MU17 mit Geduld zum Sieg30.01.2011

Die MU17-Handballer drehen eine vermeintlich verlorene Partie in den letzten Minuten zum 29:26-Sieg gegen ein starkes Pfadi Winterthur.

Es war wirklich schlecht, was die erfolgsverwhnte MU17 in der ersten Halbzeit den zahlreich mitgereisten Fans bot. Die Gewissheit, dass nur mit einem Sieg der Anschluss an die Tabellenspitze gewahrt werden konnte, schien die Spieler zu lhmen. Nur so ist es zu erklren, dass in der Defensive, wo Kampf- und Willenskraft gefragt ist, jegliche Bewegung fehlte. Der Gegner, der sich mit einigen Inter-Spielern verstrkt hatte, liess sich nicht zweimal bitten, nutzte den ihm gebotenen Platz kaltbltig aus und traf zeitweise im Minutentakt. Bis auf 6 Tore Vorsprung konnten die Winterthurer davonziehen. Im Angriff lebte das Team der Handballriege von einigen sehenswerten Einzelaktionen, ansonsten passte auch nach vorne bei den Appenzellern wenig zusammen. Bezeichnend fr das schwache Spiel der Gste war der direkt geschossene Freiwurf nach dem Pausenpfiff, der auch noch den Weg in die Maschen fand. Beim Spielstand von 19:14 wurden die Seiten gewechselt.

Fr den zweiten Abschnitt musste eine Reaktion erfolgen. Eine Wende konnte aber nur ber eine kompaktere Defensivleistung herbeigefhrt werden. Nach dem Wiederanpfiff gaben die Appenzeller die ersten Lebenszeichen von sich und liessen den Gegner spren, dass sie im Spiel angekommen waren. Es wurde laut, sehr laut. Man untersttzte sich gegenseitig und trieb sich immer wieder an. Die Gste waren gewillt ihre Schokoladenseite zu zeigen. Wo ein Wille ist, da ist bekanntlich auch ein Weg, und diesen fanden die Gste immer hufiger. Sobald schnell gespielt wurde, liess der Gegner Schwchen erkennen. Vorne konnten das Team der Handballriege die sich bietenden Chancen gut nutzen, hinten liessen sie whrend der ganzen zweiten 30 Minuten nur noch 7 Tore zu. Langsam aber stetig wurde die Luft fr Pfadi Winterthur immer dnner. Appenzell kam nher und nher. Das Heimteam wurde mit Fortdauer der Partie immer nervser und musste 10 Minuten vor Schluss feststellen, dass sie dem nie erlahmenden Druck nicht mehr lange standhalten wrden. In der 54. Minute war es dann soweit: Appenzell ging zum ersten Mal in Fhrung. Noch einmal konnten die Winterthurer das Spiel ausgleichen. Dies war dann aber der letzte Treffer fr das Heimteam. Danach konnten sie nur noch zusehen, wie ihr Schicksal besiegelt wurde.

Bericht: Hansruedi Rohner

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