MU15 überrascht Gossau mit Blitzstart31.03.2012

Diese Begegnung an diesem Samstag hatte Derby Charakter. Für Gossau war dies die letzte Möglichkeit in dieser Saison nochmals zu punkten, was auch ihr Ziel sein musste.

Wie schon oft im Verlauf dieser Meisterschaft wurden die Innerrhoder wohl etwas unterschätzt. Mit viel Spielwitz, einer gut postierten Abwehr und einem soliden Torwart machten die Einheimischen den Unterschied in Sachen Körpergrösse wett. So verwunderte es nicht, dass den Gossauern in der ersten Viertelstunde nur gerade zwei Treffer gelangen. In der eher defensiven 6:0 Abwehr des TVA war starkes Teamwork zu erkennen. Die Spieler halfen sich gegenseitig und agierten immer wieder mit körperbetontem Einsatz. So liefen die Gegner mal für mal auf dieses Bollwerk auf und fanden kaum ein Durchkommen. Wenn sich ein Angreifer trotzdem durchsetzte, stand da noch Thomas Brülisauer im Tor. Vor allem in der ersten Halbzeit unterliefen den Gossauern einige Fehler im Angriff, welche von Appenzeller Seite konsequent in Form von Gegenstössen ausgenutzt wurden. Im Angriff wurden die Gossauer mit variantenreichem Spiel unter Druck gesetzt. Vor allem Fabio Hörler auf der Mitteposition entwickelte viel Druck oder zog Elemente an, die seine Mitspieler erfolgreich abschlossen. Hätten unserer Flügelspieler ihre klaren Chancen noch besser genutzt, hätten die Gossauer wohl nach der ersten Halbzeit schon entscheidend zurückgelegen. So stand es doch etwas überraschend 14:5 zu Gunsten des TVA.

Dies hatten sich die Fürstenländer wohl auch anders vorgestellt und die Reaktion erfolgte zu Beginn der zweiten Halbzeit prompt. So erzielten die St. Gallen gleich 5 Tore in Folge, während den Appenzeller nur eines gelang. Zu Beginn versuchte der TVA mit einer umgestellten Angriffsreihe neue Varianten ins Spiel zu bringen, was aber nicht die erhoffte Wirkung mit sich brachte. Da die Beine wohl etwas müde waren, wurde hinten nicht mehr mit letzter Konsequenz geschoben, was dem Gegner immer wieder Chancen bereitete, das Skore freundlicher zu gestalten. Nach einem frühen Timeout in der zweiten Hälfte besannen sich die Spieler des TVA wieder ihrer guten Tugenden und begannen in der Defensive zu kämpften. Auch im Angriff passte wieder mehr zusammen. Trotzdem schmolz der einst komfortable Vorsprung von 9 Toren bis zwischenzeitlich 3 Tore zusammen. Die intensive Partie hinterliess bei allen Spuren, trotzdem unterliessen die Gastgeber nichts unversucht, den Gegner weiterhn unter Druck zu setzen. Der sehr gut pfeifende Schiedsrichter, entschied in der zweiten Halbzeit bei diversen Angriffen des TVA, auf Zeitspiel. Dies nicht zu Unrecht, weil die Appenzeller im Angriff zu passiv agierten und den Zweikämpfen oft aus dem Weg gingen. Dass Positive daraus war, dass unter dem Druck des Zeitspiels, immer wieder aus der Mitte heraus noch in letzter Sekunde das Foul gesucht wurde. So reihte sich Marko mit seinen gewaltigen Freistössen gleich dreifach in die Torschützenliste ein. Den Schlusspunkt setzte dann Arie Thür mit einem Traumpass auf Simon Manser. Letzter nahm den Ball in der Luft an und schloss erfolgreich zum verdienten 23:19 ab. Die Chancen auf den dritten Schlussrang blieben somit weiterhin intakt.

Bericht: Alfred Manser

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