MU15 im Cup mit beachtlicher Leistung30.10.2016

Ohne die Verstärkungen aus dem MU17-Team bot die MU15 im Cupspiel eine bravouröse Leistung. Trotz der 30:38 Niederlage kann von einem gelungenen Auftritt gesprochen werden.

Am Freitag nach dem Abschlusstraining herrschte bei den Spielern die einhellige Meinung, dass sie vom Cupgegner HC Andelfingen «verschossen» werden. Nun, die körperlichen Unterschiede der beiden Mannschaften waren nicht zu übersehen und trotzdem machte sich das junge Team der Handballriege mit dem Anpfiff daran, dem Gegner ganz tüchtig in die Suppe zu spucken. Schnell wurde ihnen auch klar, dass sich die spielerischen Fähigkeiten des Gegners in Grenzen hielten und man sich in keiner Weise verstecken musste. Natürlich kamen die grossgewachsenen und schussstarken Andelfinger immer wieder zu schnellen, meist einfachen Toren. Dies war auch darauf zurückzuführen, dass den Appenzellern die Erfahrung, was Verteidigungsarbeit betrifft, doch etwas abging. Mit Verlauf der Partie reifte in den Köpfen der Handballriegen-Jungs dann aber die Erkenntnis, dass man sich nicht verstecken musste. Mutiger werdend durfte man einen Torjubel an den anderen reihen und konnte sich zur Pause den Hinweis nicht verkneifen, dass man von einer Kanterniederlage weit entfernt war. Das 12:19 konnte schon als Erfolg verbucht werden.

Gleich nach Wiederanpfiff verzeichnete das Heimteam seine beste Phase. Eine optimale Chancenauswertung und einige technische Schwächen auf Seiten des Gegners führten dazu, dass Appenzell plötzlich bis auf 5 Tore herankam. In der 34. Minute stand es 15:20. Andelfingen zeigte Nerven, während Appenzell unbeirrt seine Angriffe vortrug und dies meist erfolgreich, mit teils sehr schön herausgespielten Toren. Wären in den letzten 20 Minuten nicht einige überhastete Angriffe der Appenzeller verbucht worden, wer weiss, wie nahe heran es gegangen wäre. So konnte der Gegner wieder besser ins Spiel finden und sich doch noch deutlich absetzen. In der Schlussphase setzte sich Appenzells Torhüter, der an diesem Tag wirklich nicht zu beneiden war, einige Male hervorragend ins Szene und trug einiges zum guten Resultat bei. Appenzell verabschiedete sich mit 30:38 Toren, darf aber auf einen gelungenen Cupeinstand zurückblicken.

Bericht: Hansruedi Rohner

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