MU15 lässt weiteren Sieg folgen21.04.2012

Dass die MU15 auf dem richtigen Weg sind, haben sie gestern wieder bewiesen. Das Turnier in Arnheim, wo doch einige durchs "Stahlbad" gingen, war genau die richtige Vorbereitung für dieses Spiel gegen Turbenthal.

Der Gegner aus dem Zürcheroberland tauchte mit Spielern einer stattlichen Gewichtsklasse auf, die auch individuell einiges an Potential vorzuweisen hatten. her, ganz oben einzustufen. So verwundert es nicht, dass gleich drei Spieler dieser Mannschaft auf den vorderen Rängen der Torschützenliste platziert sind. Doch dies allein reicht nicht immer aus.

Für die Appenzeller war klar, dass sie einen Sieg einfahren mussten, wenn sie sich die theoretische Chance auf den 3. Abschlussrang wahren wollten. So verwundert es nicht, dass zu Beginn der Partie, nicht alles wunschgemäss lief, was sich vor allem in der Abstimmung der Verteidigung bemerkbar machte. Oft liess der TVA den Gegner gewähren, was diesem immer wieder erfolgreiche Abschlüsse ermöglichte. Doch die Zürcher ihre Visiere auch noch nicht richtig eingestellt. Im Gegensatz zum Spiel der Innerhödler basierte der Angriff der Turbenthaler mehrheitlich auf Einzelaktionen. Unermüdlich wurde beim TVA das Spiel von Fabio Hörler aus der Mitte heraus angetrieben. Meist kam ein Mitspieler nach einer sehenswerten Spielkombination in gute Wurfposition. Doch wurden zu Beginn nicht alle Chancen konsequent genutzt, so dass der Gegner immer wieder herankam. Abstimmungsschwächen in der Verteidigung der Appenzeller unterstützten dies zusätzlich. Gegen Ende der ersten Halbzeit zeigten sich bei Gegner erste Ermüdungserscheinungen. Durch schnelles und ideenreiches Spiel wurde die Defensive der Zürcher nun vermehrt ausgespielt und es gelangen einige sehenswerte Treffer. Auch Severin Rohner packte seine Chance und erzielte sein erstes Meisterschaftstor in überzeugender Manier. Auch anderer Flügelspieler wussten zu gefallen. So erzielte Cyril Bleiker in seiner quirligen Art gleich aus beiden Flügelpositionen Tore. Mit einem 12:7 Vorsprung ging es in die Pause.

In der zweiten Spielhälfte versuchten die Appenzeller von Beginn weg das Tempo hoch zu halten, den Gegner weiter unter Druck zusetzen und damit eine allfällige Vorentscheidung herbeizuführen. Dies gelang nicht ganz nach Wunsch und immer wieder spürten die Spieler der Handballriege den Atem des Gegners im Nacken. Erst zehn Minuten vor Schluss war klar, dass die Appenzeller diesen Sieg nicht mehr aus der Hand geben würden. Auch die Spieler des TVA waren vom harten Körpereinsatz und der Laufarbeit gezeichnet. Dies erklärt wohl auch, dass in der zweiten Halbzeit in entscheidenden Momenten die Kraft etwas gefehlt hatte um sich klarer abzusetzen. Thomas Brülisauer war wie immer ein sicherer Wert im Tor und ohne dass er über sich hinauswachsen musste, liess er bis zum Ende nur 16 Tore zu. Für das letzte Meisterschaftsspiel gegen den TSV St.Otmar könnte womöglich das Torverhältnis noch eine Rolle spielen. Das TVA-Team besitzt immer noch theoretische Chancen auf den dritten Tabellenplatz, weshalb jedes Tor Bedeutung haben kann. Die Appenzeller verdienten sich durch ihren vorbildlichen Teamgeist ein grosses Lob von ihrem Trainer. Jeder Einzelne hat einen gewichtigen Beitrag zu diesem 24:16-Erfolg gegen die Turbenthaler geleistet.

Bericht: Alfred Manser

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