MU17 mit makelloser Bilanz30.01.2010

Die MU17 des TV Appenzell gibt sich auch im dritten Spiel der Finalrunde keine Blsse und deklassiert die SG Neftenbach/Andelfingen mit 32:21-Toren.

Wer bei der Vergabe der Meisterschaftsmedaillen ein Wrtchen mitreden will, der muss gegen Neftenbach/Andelfingen gewinnen. Dies wusste auch das Erfolgsteam der Handballriege. Statt ob dieser Ausgangslage nervs zu werden, trat die Mannschaft mit gesundem Selbstvertrauen auf. Die Gste, nach ihrem berraschenden Sieg gegen Bischofszell mit gewissen Ambitionen nach Appenzell gereist, mussten frh erkennen, dass ihnen ein spielstarker Gegner gegenbersteht.

Appenzell liess ein spielerisches Feuerwerk vom Stapel und wusste die Zuschauer zu begeistern. Die Einheimischen berraschten den Gegner in der Anfangsphase mit 2 Kreisspielern, die in der Verteidigung fr Panik sorgten. Der Doppelkreis Manser/Sabljo harmonierte hervorragend, arbeitete aufopfernd und erzielte wunderschne Tore, ein halbes Dutzend in den ersten 20 Minuten. Neftenbach/Andelfingen kam meistens einen Schritt zu spt und verfgte zudem nicht ber die spielerischen Mittel, die offensive Verteidigung der Appenzeller zu fordern. Wenn mal ein Durchbruch der krperlich berlegen Gstespieler gelang, dann agierten die Torhter meistens hervorragend und entschrften so manch klare Torchance. Die harte Gegenwehr der Appenzeller, die ihr grsstes Kmpferherz fr diese wichtige Partie auspackten, konnte den gegnerischen Spielern, dem Trainer und der zahlreich mitgereisten Fangemeinde nicht gefallen. Beim Spielstand von 10:4 kam es zu den ersten Unmuterscheinungen von Seiten der Gste. Zudem tat sich der Schiedsrichter schwer, das Spiel wunschgemss unter Kontrolle zu halten. Es entwickelte sich ein stimmungsvolles, unterhaltsames Spiel mit einigem Zndstoff. Auffallend war, dass die Appenzeller Spieler whrend der ganzen 60 Minuten nie auch nur einmal reklamierten oder sich beschwerten, auch darin bewiesen sie grosse Abgeklrtheit.

Fr die Lautstrke und das Leiden ist der Trainer zustndig, die roten Teufel schiessen die schnsten Tore der Liga und mischen weiter munter mit im Kampf um den Meistertitel. Dank der Rckkehr von Ramon Hrler, der nach seinem Schlsselbeinbruch im Angriff wieder eingesetzt werden konnte, wurde das Team noch unberechenbarer. Im Angriff grosse Klasse, in der Verteidigung unerschrockene Rasse, die vor nichts, auch nicht vor noch so bermchtigen "Brocken" zurckschreckte. Da gab es des fteren Situationskomik zu geniessen, wenn die "Herren" Manser und Fssler ihre um zwei grsser gewachsenen Gegenspieler toupierten.

Bis zur heutigen Partie konnte das Team der Stunde immer eine Halbzeit berzeugen und liess in den zweiten 30 Minuten jeweils eine schwchere Phase folgen. Gegen Neftenbach/Andelfingen setzte die Mannschaft die vorgegebene Taktik des Trainergespannes perfekt um. Der Gegner sollte kontrolliert werden, damit dieser nicht mehr ins Spiel fand. Dies gelang hervorragend. Weniger spektakulr, dafr umso effizienter agierten die Appenzeller in der zweiten Halbzeit. Was das Spektakel betrifft, ganz mussten die Zuschauer darauf nicht verzichten; als Hhepunkt das 4 Minuten vor Spielschluss perfekt vorgetragene Flieger-Tor. Appenzell schlug nach einer geschlossenen Mannschaftsleistung Neftenbach/Andelfingen verdient mit 32:21-Toren. Nach drei Spielen in der Finalrunde ist die Bilanz der MU17 makellos. Der Traum geht weiter...

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