MU15 in hochklassigem "Spitzenkampf" 16.01.2016

Die MU15 Partie zwischen Pfadi Winterthur und dem TV Appenzell konnte alle in sie gesetzten, hohen Erwartungen erfllen. Das glcklichere Ende zogen zum Schluss die Winterthurer auf ihre Seite und gewannen mit 25:20 Toren.

Hochstehend, spannend mit einem, dank seiner individuellen Klasse, verdienten Sieger, wobei ihm die Spielleitung wahrlich keine grossen Steine in die Wege legte. Steht einem auf der anderen Seite des Handballfeldes der grosse Meisterschaftsfavorit gegenber, dann muss fr den Aussenseiter alles stimmen, damit an einer Erfolgsgeschichte geschrieben werden kann. Die Niederlage jetzt aber alleine auf die vielen, unverstndlichen und vor allem einseitigen Entscheide der Spielleiter zurckzufhren, wre auch nicht richtig. Appenzell gewann nicht, weil einige Spieler zu viel Respekt vor dem grossen Namen hatten und bei weitem nicht ihre beste Leistung abrufen konnten. Die Verantwortung lag auf ganz wenigen Schultern und dies konnte ber die ganzen 60 Minuten nicht gut gehen. Schon kurz nach Anpfiff dieses Spitzenkampfes lagen die Gste mit 3:0 im Hintertreffen und schon da zeigte sich, dass die rechte Rckraumseite in Zusammenspiel mit dem Kreislufer das Ding richten mussten, um nicht schon nach wenigen Minuten unter die Rder zu kommen. Die drei Musketiere Noah Inauen, Marc Burri und David Styger boten (solange die Krfte reichten) eine berragende Partie. Einmal mehr magistral, wie Noah Inauen die Fden zog, die letzten Psse spielte und wenn ntig selber den Abschluss suchte. Das Trio war aber nicht nur fr die Tore verantwortlich, sondern leistete auch am eigenen Kreis Grossartiges. Sie hielten die Defensive zusammen und rissen ihre Nebenspieler mit. Dem eigenen Anhang wurde Verteidigungsarbeit vom Feinsten geboten. Pfadi Winterthur biss sich am Abwehr-Bollwerk ein ums andere Mal die Zhne aus. Und wenn sich ihnen eine Abschlusschance bot, dann war meist Endstation bei Torhter Flavio De Carli. ber diesen hervorragenden defensiven Kampfgeist fand Appenzell immer besser ins Spiel und bernahm immer hufiger das Spieldiktat. Das Heimteam hatte sich die Sache wohl etwas einfacher vorgestellt, die technischen Fehler auf Winterthurer Seite huften sich, Appenzell erhhte den Druck. Getragen vom stimmungsvollen Anhang setzten sie zu kleinen Nadelstichen an und brachten den Meisterschaftsfavoriten ins Wanken. Die letzten Minuten vor dem Pausenpfiff kippte das Pendel dann ganz auf die Seite der Gste, die mit einer 1-Tore-Fhrung die zweiten 30 Minuten in Angriff nehmen konnten.

Kurz nach Wiederanpfiff, beim Spielstand von 12:14 fr Appenzell hatte diese bei berzahl die grosse Chance, dem Spiel die entscheidende Richtung zum Sieg zu geben. Hastige, unzulngliche Abschlsse standen der Vorentscheidung und dem Auftanken von neuer Moral im Weg. Im Gegenteil, Pfadi Winterthur schoss wie schon in der ersten Halbzeit mit einem Spieler weniger die wichtigen Tore und brachte sich dadurch wieder ganz dick zurck ins Geschft. Es kam der Zeitpunkt, wo Noah Inauen am Ende seiner Krfte war, David Styger nach einem Schlag ins Gesicht und Marc Burri mit Krmpfen die Segel streichen mussten, Daniel Inauen, nach einer Topp-Leistung in Halbzeit zwei nur noch bers Spielfeld humpelte und der Trainer sehnschtig zur verletzten Teamsttze Roman Inauen blickte. Die Spieler wehrten sich (oft in Unterzahl) bis zur letzten Sekunde wie Lwen gegen die sich abzeichnende Niederlage, die gegen ein clever spielendes Pfadi Winterthur nicht mehr abzuwenden war. Wenn und Aber knnte man bemhen und es gbe viele Argumente, die fr einen mglichen Sieg von Appenzell gesprochen htten. Tatsache bleibt aber, dass die MU15 der Handballriege grad im defensiven Bereich ganz neue Perspektiven erffnet hat. Was in diesem Bereich mglich ist, wenn alle Spieler einen guten Tag erwischen, lsst sich mit Freude erahnen. So gesehen darf die ganze Mannschaft trotz der Niederlage auf eine erfolgreiche Partie zurckblicken.

Bericht: Hansruedi Rohner

»Zurck zur letzten Seite«

Hauptsponsoren

Co-Sponsoren

Ausrüster

Gastgeschenk