MU15 stösst beim Waldhofcup bis ins Finale vor19.08.2012

An diesem Sonntag fand zum 40. Mal der Bischofszeller Waldhofcup statt. Dabei wäre der MU15 des TVA beinahe der Turniersieg geglückt.

Von idealem Hallenwetter konnte an diesem Tag kaum die Rede sein. Spieler wie Zuschauer schwitzten und fieberten bei jedem Spiel gleichermassen mit, und so verwunderte es nicht, dass sich bis zum Schluss bei allen gewisse Verschleisserscheinungen zeigten. Doch es hat sich gelohnt!

Für die Mannschaft war dies der erste ernsthafte Test nach dem Trainingslager im Wallis. Aufgrund der gezeigten Trainingsleistungen in Fiesch durfte doch einiges erwartet werden. Dies war dann von Beginn bis zum Finalspiel auch so. Die neu eingeübten 3:2:1 Verteidigung zeigte erste Wirkung. So wurden grossgewachse Gegenspieler in der Defensive auf Distanz gehalten; aber auch im Eins gegen Eins wurde zugepackt, sofern es nötig war. Dass noch nicht alles Gold ist, was glänzt, machte sich von Spiel zu Spiel bemerkbar. So liess bei manch einem Spieler die Konzentration gegen Ende des Tages nach. Andere wiederum zeigten neue Qualitäten, sowie Severin, der im Finalspiel in vorgestellter Position sein bis anhin bestes Spiel zeigte. Vor allem in der Verteidigung steckte er nie auf und hinderte seinen Gegenspieler ins Spiel zu kommen. Aber auch im Angriff wusste er zu gefallen und liess sich als Torschütze notieren.

Der Trainer zeigte sich erfreut über die Tatsache, dass auch die Spieler, die trotz geundheitlicher Angeschlagenheit bei diesen äusseren Bedingungen einen enormen Willen an den Tag gelegt und bis zum Ende des Turniertags alles gegeben haben. Letztendlich haben all die kleinen Mosaiksteine dazu beigetragen, dass der TVA in Bischofszell bis ins Finale vorstiess.

Im Finale traf das Appenzeller Team auf den Vorrundengegner HC Arbon und damit einer Mannschaft aus der Interklasse. Doch von einem Klassenunterschied war in beiden Spielen nicht viel zu sehen. Spielerisch wussten die Thurgauer nur wenig zu glänzten und verliessen sich auf Einzelaktionen ihrer Spieler. Einzig beim schnellen Gegenstoss lag der Vorteil beim Gegner vom Bodensee. Im Angriff spielte Appenzell varianten- und temporeicher als die Arboner. Die TVA-Defensive zeigte sich die ersten 15 Minuten des Finales sehr konzentiert und kämpfte um jeden Ball. Doch danach riss der Faden und Flüchtigkeitsfehler schlichen sich ein. Zudem machte sich die kleine Auswechselpotential bemerkbar. Das bessere Ende lag beim Gegner aus Arbon. Somit freute man sich im Team des TVA über den guten zweiten Rang. Dass die Innerrhoder auf Augenhöhe mit Gegner höherer Spielklassen mithalten kann, zeigt dann auch, dass der Fahrplan der Vorbereitung stimmt.

Bericht: Alfred Manser

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