MU17 bleibt das Mass aller Dinge04.12.2010

Im letzten Meisterschaftsspiel des Jahres hlt die MU17 der Handballriege ihre Weste rein. In einem vom Gegner ber weite Strecken unfair gefhrten Spiel schlagen sie den HC Goldach/Rorschach mit 27:23 Toren.

Bereits nach wenigen Spielminuten zeichnete sich eine gewisse Entwicklung der Partie ab. Das Heimteam schien eine durchzogene Vorrunde mit einem Sieg gegen den klaren Tabellenleader retten zu wollen. Da ihnen aber dazu die spielerischen Mglichkeiten fehlten, griffen sie im Verlauf der Begegnung immer hufiger zu unlauteren Mitteln. Reissen, schlagen, stossen - die Appenzeller durften auch bei klaren Durchbrchen nie sicher sein, dass sie nicht noch von hinten niedergerissen wrden. Das vllig berforderte Schiedsrichter-Duo bekam die Partie leider nie in den Griff und agierte usserst passiv. Dies wurde offenbar vom Heimteam als Aufforderung interpretiert, den Krper noch mehr einzusetzen. Erst in der 26. Minute zeigten die Spielleiter die erste 2 Minuten Strafe gegen Goldach/Rorschach. Trotz eines 1:6 Rckstandes liessen sich die Appenzeller weder provozieren noch eine Spur von Nervositt erkennen. Ohne die Teamsttzen Lmmler, Sabljo und Mario Rempfler mussten andere Spieler Verantwortung bernehmen, um die Kehrtwende herbeizufhren. Sie taten dies auf eindrckliche Art. Kreislufer Laurin Manser bot seine beste Saisonleistung, kmpfte unermdlich und lste sich immer wieder aus den Wrgegriffen seiner Gegner. Nicolas Knechtle und Pascal Engler machten auf den Flgelpositionen viel Druck und reihten sich erfolgreich in die Torschtzenliste ein. Einmal mehr berragend war auch die Leistung des Rckraums. Silvan Neff glnzte nicht nur als Ball-Verteiler sondern auch als ein Goalgetter, der seinen Weg auf unwiderstehliche Art durch die Verteidigung suchte.Mthi Rempfler auf links und Mario Broger auf rechts standen ihm in nichts nach. Mal fr Mal berforderten sie die gegnerische Defensive mit schnellem, kreativem Spiel. Bis zur Pause konnte Appenzell den Rckstand wettmachen. Sie kontrollierten jetzt das Spiel, scheiterten aber zu oft am Torhter der Heimmannschaft. Beim Spielstand von 13:13 wurden die Seiten gewechselt.

Fr die zweite Hlfte hatte der Gstetrainer die Anweisung gegeben, dass die Gesundheit vorgehe und die Partie nicht um "Teufel komm raus" gewonnen werden msse. Es kam dann auch so, wie es eigentlich niemand sehen will. Je lnger das Spiel dauerte, desto ruppiger wurde die Gangart der Goldacher. Immer fters kamen sie Schritte zu spt, warfen sich aber trotzdem noch auf die Gegenspieler. Zwischenzeitlich whnten sich die Zuschauer wohl eher an einem Rugby-Match. Die unschnen Szenen gipfelten Mitte der zweiten Halbzeit in einem Schlag von hinten ins Gesicht von Mario Broger. Er musste mit starkem Nasenbluten vom Platz. Zwischenzeitlich wurde nur noch von einer Mannschaft Handball gespielt und die Appenzeller wollten diesen Sieg. Sie trugen Sorge zum Ball, variierten geschickt das Tempo und schossen die wichtigen Tore. Die Partie wurde mit 27:23 Toren gewonnen. Wichtiger als der Sieg war aber die Tatsache, dass alle Spieler die Begegnung ohne grssere Verletzungen berstanden. Die MU17 der Handballriege schliesst damit die Vorrunde verlustpunktlos ab und steigt als einer der ganz grossen Favoriten in die Finalrunde, die ab Januar gespielt wird.

Bericht von Hansruedi Rohner

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