MU15 stürmt in den Cupfinal14.02.2016

Am Sonntag liess die MU15 im Cup-Halbfinal dem HC Romanshorn keine Chance und qualifizierte sich mit 31:17 Toren für den Cupfinal.

Nahtlos machten die Spieler dort weiter, wo sie am Vortag in Arbon aufgehört hatten. Immer offensichtlicher wird, dass Appenzell neben der spielerisch hohen Qualität auf ein weiteres Prunkstück bauen kann. Die Defensive des Heimteams erwies sich für den Gegner während der gesamten Spielzeit als unüberwindbares Bollwerk. Egal in welcher Zusammensetzung, die Mechanismen funktionierten hervorragend. Jeder Spieler wusste, was zu tun war. Die offensiv stehende Verteidigung liess praktisch keine Durchbrüche zu, immer wieder mussten die gegnerischen Angreifer aus der Distanz den Erfolg suchen, was die Arbeit der Schlussleute vereinfachte. So konnte sich Torhüter Lars Köppel schon in den Anfangsminuten mehrmals auszeichnen. Die Spieler genossen den Auftritt sichtlich und sie trugen die erfolgreiche Verteidigungsarbeit gekonnt in die Angriffsbewegung. Schnörkellos, mit viel Tempo und Ballsicherheit setzte man den Gegner so unter Druck, dass er gar nie zum Verschnaufen kam. Und dabei setzten sich immer wieder jene Spieler ins Rampenlicht, die sonst eher etwas im Schatten der grossen Namen stehen. Robin Räss zeigte eine starke Reaktion auf seine durchzogene Leistung vom Vortag. Selbstbewusst, frech, mutig und vor allem erfolgreich trat er auf und begeisterte seine Trainer und das Publikum. Patrick Fässler hielt die Verteidigung gekonnt zusammen und Daniel Inauen agierte im linken Rückraum schon richtig abgebrüht. Auf verschiedenen Positionen eingesetzt bewiesen alle Spieler grosses taktisches Verständnis und passten sich den ungewohnten Situationen gekonnt an. Appenzell liess nichts anbrennen.

Auch als Romanshorn nach der Pause bis auf 4 Tore verkürzen konnte, brach keine Hektik aus. Man legte nochmals einen Zahn zu, erhöhte das Tempo und schickte den Gegner unter das Sauerstoffzelt. In der letzten Viertelstunde spielte nur noch eine Mannschaft. Es war eine Freude zuzusehen, wie das Appenzeller Ensemble mit viel Spass ans Werk ging. Ein kleines Müsterchen gefällig: Loris Zeller und Levi Fritsche, früher mal zwei „Schönspieler“ rackerten und ackerten für zwei, warfen sich in jeden Zweikampf und kämpften vor dem eigenen Tor, als hinge davon die Meisterschaft ab. Ein Bild für Götter! Gemeinsam schickte die Mannschaft den Gegner auf die Matte und feierte mit 31:17 einen klaren Punktesieg. Verdientermassen steht die MU15 der Handballriege auch dieses Jahr im Cup-Final.

Bericht: Hansruedi Rohner

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