MU15 als ebenbürtiger Cupfinalist16.03.2013

Dieser Samstag war der grosse Tag der besten Cupmannschaften. Die MU15 hatte sich eindrücklich für das Finale qualifiziert und traf wie bereits vor Wochenfrist auf die Pfader aus Neuhausen. Appenzell versuchte mit einer veränderten Abwehrvariante dem starken Gegner beizukommen.

Die Mannschaft hatte sich diesen Tag redlich verdient, denn die Innerrhödler stiessen mit überzeugenden Siegen in dieses Finale vor. Zur Unterstützung wurde das Team des TVA vom Physiotherapeuten Flip begleitet, der sich um die kleinen Wehwehchen und alle anderen gesundheitlichen Belange der Spieler kümmerte. Gastgeber Forti Gossau hatte diesen Anlass perfekt organisiert und die zahlreichen Fan`s sahen sich in Erwartung eines packenden Endspiels.

Handballfoto

Der Start gehörte den Schaffhausern. Bereits nach wenigen Minuten hatte sich der TVA einem 4-Tore-Rückstand eingehandelt. Vorne passte gar nichts zusammen, fast jeder Ball ging verloren oder landete neben dem Tor. Dies nützten die abgeklärteren Nordschweizer gnadenlos aus und so stand es nach fünf Minuten 1:5. Der Start wurde regelrecht verschlafen und deutlich zu erkennen. Von der gewohnten Coolness der Appenzellertruppe war in dieser Anfangsphase nichts zu spüren. Spielten ihnen die Nerven einen Streich oder war es die ungewohnt frühe Spielzeit? Einzig Arie vermochte sich in dieser Phase durchzusetzen und führte sein Team mit gelungenen Einzelaktionen wieder näher heran. Etwa Mitte der ersten Spielhälfte waren auch die Appenzeller im Spiel angekommen und es gelang ihnen der Ausgleichstreffer. Ab diesem Zeitpunkt konnte sich keines der beiden Teams mit mehr als zwei Treffer absetzen. Das Spiel wurde nun richtig spannend und immer wieder durften die FU15-Cheerleaders aus Appenzell hart erkämpfte Tore ihres Teams bejubeln. Pfader Neuhausen führte zur Pause mit 14:13 Toren.

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Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit vermochte Appenzell erneut auszugleichen und kurz danach gar ein Tor vorzulegen. Doch es gelang dem TVA nicht den Vorsprung zu vergrössern. Die Munotstätter zeigten nun auch Nerven und hatten mit ähnlichen Problemen wie Appenzell zu Beginn der Partie zu kämpfen. Auffallend war, dass die Pfader über die Flügel immer wieder zu einfachen Toren kamen, zumal man bei Appenzell den linken Rückraumspieler im Griff hatte. Anders als auf Seiten des TVA war die Torausbeute beim Widersacher vom Rhein auf mehrere Spieler verteilt. In diesem Spielabschnitt gaben ein paar Entscheidungen der Schiedsrichter Anlass zur Diskussion, die zu Ungunsten der Innerrhödler ausfielen. Das allein war aber nicht der Grund, dass das TVA-Team die Führung nicht an sich reissen konnte und gar wieder ins Hintertreffen kam. Die schlechte Chancenauswertung gegen Ende des Spiels war wohl der ausschlaggebende Faktor. Wie bereits vor Wochenfrist parierte der Torhüter der Neuhauser einige Bälle, die im Normalfall im Netz zappeln. Das Spiel blieb bis zum Schluss offen und 30 Sekunden vor dem Abpfiff kam Appenzell beim Stande von 23:24 nochmals in Ballbesitz. Ergebnis des letzten Angriffs war aber lediglich ein unvorbereiteter Wurf in letzter Sekunde, der in den Fängen des gut disponierten Torwarts landete. Obwohl die Appenzeller sich spielerisch über weite Strecken des Cupfights überlegen zeigten, behielten die Neuhauser in einer überaus spannenden Cuppartie das bessere Ende für sich. Die Pfader haben zielstrebiger den Torerfolg gesucht und hatten das nötige Glück auf ihrer Seite. Die präsentere und abgeklärtere Mannschaft gewann letztendlich hauchdünn mit 24:23 Toren und zeigte sich entsprechend erleichtert.

Das TVA-Team bedankte sich nach Spielschluss bei seinen Fans und Eltern, die für lautstarke Unterstützung sorgten. Allen voran die FU15-Mädchen von Hansruedi, die mit farbenfrohen Cheerleader-Einlagen überraschten und diesem Anlass auf ihre Weise eine spezielle und unvergessliche Note verliehen.

Bericht: Alfred Manser / Bilder: Dani Gmünder

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