MU15 hat grossen Bruder lange gefordert 18.09.2016

Gegen das Team des Partnervereins TSV Fortitudo Gossau machte die MU15 der Handballriege vor allem bis zur Pause vieles richtig, verlor zum Schluss aber etwas zu hoch mit 25:17 Toren.

Nach dem Erfahrungssammeln an den U13-Spieltagen in der letzten Saison ging es mit diesem ersten Meisterschaftsspiel für viele der unerfahrenen Handballer auf die grosse Bühne. Ganz alleine mussten sie da aber nicht stehen, sie erhielten Unterstützung aus dem MU17-Team. Für die erste Bewährungsprobe hätte man sich wohl gerne einen etwas einfacheren Gegner gewünscht, denn mit Forti Gossau Futuro wartete ein mit Elitespielern gespicktes Topp-Team auf die Appenzeller Neulinge. Diese liessen sich von den grossen Namen nicht beeindrucken und starteten respektlos in die Begegnung, gingen gleich mal mit 1:0 in Führung. Das es vor allem in der Defensive schwierig werde würde, dem Gegner Paroli zu bieten, war schon im Vorfeld dieser Begegnung klar. Die Gossauer deckten Verteidigungsschwächen gnadenlos auf, kamen zu einfachen Toren und distanzierten die Mannschaft der Handballriege schnell einmal um einige Längen. Fehlende Klasse machten die Gäste aber mit ihrem enormen Kampfgeist wett. Immer wieder gelang es ihnen, mit schönen Toren aus dem Rückraum in Sichtweite des Gegners zu bleiben. Mit dem Pausenstand von 14:11 konnten die Gossauer Favoriten nicht zufrieden sein. Appenzell dagegen durfte auf eine gelungene Feuertaufe blicken.

Das gute Dagegenhalten der Appenzeller konnte in Halbzeit zwei leider nicht durchgezogen werden. Die Gründe dafür waren verschiedene. Einerseits wurden die Bemühungen der Gäste immer wieder durch unnötige Strafen gestoppt, andererseits setzte sich die Klasse der Fürstenländer mit Fortdauer der Partie durch. Es reichte für einige Nadelstiche, um diesen starken Gegner aber richtig fordern zu können, müssen die noch jungen Spieler einiges an Erfahrung sammeln, und dafür sich solche Spiele die beste Lektion. Appenzell war auch im zweiten Durchgang für einige schöne Tore besorgt und konnte trotz des 25:17 Schlussresultates hocherhobenen Hauptes die Halle verlassen. Es gibt noch einiges zu tun, das wissen Spieler und Trainer, sie wissen aber auch, dass Gegner kommen werden, die auf Augenhöhe mit der Appenzeller Mannschaft sind. Dann gilt es die Chance zu packen.

Bericht: Hansruedi Rohner

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