MU17 trotz mässiger Leistung mit klarem Sieg13.11.2010

Die MU17 lässt im Spitzenkampf dem Kantonsnachbar aus Teufen keine Chance und gewinnt trotz mässiger Leistung mit 32:24-Toren.

Normalerweise beinhaltet ein Derby gegen Teufen viel Zündstoff. Auch diesmal wurde die Zündschnur schon im Vorfeld ausgelegt, der Funke sprang dann aber nicht und so blieb das Spektakel aus. Schon in den ersten Minuten wurde dem eingefleischten Fan klar, dass die sonst grossartig aufspielenden Appenzeller nicht richtig auf Touren kamen. Die Fehlerquote war zu hoch, die Chancenauswertung zu schwach und das Spieltempo eher mässig. Das man bald einmal mit 6:3-Toren in Führung lag zeigte auf, dass Teufen auch gegen ein schwächer agierendes Appenzell nicht den Hauch einer Chance haben würde. So plätscherte das Spiel dahin, bis die Einheimischen Mitte der ersten Halbzeit für einige Minuten ihre beste Spielphase einzogen. In der Defensive wurde konsequenter beim Gegner gestanden. Der Ball lief schnell nach vorne und die Fehler konnten minimiert werden. Zwar fehlte noch immer die gewohnte Kreativität, die Chancenauswertung wurde aber verbessert und schon war’s um die Gäste geschehen. In dieser Phase der Partie wurden alle Spieler eingesetzt, an ihnen lag es nicht, dass der Spielfluss immer wieder etwas gehemmt wurde. So reichten schliesslich einige sehr gute Spielminuten, um den Ausserrhodern die letzte Hoffnung zu nehmen. Mit 16:9 war die Partie zur Pause entschieden.

In Abschnitt zwei änderte sich nicht viel. Das Heimteam sündigte weiter im Abschluss und setzte beste Chancen in den Sand. Zudem schienen einige der Spieler in der Verteidigung schwere Beine zu haben. Zu unbeweglich und langsam agierten sie. Teufen kam zu vielen einfachen Toren und glaubte 10 Minuten vor Schluss beim Spielstand von 26:22 nochmals an seine Chance. Mit einer sehr offensiven Verteidigung versuchten sie Appenzell nochmals in Verlegenheit zu bringen. Gegen die technisch klar überlegene Heimmannschaft war dies sicher der falsche Weg zum Erfolg. Appenzell liess sich nicht zweimal bitten. Die Spieler liefen gekonnt in die Freiräume und zogen mehrmals alleine auf den gegnerischen Torhüter zu.

TV Appenzell – TV Teufen endete 32:24 und geht sicher nicht als hochstehender Spitzenkampf in die Geschichtsbücher ein. Immerhin, nur eine Spitzenmannschaft gewinnt schwierige Spiele so sicher und deutlich. Mit diesem Sieg festigen die Innerrhoder ihre Tabellenführung und können die restlichen beiden Spiele der Qualifikation unbelastet in Angriff nehmen.

Bericht von Hansruedi Rohner

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