MU15 mit unnötiger Niederlage12.11.2016

Es hätten die ersten beiden Punkte für das MU15-Team der Handballriege werden sollen. Daraus wurde nichts. Gegen das Tabellen-Schlusslicht TV Teufen verloren die Appenzeller auswärts mit 26:25 Toren.

Man war vorgewarnt, gegen den Kantonsnachbar kann man sich keine schlechten Auftritte leisten. Diese bittere Erfahrung musste vor gut zwei Wochen schon die MU17 machen. Wenn Appenzell in der Landhaushalle gastiert, dann ist Teufen nie der Aussenseiter. Die eigenen Stärken optimal ausspielen, konzentriert zu Werk gehen und den Gegner immer unter Druck setzen. Das Rezept für den Erfolg stand, nur mit der Umsetzung haperte es schon zu Beginn der Partie. Appenzells Spieler bemängelten den rutschigen Boden, das wenige Harz am Ball (einmal mehr stellt sich hier die Frage, warum schon in den untersten Kategorien massiv in die Harzbüchse gegriffen wird. Früher hat man das Ballfangen in den Trainings geübt!) und vergassen dabei, dass die Partie angepfiffen worden war. Teufen fand besser in die Partie, schloss sich den vielen technischen Fehlern und Ballverlusten der Innerrhoder nicht an, spielte sehr solide. Und schenkte der Gast mal den Ball in Form eines technischen Fehlers nicht freiwillig her, so sündigten sie im Abschluss. In der Statistik der Fehlschüsse schwang Appenzell klar obenauf. Trotz dieser Schwächen konnte die Mannschaft der Handballriege dank grösserer individueller Klasse das Geschehen ausgeglichen gestalten und war zur Halbzeit (11:11) immer noch im Gespräch um den Sieg.

Als dann auch noch der Einstieg in den zweiten Durchgang bedeutend besser gelang, schien man das Schiff in die siegbringende Richtung zu lenken. Appenzell setzte sich mit 2 Toren ab. Teufen liess sich aber nicht entscheidend distanzieren. Ihre schnellen Gegenstösse waren immer brandgefährlich und liessen sie im Windschatten des Gegners lauern. Appenzell wurde nervös. Verschoss einen vorentscheidenden Strafstoss, begann wieder viele technische Fehler einzustreuen und suchte die Abschlüsse zu schnell und vor allem aus unmöglichen Positionen. Teufen witterte seine Chance, liess sich nicht zweimal bitten und bestätigte die einleitende These. Sie rangen den Kantonsnachbarn mit 26:25 Toren nieder und reichten die rote Laterne den Gästen mit auf den Heimweg.

Bericht: Hansruedi Rohner

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