MU15 verpasst Einzug in den Cupfinal29.01.2012

Die Vorzeichen fr den Cuphalbfinal gegen den HC Neftenbach htten besser nicht sein knnen. Der Aufwrtstrend nach dem gestrigen Sieg gegen GS Schaffhausen war in dieser Partie auch von Beginn weg zu sehen.

So gestand die MU15 aus Appenzell den Zrchern erst in der sechsten Minute das erste Tor zu, scorte selber bis dahin bereits 3 Mal. Die Verteidigung stand und die Manndeckung auf den besten Werfer der Neftenbacher verfehlte ihre Wirkung nicht. Wenn der besagte Spieler am Ball war, versuchte er mit aller Gewalt sein Soll zu erfllen, was ihm jedoch nur selten gelang. Im Angriff passte bei den Gsten eigentlich fast alles zusammen. Vereinzelt berhastete Abschlussversuche und Ballverluste verhinderten aber, den Gegner deutlicher auf Distanz zu halten. Nachdem die Zrcher immer wieder in der Verteidigung oder am Torhter der Appenzeller scheitern, wechselte der rechte Flgelspieler auf die Mittelposition, was die Appenzeller vor einige Probleme stellte. Die nun temporeichen Angriffe der Neftenbacher konnten vermehrt nur mit harten Fouls gestoppt werden. Der Schiedsrichter ahndete diese Aktion zumeist mit Siebenmeter und sparte nicht mit Zweiminutenstrafen gegen den TVA. In der Defensive begann der Gegner nun auch mit einer Manndeckung auf die beiden gefhrlichsten TVA-Angreifer. Das Angriffsspiel der Innerrhdler begann zwar zu stocken; trotzdem gelangen ihnen immer wieder berraschende Treffer. Die 12:10-Pausenfhrung entsprach den gezeigten Leistungen.

Dieses Resultat liess die Ostschweizer weiterhin auf einen Finaleinzug hoffen. Da der Gegner auch in der zweiten Halbzeit mit einer 4:2 Manndeckung weiterspielte, gelang den Appenzellern zu Beginn nicht viel. Dieses Spielsystem war gegen das variantenreiche und schnelle Angriffsspiel des TVA-Teams absolut erforderlich und kam den Neftenbachern mit zunehmender Spieldauer auch zu Gute. Wegen des hohen Krfteverschleisses begann die Abwehrreihe der Appenzeller zu wanken. So gingen die Zrcher nach gut Zweidrittel der Partie erstmals in Fhrung. Im Angriff kamen die gross gewachsen Angreifen immer wieder aus der zweiten Reihe zum Abschluss. Der Kampfgeist der TVA-Spieler war aber noch nicht gebrochen und so blieb es lange bei einem 3-Tore-Vorsprung der Zrcher.Erst gegen Schluss der Partie pendelte sich ein Dreitore Vorsprung zu Gunsten der Zrcher ein. Ibrahim kam gegen Schluss ebenfalls noch zum Einsatz und stellte seine Qualitten einige Male unter Beweis. Der Schlusspunkt war dann aber den Appenzellern vorbehalten, die mit einem schn heraus gespielten Angriff zum Endstand von 20:29 abschlossen. Das kleine Wunder gegen einen der Meisterschaftsfavoriten blieb somit aus, obwohl die Gste ber 40 Minuten ein ebenbrtiger Gegner waren.

Bericht: Alfred Manser

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