MU15 verbleibt im Kampf um die Medaillen20.02.2016

Verlieren verboten - so lautete die Devise im 4-Punktespiel gegen den SV Fides. In einem guten, bis zum Schluss spannenden Match setzte sich das Heimteam mit 34:32 Toren durch.

Mit dem Sieg setzte die MU15 der Handballriege ein deutliches Ausrufezeichen und meldete sich im Kampf um die Meisterschaftsmedaillen eindrcklich zurck. Das Resultat lsst aber erahnen, dass die Verteidigungsreihen nicht ihren besten Tag einzogen, das Spiel von vielen erfolgreichen Torschssen und der Spannung lebte, was die Zuschauer freute, nicht aber dem Gusto der Trainer entsprach. Von Beginn weg entwickelte sich eine usserst intensive und faire Partie. Beide Mannschaften setzten auf ihr starkes Kollektiv und wussten mit technischen Feinheiten zu gefallen. Die Fehlerquote wurde auf beiden Seiten sehr niedrig, die Chancenauswertungen sehr hoch gehalten. Die Torhter konnten sich nicht gross in Szene setzen, sodass auch die von Appenzell gern gespielten Gegenstsse nicht zur Geltung kamen. Fides suchte sein Heil in gefhrlichen, berraschenden Distanzschssen und dem Ablaufen an den Kreis, Appenzell setzte auf bewhrtes Kombinationsspiel und den wuchtigen Wrfen aus dem Rckraum. Bei den Einheimischen war es der zuletzt grippegeschwchte Noah Inauen, der in gewohnt sicherer Manier die Fden zog. Sein Spielwitz und sein gutes Auge fr die Mitspieler liess die St. Galler verzweifeln. An der Seite des Regisseurs bot Marc Burri die beste Saisonleistung. Ob aus der Distanz oder im Durchbruch, fehlerlos zog er immer wieder erfolgreich Richtung gegnerisches Tor, dies zur grossen Freude seines lstigsten Kritikers (dem Trainer). Auch in der Defensive war er es, der seine Aufgabe mit Bravour erledigte, was nicht ber alle seine Mitspieler gesagt werden kann. Mit den Verteidigungs-Leistungen der letzten Partien htte Fides schon in der ersten Halbzeit entscheidend distanziert werden knnen. So blieb der Ausgang offen. Mit einer knappen 16:15-Fhrung ging Appenzell in Halbzeit zwei.

Der zweite Durchgang dieser sehr fairen Partie, die mit etwas mehr Zurckhaltung des einen Schiedsrichters und weniger Offenbarung seiner mangelnden Regelkenntnisse nie hektisch geworden wre, wurde zwischen der 31.- und 40. Minute von etwas besserem Stellungsspiel der Appenzeller in der Defensive geprgt. Das Heft wurde resoluter in die Hand genommen, die Entscheidung gesucht. Das Heimteam erarbeitete sich einen beruhigenden Vorsprung und schien auf gutem Weg zu einem sicheren Sieg, wren nicht diese unverstndlichen Pfiffe zu hren gewesen, die unntige Hektik in das Spiel brachten. Etwas mehr Fingerspitzengefhl der Spielleitung htte dem guten Fight angestanden. So kam bei Fides vier Minuten vor Schluss nochmals so etwas wie Hoffnung auf. Doch Appenzell liess sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen, spielte ihr Ding souvern runter und feierte einen wichtigen 34:32 Sieg.

Bericht: Hansruedi Rohner

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