MU17 mit souveränem Heimsieg22.11.2009

In einem, vor allem in der zweiten Halbzeit begeisternden Meisterschaftsspiel, gewinnt die MU17 der Handballriege gegen die Kantonsnachbarn aus Teufen deutlich und verdient mit 32:14 Toren.

Mit dem Anpfiff wähnte sich die zahlreichen Zuschauer in einem schon oft, aber gern gesehenen Film. Appenzell nahm das Heft von der ersten Sekunde in die Hand, spielte äusserst konzentriert. Dem Angriffswirbel hatte Teufen nur wenig entgegen zu setzen. Das Trainerteam der Gäste wollte im Gegensatz zum Hinspiel mit einigen Umstellungen die Appenzeller überraschen. Dem TV Teufen gelang es jedoch auch damit nicht, ihre Leistungsträger entscheidend in Szene zu setzen und eine wirkungsvolle Gegenwehr aufzubauen. So führten die Einheimischen schnell mal 9:3. Bis zu diesem Zeitpunkt, wir schreiben die 15. Minute, hatte Appenzell alles richtig gemacht. Der Effizienz im Angriff stand kompromissloses Einsteigen in der Verteidigung in nichts nach. Das offensive Verteidigungssystem der Gäste bot dem Heimteam Platz für ihr gefälliges Kombinationsspiel und am eigenen Kreis verhalf das harmonierende Verteidigungskollektiv dem Torhüter zu glänzenden Paraden.

Die begeisterten Zuschauer hatten sich zu diesem Zeitpunkt bereits auf einen lustvollen Handballabend eingestellt, da begann völlig überraschend das grosse Augenreiben. Die MU17 der Handballriege verlor den Faden, konnte hochkarätige Chancen nicht mehr verwerten und verteilte dazu noch grosszügig Geschenke. Bis zum Halbzeitpfiff gelangen den Einheimischen lediglich noch zwei Tore zum Pausenstand von 11:6.

Dass sich in der Garderobe die Balken ob der Pausenrede des einen Trainers bogen, braucht nicht gross erklärt zu werden. Die zweiten 30 Minuten zeigten eine Appenzeller Mannschaft, die überragend agierte, traumwandlerisch sicher ihre Angriffe vortrug und eine perfekte Abwehrleistung bot. Jeder Spieler erfüllte seinen Auftrag zur Zufriedenheit ihres Trainers und trug so zu einer geschlossenen Mannschaftsleistung bei. Teufen kam praktisch nur noch zu Torchancen, wenn sie ihren "Hünen" am Kreis in Abschlussposition bringen konnten. Diese Masse bekamen auch der Verteidiger Sven Lämmler von Appenzell zu spüren. Er wurde von einem Ellenbogen im Gesicht getroffen und musste sich danach im Spital eine stark blutende Platzwunde nähen lassen. Doch die Mannschaft liess sich auch von diesem Zwischenfall nicht beirren. Sie setzten spielerisch gar noch einen Gang höher und gaben auf dem Spielfeld die Antwort. Hörler übernahm noch mehr Verantwortung und war hinten wie vorne einfach überall anzutreffen. Mit Mario Broger und Silvan Neff standen ihm zwei Türme in der Verteidigung zur Seite, die im entscheidenden Moment ihre beste Saisonleistung abrufen konnten. Jeder TVA-Spieler agierte an der Seite des gross aufspielenden Ramon Hörler bis zur letzten Sekunde konzentriert. Im letzten Heimspiel des Jahres konnte die MU17 der Handballriege so ein weiteres Mal begeistern.

Mit dem deutlichen 32:14 Sieg gegen Teufen wurde das Torverhältnis weiter aufpoliert und die Tür zur Meisterrunde nochmals ein Stück aufgestossen.

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