MU15 mit grossem Siegeswillen zum Remis26.10.2013

In einem in der Schlussphase dramatischen Spiel erkmpft sich die MU15 der Handballriege gegen den TSV St. Otmar mit dem 24:24 Unentschieden verdientermassen einen Punkt.

Handballfoto

In der Kreuzbleichehalle und erst noch gegen Otmar, da brauchen manche Spieler etwas lnger, um den Respekt vor grossen Namen abzustreifen und aus dem Vollen zu schpfen. Appenzell ging die Partie sehr zaghaft an und hatte etwelche Mhe, den beharzten Ball fehlerlos zirkulieren zu lassen. Ihnen gedieh zum Vorteil, dass auch den St. Gallern der Einstieg in die Begegnung vllig missriet. Da berraschte es nicht, dass der erste Treffer zu Gunsten der Otmrler erst in der 7. Minute fiel. Nach dem 2:0 fand dann auch das Gsteteam den Tritt und hielt dagegen. Es entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, die stehts das Heimteam in Front sah. Bis tief in die erste Halbzeit hinein, machte Appenzell in der Verteidigung die Rume zu wenig eng, durfte in dieser Phase auf viele starke Paraden von Torhter Ibrahim Gagulic bauen. Bis zur 28. Minute legte Otmar immer wieder zwei Tore zwischen sich und dem Gegner, konnte aber nie beruhigend davon ziehen. Tim Thr, am heutigen Tag gefhrlichster Angriffsspieler, war es dann vergnnt, mit dem 9:8 Anschlusstreffer die Gelbschwarzen erstmals richtig nervs zu machen. Beim Spielstand von 10:9 fr Otmar wurden die Seiten gewechselt und die stimmungsvolle Kulisse fragte sich, ob Appenzell auch whrend der zweiten 30 Minuten in der Lage sein wrde, das schnelle Spiel mitzugehen.

Nach einer Balleroberung kam es dann schon nach 25 Sekunden der zweiten Halbzeit noch besser fr die Gste. Appenzell konnte erstmals in dieser Partie zum 10:10 ausgleichen und schon nach weiteren 3 Minuten gingen die krperlich unterlegenen, von einem enormen Kampfgeist getriebenen Innerrhoder sogar mit 12:11 in Fhrung. Kurz nach dieser erstmaligen Fhrung schien es, als mssten die Appenzeller fr das hohe Tempo bssen. Die Krfte liessen nach und Otmar machte sich daran, die Schwche des Gegners auszunutzen. In der 42. Minute schien beim Spielstand von 17:14 eine Vorentscheidung gefallen zu sein. Doch zum wiederholten Mal stand Appenzell nochmals auf, machte letzte Krfte frei und liess sich nie, wie in den ersten beiden Partien dieser Meisterschaft, vom Gegner unterkriegen. Auch als auf der Anzeigetafel die Zahlen 23 und 19 aufleuchteten brach das Team nicht auseinander, sondern machte sich auf und liess einen Endspurt folgen, der die Fans von den Sitzen riss. In dieser entscheidenden Phase stand das Appenzeller Team in der Defensive pltzlich recht sicher und liess sich nicht mehr gross in Bedrngnis bringen. Offensiv bewiesen sie viel Geduld und wartete auf ihre Chance. Vor allem der Rckraum mit Severin Rohner, Ralf Koller und Tim Thr zeigte bis zum Schlusspfiff keinen Respekt vor des Gegners Grsse und ging immer wieder dahin, wo es bekanntlich schmerzhaft wird. Was keiner fr Mglich gehalten htte, trat ein. In der 57. Minute glich Appenzell nach vier Toren in Serie zum 23:23 aus. Das Spiel wogte nun hin und her. Schliesslich war es ein unntiger Ballverlust, der Otmar zum vermeintlichen Sieger krte, wobei beim Tor zum 24:23 der Spieler klar im Kreis stand. Demzufolge war es nicht mehr als gerecht, dass 10 Sekunden vor der Schlusssirene, nach einem weiteren, schnell vorgetragenen Angriff der Ball auf die linke Seite zu Moritz Koller gelangte. Er fasste sich ein Herz und berlistete den gegnerischen Torhter in der nahen Ecke zum vielumjubelten Unentschieden. Die MU15 der Handballriege, berraschte mit einer abgeklrten und vor allem kmpferischen Leistung. Unverkennbar, dass die Mannschaft den Tritt gefunden hat und sich einen mehr als verdienten Punkt gegen das grosse Otmar gutschreiben durfte.

Bericht: Hansruedi Rohner

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