MU17 mit Fehlstart in die Finalrunde09.01.2011

Die erfolgsverwhnte MU17 zieht im wichtigsten Spiel der Saison einen rabenschwarzen Tag ein und verliert gegen die Kadetten Schaffhausen mit 26:24 Toren.

Der Zufall wollte es, dass in der ersten Partie der Finalrunde die beiden ungeschlagenen Teams der Qualifikation aufeinandertrafen. Eine Affiche, die Handballkost vom Feinsten versprach. In der Anfangsphase wurden beide Mannschaften ihrem Ruf gerecht. Appenzell liess in der Verteidigung nichts anbrennen und bot dem Gegner wenig Platz, seine gefhrlichen Durchbrche ansetzen zu knnen. Schaffhausen agierte mit schnellem, druckvollem Spiel und nutzte die kleinsten Fehler der Gste resolut aus. In den ersten 12 Minuten entwickelte sich ein echter, hochstehender Spitzenkampf. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Schon in dieser Phase der Begegnung offenbarte Appenzell aber Schwchen in technischen Belangen. Unntige Fehler fhrten zu rgerlichen Ballverlusten. Ab Mitte der ersten Halbzeit riss der Faden bei den Gsten endgltig. Schaffhausen liess sich nicht zweimal bitten und konnte bis zum 16:11 davonziehen. Appenzell bewies dann aber nochmals gute Moral und kmpfte sich wieder zurck ins Spiel, dies auch darum, weil auch das Heimteam schwchelte. Ganz reichte den Appenzellern bis zur Pause aber nicht mehr. Beim Spielstand von 17:15 wurden die Seiten gewechselt.

Der Beginn des zweiten Abschnitts wird als die Phase der vielen vergebenen Chancen in die Geschichte eingehen. Appenzell dominierte sogar in Unterzahl die Begegnung und kam zu vielen hochklassigen Chancen, von denen sage und schreibe keine einzige genutzt wurde. 10 Minuten lang gelang Appenzell kein einziges Tor! So kann man Spitzenspiele nicht gewinnen, auch dann nicht, wenn der Gegner ebenfalls keine Tore erzielt. Appenzell hatte es in dieser Spielphase in der Hand, der Begegnung eine andere Richtung zu geben. Nachdem die Chancen nicht genutzt wurden, entschied sich das Heimteam eines Besseren und traf wieder in die Maschen. Appenzell sndigte weiter, machte viele Fehler und stand in der Defensive auch nicht mehr kompakt. Schaffhausen zog vorentscheidend zum 20:16 und danach zum 24:20 davon. In der Schlussphase gab das Team der Handballriege nochmals richtig Gas und zeigte auf, dass diese wichtige Begegnung nie htte verloren werden drfen. Der Endspurt kam aber zu spt und auch das Unvermgen blieb Begleiter der Appenzeller. 30 Sekunden vor Schluss wurde alleine vor dem Torhter der Anschlusstreffer vergeben. Schaffhausen behielt mit einem 26:24-Sieg beide Punkte, Appenzell musste schwer enttuscht eine lange Heimreise antreten. Mit der Niederlage gegen den grssten Herausforderer um den Meistertitel sind die Appenzeller vorerst in Rcklage geraten und drfen sich in den nchsten Spielen keine Ausrutscher mehr leisten.

Bericht: Hansruedi Rohner

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