MU17 wahrt Ungeschlagenheit!23.10.2010

Gegen ein hoch berlegenes Appenzell steht Forti Gossau von der ersten Minute an auf verlorenem Posten. Die Einheimischen gewinnen deutlich mit 55:3-Toren.

Auch als Tabellenleader ist nicht alles eitel Sonnenschein, wie es viele nach aussen hin gerne wahrnehmen mchten. Die Appenzeller haben in den letzten Wochen schwierigere Zeiten als auch schon hinter sich. Nicht jedes Training verlief nach Wunsch, nicht jeder Ball flog dahin, wo er htte hinfliegen sollen. Nicht jeder hatte die notwendige Geduld, um mit kleinen Schritten auf ein Ziel hin zu arbeiten. Mit dem Spiel gegen Gossau wollte die Mannschaft beweisen, dass sie ber ein herausragendes Kollektiv verfgt, das als Gesamtes eine berdurchschnittliche Leistung zulsst. In den letzten Meisterschaftsspielen hatten die Appenzeller gegen schwchere Mannschaften immer wieder grossen Sportgeist gezeigt und ihr grosses Potential nie ber die ganze Spielzeit abgerufen. In der Begegnung gegen Forti Gossau sollten die Appenzeller wieder einmal ber 60 Minuten einen hohen Rhythmus gehen, die Fehlerquote klein halten und eine optimale Chancenauswertung realisieren. Das eine Juniorenmannschaft eines Nationalliga A-Vertreters herhalten musste um das Selbstvertrauen der Appenzeller zu strken, war einer unglcklichen Konstellation zuzuschreiben. Dass sich die Gste in eher drftiger krperlicher und konditioneller Verfassung prsentierten, dies ist dann schon eher auf mangelnde Trainingsintensitt zurck zu fhren.

Das Spiel entwickelte sich in der ersten Halbzeit wie erwartet. Aus einer offensiven 5:1-Verteidigug gelang es den Einheimischen vor allem durch den vorgestellten Sven Lmmler viele Blle abzufangen und in Gegenstoss Tore umzumnzen. Nach gut 10 Minuten Spielzeit versuchten die Appenzeller etwas fr die Spielkultur zu tun. Der Ball wurde fters nach vorne getragen, dem Passspiel grssere Bedeutung beigemessen. Da aber bei den Abschlussversuchen im grossen Stil gesndigt wurde, pltscherte das Spiel dahin und konnte wenige Hhepunkte verzeichnen. So war denn der Trainer zur Pause weder mit dem Gezeigten, noch mit dem Resultat von 18:1-Toren zufrieden.

Die Anweisungen fr Halbzeit zwei waren klar: viel Tempo bis zur letzten Minute, grssere Przision und mehr Spielkultur. Die Spieler setzten die Vorgaben perfekt um und griffen zur Begeisterung der Zuschauer noch einige Male in die grosse Trickkiste. Natrlich konnten einem die gegnerischen Spieler, die nur noch berfordert waren, leidtun, doch in erster Linie ging es bei diesem Meisterschaftsspiel nicht um den Gegner, sondern um das einheimische Team. Vor allem die gestandenen Spieler sollten heute beweisen, dass sie jederzeit in der Lage sind, ihr bestes Handballspiel abzurufen. Einige der jngeren Spieler mussten in dieser speziellen Situation hinten anstehen und bekamen weniger Einsatzzeit als gegen eine solch schwache Mannschaft blich wre. Ihnen bleibt der Trost, dass sie ihre Chancen noch kriegen werden. Die MU17 hat sich heute fr grssere Aufgaben eingeschossen und es darf festgehalten werden, dass mit dem Spiel der zweiten Halbzeit nicht nur Gossau, sondern auch einige andere Mannschaften berrollt worden wren. Appenzell gewann zum Schluss mit 55:3 Toren.

das Trainerteam

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