M-U17 schnuppert an der Sensation26.10.2009

Eine berragende erste Halbzeit reichte nicht, um den grossen Meisterschaftsfavoriten zu besiegen. Abverlangt wurde den Arbonern alles, auch wenn sie sich zum Schluss wohl resultatmssig etwas zu deutlich mit 35:27 durchsetzen konnten.

Wer kurz vor dem Halbzeitpfiff die Trainerbank des TV Appenzell beobachtete, der sah entspannte Gesichter und die Zufriedenheit der beiden Trainer war im ganzen Hallenrund zu spren.

Es waren die bisher strksten 30 Minuten, die das Appenzeller Team in der laufenden Saison gezeigt hatte. Sie spielten berragend, dominierten den Favoriten, berzeugten mit Handball von hchstem Niveau und zeigten in keiner Phase des Spiels Respekt oder gar Angst vor des Gegners grossem Namen. Sie spielten so gut, dass Arbon mit Fortdauer des Spiels immer nervser wurde, unntige Strafen nehmen musste und fters in verbalen Entgleisungen Zuflucht suchte. Gegen das krperlich berlegene Heimteam fand Appenzell mit seinem schnellen, ideenreichen Spiel immer wieder eine Lcke um zum Torschuss zu kommen. Angetrieben von der magischen Rckraumachse Rempfler/Neff/Hrler, dem von Spiel zu Spiel besser werdenden Sven Lmmler und den hervorragend disponierten Kreislufern Manser und Sabljo wusste die ganze Mannschaft als harmonische Einheit mit grossen Kmpferherzen in Angriff und Verteidigung zu gefallen. Dazu kam, dass Mario Rempfler im Tor zum Riesen mutierte und die Angriffe der Arboner eins ums andere Mal unterband. Mit 2 Toren Vorsprung (es htten auch 3 oder 4 sein knnen) durften die Appenzeller zum wohlverdienten Pausentee gehen.

Der Pausenpfiff kam fr das Gsteteam wohl zur falschen Zeit. Mit dem Wiederanpfiff verloren die Appenzeller den Faden und fanden nun nicht mehr zu ihrem Spiel. Diese ersten 8 Spielminuten der zweiten Halbzeit waren wohl spielentscheidend. Es war, als wollten die Appenzeller die Hierarchie wahren, als wollten sie dem grossen Favoriten kein Bein stellen und zogen daher den Fuss im letzten Moment zurck. Es waren die 8 Minuten in denen die Gste kein Tor zustande brachten, das Heimteam dagegen von Nachlssigkeiten in der Abwehr der verunsichert spielenden Appenzeller profitieren konnte und die Geschenke dankend annahm. Arbon fand zurck ins Spiel und konnte entscheidend davonziehen. Fr die Gste aus Appenzell bleibt die Gewissheit, die vermeintlich uneinnehmbare Festung deftig ins Wackeln gebracht zu haben.

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