MU15 mit enttäuschendem Auftritt26.09.2015

Im ersten Auswärtsspiel der Saison konnte die MU15 nicht überzeugen. Gegen den HC Arbon resultierte daraus eine logische 34:31 Niederlage.

Die Warnungen des Trainers, dass Spiele in Arbon nie einfach würden, schienen nicht bei allen ganz angekommen zu sein. Schon beim Einspielen war eine gefährliche „Lockerheit“ auszumachen. Zudem hatte sich der eine oder andere Gedanke an den abendlichen Besuch der Appenzeller Chilbi festgesetzt und beeinträchtige das Konzentrationsvermögen merklich. Auch der Start in die Partie verlief für Appenzell „zu optimal“, und dies trotz einiger haarsträubender Fehler im Defensivverhalten. Nach 10 Minuten lagen die Gäste mit 8:2 Toren in Front, taten nur noch das, was nötig war, traten in vielen Situationen zu legere auf. Kurz gesagt: es kam viel zu wenig! Auch die Anweisungen des Trainers, der das Übel nahen sah, wurden nur noch knapp wahrgenommen, von Umsetzen war nichts zu sehen. So spielte ab diesem Zeitpunkt nur noch Arbon. Einfach, engagiert, geduldig und mit viel Einsatz spulten sie ihre Angriffe ab. Erzielten Tor um Tor und bestraften Appenzell für jeden ihrer vielen technischen Fehler. Getragen vom begeistert mitgehenden Publikum setzte das Heimteam die hilflosen Appenzeller immer mehr unter Druck und konnte verdientermassen einen knappen „Pausensieg“ feiern.

In Halbzeit eins wollten die Spieler nicht hören und bekamen es zu spüren, für Halbzeit zwei mussten alle, aber wirklich alle Spieler ihre Aufgaben machen. Die Hoffnung des Trainers auf Besserung lebte, aber nur dann, wenn die Zuschauer das Sonntags-Appenzell zu sehen bekamen. Die Startminuten in Halbzeit zwei verliefen vielversprechend. Die Verteidigung stand nun etwas besser, dies aber leider auch nur für gut 10 Minuten. Die Fehlerquoten, vor allem in den Angriffsauslösungen, blieben weiterhin hoch, zu hoch. Zudem zeigten die beiden Torhüter über die ganze Partie magere Kost. Das Spiel plätscherte dahin, keine der beiden Mannschaften konnte sich absetzen, was nicht eben für das Dargebotene der Appenzeller sprach. Die Leaderfiguren des Teams waren nicht in der Lage, Ordnung in das Aufbauspiel der Handballriegen-Mannschaft zu bringen. Zuviel mit der Brechstange, zu wenig mit Köpfchen wurde zu Werke gegangen. Arbon witterte seine Chance und konnte als logische Folge des Gezeigten, in den Schlussminuten die entscheidenden, gewinnbringenden Akzente setzen. Arbon feierte einen viel umjubelten Sieg, Appenzell musste eine bittere Niederlage einstecken. Es gilt nun, daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen und gestärkt zurück zu kommen.

Auch schwachen Spielen können positive Aspekte abgewonnen werden. Gegen Arbon zeigte Kreisläufer Patrick Fässler eine hervorragende Leistung. Im Angriff war er der effektivste und gefährlichste Torschütze, vor dem eigenen Tor liess er seinem Gegenüber keine Chance. Auch Marc Burri liess seine gemachten Fortschritte aufblitzen. Zwar mangelte es ihm noch an der Präzision, er war aber bei seinen gefährlichen Abschlüssen nie zu bremsen. Zwei Versprechen für die Zukunft!

Bericht: Hansruedi Rohner

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