MU17 deklassiert Wittenbach11.09.2010

Gegen den interimistischen Tabellenfhrer Wittenbach prsentierte sich die MU17 der Handballriege in prchtiger Spiellaune und gewann berlegen mit 40:15 Toren.

Wie schon im ersten Meisterschaftsspiel gegen Rheintal erffneten die Appenzeller das Spiel mit einer sehr offensiven 2:4-Verteidigung. Die gegnerischen Angriffe wurden durch die vier aktiven vorgestellten Spieler schon an der Mittellinie unterbunden. Anfnglich mangelte es zeitweise an einigen Abstimmungsproblemen, doch mit Fortdauer der Partie gelang es der Gastmannschaft immer hufiger dem Heimteam den Schneid abzukaufen. Wittenbach fand nur selten eine Mglichkeit in Nhe des Tors und damit in gefhrliche Abschlusspositionen zu kommen. Die Appenzeller Spieler standen meist am richtigen Ort und erkmpften sich dadurch viele Blle aus dem Spiel heraus. Die daraus resultierenden Gegenstsse wurden fast immer kaltbltig ausgenutzt. Wittenbach konnte die Partie nur gut 5 Minuten offen halten. Whrend der restlichen Spielzeit wusste nur noch eine Mannschaft gnzlich zu berzeugen. Stark verbessert prsentierten sich die Flgelspieler. Silvan Fssler, Cdric Bsch und Lukas Manser wussten ein ums andere Mal mit herrlich herausgespielten Toren zu gefallen. Dank dieser erfreulichen Tatsache konnte Appenzell auf allen Positionen enormen Druck auf die gegnerische Verteidigung ausben. Diese musste bald schon erkennen, dass es gegen den Angriffswirbel vom Alpstein am heutigen Tag kein Rezept gab.

Die Rckraumachse Lmmler/Neff/Broger, ergnzt durch Mathias Rempfler und dem glnzend disponierten Fabian Sabljo am Kreis, berzeugten durch viel Kreativitt, druckreichem Spiel, Lust und Freude. Anerkennend muss bemerkt werden, dass Wittenbach whrend der ganzen Partie nie den Kopf hngen liess, sondern immer weiter mutig nach vorne spielte. Ab Mitte der ersten Halbzeit stellte das Appenzeller Trainerteam auf eine 6:0 Verteidigung um und erteilte den Routiniers lngere Verschnaufpausen auf der Auswechselbank. Die jungen, neuen Gesichter des Teams machten ihre Sache ebenfalls hervorragend. Andrin Bsser nutzte seine Grsse und setzte mehr als einmal zu herrlichen Abschlssen an. Auch Nicolas Knechtle und Pascal Engler integrierten sich gut ins Team und durften sich ber viel Spielzeit freuen.

Was wre ein Trainer, wenn er beim Pausentee neben vielem Guten nicht auch noch ein Haar in der Suppe finden wrde. Fr einmal musste die defensive Verteidigungsform als Achillesferse herhalten. Fr den Geschmack des Trainerduos wurde zu passiv agiert. Der Auftrag fr Halbzeit zwei war klar; die erfahrenen Cracks sollten in der ersten Viertelstunde hinten dicht machen! Dass die Spieler die Forderung wrtlich nehmen wrden, konnte nicht als selbstverstndlich angesehen werden. Aggressiv, immer am richtigen Ort und richtig zum Gegenspieler, beweglich und agil, so stand die Appenzeller Mauer. Was dann doch noch aufs Tor geflogen kam, wurde von den beiden Torhtern Mario Rempfler und Valentin Herzog glnzend pariert. Wittenbach gelang whrend dieser Viertelstunde nicht ein einziges Tor! Vorne agierte das rotweisse Ensemble traumwandlerisch sicher und erzielte ein Tor schner als das Vorherige. Der Spielverlauf erlaubte es den Trainern, jeweils gleich blockweise zu wechseln, sodass auch in dieser zweiten Halbzeit alle Spieler zu viel Einsatzzeit kamen. Dies tat der Dominanz der Innerrhdler keinen Abbruch. Ein jeder trug das Seinige dazu bei, dass Appenzell die Halle als deutlicher 40:15-Sieger verlassen konnte.

das Trainerteam

»Zurck zur letzten Seite«

Hauptsponsoren

Co-Sponsoren

Ausrüster

Gastgeschenk