute, kamen wieder ganz schwache Phasen, wo die Fehlerquote in Angriff und vor allem in der Verteidigung zu gross war. Auf der Trainerbank durchlebte man ein Wechselbad der Gefühle. Einerseits schlug es hinten zu oft ein, andererseits liessen die Innerrhoder im Angriff vermehrt ihre grosse Klasse aufblitzen. Vor allem wenn das Zusammenspiel Sven Lämmler/Silvan Fässler funktionierte; daraus erwies sich „Sili“ als grosser Goalgetter, der in den wichtigen Momenten viel Verantwortung übernahm und ein Tor schöner als das andere erzielte. Auch die Rückraumspieler Sven Lämmler, Silvan Neff und Mario Broger konnten sich an ihren sehenswerten Toren freuen. Zum Schluss blieb die Erkenntnis, dass mit dem 34:26-Sieg zwei weitere Punkte ins Trockene gebracht werden konnten und bekanntlich muss jede Partie, egal gegen welche Gegner, zuerst gewonnen werden. Einziger Wermutstropfen beim Spiel war die Tatsache, dass die beste Verteidigung der Liga mit den 26 Toren ungewohnt viele Gegentore einfing.

Bericht: Hansruedi Rohner

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