MU15 für gute Leistung schlecht belohnt03.12.2011

Mit grossen Erwartungen und gut vorbereitet nahmen die Spieler das letzte Qualifikationsspiel in Heiden gegen den BSC Vorderland in Angriff. Die Vorzeichen standen gut, hatte man doch den Gegner aus Heiden am eigenen Turnier deutlich besiegt.

Die Gegner aus Heiden konnten von Beginn weg ihre körperliche Überlegenheit nicht in Tore ummünzen und so war die gebotene Handballkost der Ausserrödler eher bescheiden. Auf der Gegenseite zeigten die Spieler des TVA wieder druckvolles Angriffsspiel und in der Verteidigung half man sich aus. Wie bereits in den letzten beiden Spielen gegen Fides und Gossau, fehlte aber die letzte Konsequenz im Abschuss und so schaffte es der Gegner immer wieder den Gleichstand herzustellen. Zum Teil wurden gute Torchancen vom gegnerischen Torhüter zu Nichte gemacht, weil die nötige Kaltblütigkeit noch etwas fehlte. Zum Teil wurde aber auch der indirekte, kompliziertere Weg gesucht, was den Grossgewachsene Verteidiger aus Vorderland entgegen kam. Wenn die Lücke einmal da war, fehlte die nötige Entschlossenheit zum erfolgreichen Durchbruch. In der Defensive gestand Appenzell dem Gegner bis zu Halbzeit nur 11 Tore zu. Wiederum war Thomas ein sicherer Rückhalt und die gut disponierten Verteidiger des TVA machten den Vorderländer, wenn nötig, auch zu zweit das Leben schwer. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit und gegen Spielschluss kam Ibrahim Gagulic zu seinen ersten Kurzeinsätzen und trat bereits positiv in Erscheinung.

Mit einem Tor in Rückstand liegend startete das TVA-Team in die zweite Halbzeit. Das Spiel wurde von mehreren fragwürdigen Schiedsrichterentscheidungen tangiert, die es dem Gästeteam zusätzlich erschwerten, in Heiden zu punkten. Aufgrund eines Chancenplus und der guten Leistung in der Verteidigung hätten die Innerrhödler zumindest ein Remis verdient. Obwohl die Gäste noch einen 3-Tore-Rückstand wettmachen konnten, reichte es am Schluss nicht ganz und das Spiel ging mit 20:21 Toren verloren. Das Gastteam nimmt einiges an Positiven aus dieser Partie mit. Ihr Trainer zeigte sich erfeut über die Tatsache, dass Fabrice und Lukas sich in die Torschützenliste eintrugen und dass die Mannschaft in der Defensive zusammengehalten hat und bis zum Schluss kämpfte. Zudem gibt es nicht selten gerade aus Niederlagen viel zu lernen.

Bericht: Alfred Manser

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