MU15 weiter auf Erfolgskurs05.12.2015

Eine Halbzeit lang durfte sich der HC Rheintal noch Hoffnungen auf eine Finalrundenqualifikation machen. In Halbzeit zwei zeigte die MU15 der Handballriege dann aber, warum sie diese Vorrunde mehrheitlich dominierten. Die Gste gewinnen in aller Deutlichkeit mit 21:38 Toren.

Am Vormittag absolvierte die MU15 noch eine Trainingseinheit, nahm danach einen gemeinsamen Imbiss ein, und machte sich dann auf den Weg nach Heerbrugg, wo ein Gegner wartete, der in dieser Vorrunde mit teils spektakulren Resultaten aufhorchen liess. Fr diese Partie fehlte Rckraumspieler Loris Zeller wegen einer Krankheit, zudem brauchten die Spielmacher Noah und Roman Inauen eine Halbzeit um auf Betriebstemperatur zu kommen. So verkam die erste Halbzeit zu einem zhen Hin und Her mit vielen unglcklichen Aktionen. Es konnte daher nicht berraschen, dass die ersten 30 Minuten die Appenzeller Fangemeinde nicht von den Sthlen riss, da war man sich unbestritten einen Hauch mehr Magie gewhnt. Das Rezept Rheintals, mit viel krperlicher Power das spielerische dominierende Appenzell in die Schranken zu weisen, erwies sich als eine recht gute Variante. Damit liess sich das Geschehen lange offen halten. Rheintal wehrte sich leidenschaftlich und liess sich nicht entscheidend zurckbinden. Kam hinzu, dass die Gste die schnellen Ballstafetten und die damit verbundenen Lufe in die Tiefe zu oft vermissen liessen. Vieles lief zu kompliziert ab. Es war dann auch sehr oft Marc Burri, der mit seinen przisen Distanzschssen die einzig wirkliche Gefahrenquelle darstellte.

Kurz vor dem Pausenpfiff konnte sich Appenzell fr einmal mit vier Toren absetzen. Dieses schne Polster hielt aber nicht lange an, Rheintals Kreislufer brachte sein Team wieder in die engere Auswahl um den Tagessieg. Beim Stand von 13:14 Toren wurden die Seiten gewechselt. Und danach kam die Magie!

Appenzell drckte aufs Gaspedal und berrollte das Heimteam, dem schon nach wenigen Minuten ein wenig der zweite Atem fehlte. Pltzlich war Bewegung zu erkennen (wenigstens fr die, denen es nicht zu schnell ging). Der Druck Richtung gegnerisches Tor wurde permanent hoch gehalten. Und dann war da noch die Defensive. Liessen die Spieler ihren Gegenbern in Halbzeit eins noch grosszgig viel Platz, wurden nun die Tren verschlossen und verrammelt. Darunter litt Rheintals Przision und so war das Unvermeidliche nur eine Frage der Zeit. Das Spiel mit schnellen Gegenstssen, dieses Spiel, das Appenzell so meisterhaft beherrscht, zwang den Gegner endgltig in die Knie. Da zwischenzeitlich auch die beiden Inauens von knapper Betriebstemperatur auf Turbo-Modus geschaltet hatten, waren kaum mehr Fehler auszumachen und die przise ausgefhrten Angriffsauslsungen konnten meist (die Chancenauswertung hielt noch nicht ganz mit dem Spieltempo mit) erfolgreich abgeschlossen werden. Kam hinzu, dass beide Torhter, Flavio de Carli und Lars Kppel mit vielen guten Paraden aufhorchen liessen. Es spielte nur noch eine Mannschaft und die tat es bis zur letzten Sekunde. 30 Sekunden vor Schluss traf man zum 21:37, eroberte danach nochmals einen Ball, spielte zwei Psse und stellte 2 Sekunden vor dem Abpfiff das Schlussresultat von 21:38 Toren her.

Die MU15 der Handballriege liess sich von einer eher schwcheren 1. Halbzeit nicht aus der Ruhe bringen, berzeugte einmal mehr durch ein unglaublich ausgeglichenes Kollektiv und hoher Effizienz, vor allem im zweiten Durchgang. Dank eines weiteren, gelungenen Auftrittes schloss die MU15 die Qualifikation souvern auf dem ersten Platz ab und zhlt in der Finalrunde ab Januar 2016 zum Favoritenkreis wenn es um die Vergabe des Regionalmeisters geht.

Bericht: Hansruedi Rohner

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